Inhaltsverzeichnis
  1. LOG4J SicherheitslĂŒcke JAVA 2 - 6
  2. Internet-Revolution: Gasfaser fĂŒr alle! 7
  3. Print Nightmare außerplanmĂ€ĂŸiges Update 8
  4. Office 365 – BedienoberflĂ€che anders 9
  5. PrĂŒfung User Awareness fĂŒr Mitarbeitende 10
  6. Mobile GerĂ€te mit Bitlocker verschlĂŒsseln 11 - 12
  7. Neulich in Outlook 13
  8. OpenAudit Classic neue Funktionen 14
  9. Drucken oder nicht – Novemberpatch und Typ4-Treiber 15 - 18
  10. Drucken oder nicht – Novemberpatch und Typ4-Treiber 19 - 22
  11. Webcast - Security im Wandel 23
  12. IGEL Firmware Lizenz Änderungen 24 - 25
  13. IT-Strategie und Windows 11 vereinbar? 26 - 29
  14. Windows 11 Update blockieren 30
  15. Drucken oder nicht – Septemberpatch 31 - 32
  16. Microsoft Office 2021 LTSC erschienen 33
  17. Microsoft Office 2021 LTSC erschienen 34
  18. Update KB5005568 fĂŒr Windows Version 1809 nicht installieren 35 - 36

LOG4J SicherheitslĂŒcke JAVA

In Servern und Serverdiensten, die auf der Programmiersprache #JAVA basieren (nicht Javascript!), gibt es eine Bibliothek namens #LOG4J zum Protokollieren von Informationen. Manche Software-Produkte verwenden diese Bibliothek. Ist diese Bibliothek nicht auf dem neusten Stand (betrifft Versionen 2.0 bis 2.16), können Angreifer Kontrolle ĂŒber den darunter liegenden Server erlangen. Betroffen sind somit Linux-, Unix- und Windows Server – sofern Sie einen JAVA-basierten Serverdienst mit der Bibliothek nutzen. [Anm d. Red.] GrundsĂ€tzlich haben auch alte LOG4J-Bibliotheken Version 1.x SicherheitslĂŒcken. Das Bundesamt (BSI) stuft diese alten Versionen aber als geringes Risiko ein.

Zwei Beispiele: Die vielfach verwendeten Uqibiti WLAN-Access Points der amerikanischen Firma Unifi. Die Controller-Software, um ganze WLAN-Netzwerke zu verwalten, lĂ€sst sich auf einer Hardware-Appliance, unter Linux oder unter Windows (-Server) als Dienst betreiben. Nur mit der aktuellen Version sind die LĂŒcken geschlossen. Firmware- bzw. Software-Updates sind unbedingt erforderlich. Als JAVA-Runtime kann das kostenlose Adoptium Temurin eingesetzt werden.

Seccommerce, der Anbieter von Digitalen Signatur-Lösungen (z.B. E-Rechnung mit digitaler Signatur gegen Fake E-Mails) hat veröffentlicht, dass sie kein LOG4J einsetzen in deren Server-Softareprodukten – und am Client Adoptium JRE unterstĂŒtzen.

Handlungsbedarf

  1. Ermitteln Sie den Software-Bestand auf Ihren Servern und EndgerĂ€ten (Windows und Linux), sowie auf Hardware-Appliances (wie Kamera-Servern, Zeiterfassungs-Software und Diensten auf Servern). Hierbei kann Open-Audit (audit und nmap scan) insbesondere fĂŒr die Windows-Umgebung hilfreich sein.
  2. Nehmen Sie mit den Herstellern der Software Kontakt auf, und/oder prĂŒfen, ob es aktuelle Versionen oder Firmware Updates gibt.
  3. FĂŒhren Sie diese Updates durch (oder lassen sie vom Anbieter durchfĂŒhren).

Scan-Tool (nur fĂŒr Windows)

FĂŒr das Entdecken von LĂŒcken auf der Windows-Plattform (erkennt damit nicht Log4J in HardwaregerĂ€ten oder Linux-Systemen) gibt es auf GitHub ein Befehlszeilen Werkzeug, das man auf jedem Windows-Server oder PC, auf denen JAVA installiert ist, ausfĂŒhren muss. Es sucht (nur die angegebenen Laufwerke) nach anfĂ€lligen Bibliotheken und schreibt einen Bericht darĂŒber. Die Java-Komponente aktualisieren oder entfernen (wenn die Software sie nicht benötigt), muss man immer noch:

Eine Beschreibung wie man das Werkzeug nutzt und der direkte Download sind hier beschrieben. An der administrativen Befehlszeile oder Powershell ist dann: Log4j2-scan c:\ --fix auszufĂŒhren und das Ergebnis auszuwerten.

https://github.com/logpresso/CVE-2021-44228-Scanner

Die gÀngigen Tools finden auch alte (Version 1.x) Bibliotheken von LOG4J. Im Regelfall eignet es sich, solche unbenutzten JAR-Dateien zu isolieren und wenn keine Nebenwirkungen auftreten, dann zeitverzögert zu entsorgen. LÀsst sich eine genutzte Software (die diese Bibliotheken und JAVA benötigt) nicht mehr nutzen, wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Software-Hersteller.

Ein Leben ohne JAVA ist möglich (und nicht sinnlos)

Ungeachtet der oben genannten Schritte gilt: Wenn möglich und geprĂŒft, JAVA Runtimes komplett deinstallieren oder den Hersteller fragen, ob sich Adoptium Temurin Runtime einsetzen lĂ€sst. Hier gibt es regelmĂ€ĂŸig Sicherheitsupdates.

Produktmatrix und Status

ProduktenthÀlt unsicheres LOG4J 2.xEmpfehlung
w.safe FirewallNeinabschalten und durch Managed | Firewall ersetzen, Supportende der ubuntu Version erreicht, nur 1Gen Firewall
Blackbox altNeindurch Managed | VPN Access ersetzen, da Supportende der ubuntu Version erreicht
Managed | Firewall und Managed | vpn Access Neinneue 2. Generation Firewall und Blackbox mit Azure Cloud Option
Seccommerce Secsigner Server und KomponentenNeinverwendet JAVA (Adoptium), Logging ist aber anders gelöst
Uqibiti Controller Firmware/SoftwareJaUpdate verfĂŒgbar. Version auf 6.5.55 aktualisieren, ab dieser Version keine GefĂ€hrdung mehr. Mit dem 55er Update wurde auch die in LOG4J 2.15 entdeckte zweite LĂŒcke niedrigen Grades geschlossen.
Fujitsu IRMCunbekanntVorsorglich aktuelle Firmware-Version einsetzen, Konsole auf HTML5 umstellen (Einstellungen, Dienste, erweiterte Videoumleitung - AVR)
Fujitsu ServerView SuiteJaProblem noch nicht gelöst, kritische Komponente enthalten, Die ServerView-Suite, wenn Sie auf Ihren Server installiert ist, sowie die dazugehörige JAVA Plattform deinstallieren!
PDF Advisory von FTS
Fujitsu RAID ManagerJaAuch wenn laut Fujitsu eine nicht betroffene Version eingesetzt wird: Deinstallieren, sowie die alten JAVA-Versionen unter Windows, die diese Software mit sich fĂŒhrt. Die RAID Konfiguration lĂ€sst sich auch im UEFI/BIOS des Servers verĂ€ndern.
s.dok d.3 Presentation ServerNeinJAVA wird verwendet, LOG4J laut d.velop nur wenn individuelle Webdienste dies nutzen und mitbringen. Wir haben keine solchen Webdienste im Einsatz in s.dok.*
d.velop documents (d.3ecm) ab Version 2020.07NeinBetrifft nicht direkt log4j, ist aber eine andere SicherheitslĂŒcke, ĂŒber die der Hersteller informiert. Patch verfĂŒgbar von d.3, Das Risiko eines Angriffs wird als sehr niedrig vom Hersteller eingestuft, der Patch sollte aber installiert werden.
s.dok d.3 andere KomponentenNeinAus unserer Sicht sind keine der betroffenen Module in unseren s.dok Installationen installiert oder in Verwendung. Hersteller-Information hier: https://kb.d-velop.de/s/article/000001798?language=de*
s.scan VerifyNeinThe following products do not use Log4J: IRISXtract
Managed | MonitoringNeinPaessler PRTG Network Monitor ist nicht betroffen
IGEL UMS Software (Thin Clients)JaPatch verfĂŒgbar. Update to UMS 6.09.120, which contains Log4j version 2.17. Details hier:
https://kb.igel.com/securitysafety/en/isn-2021-11-ums-log4j-vulnerability-54086712.html
E/D/E MultishopNeinDer Multishop ist von der aktuellen Bedrohung nicht betroffen.
PrĂ€ventiv wurden zusĂ€tzliche Schutz-Maßnahmen durch unseren Hosting-Partner ergriffen. DarĂŒber hinaus wird die aktuelle Bedrohungslage ĂŒberwacht.
Der Dienst "Elasticsearch", wurde entsprechend der Empfehlungen der Elastic-Entwickler, abgesichert.
Syntellect CT-Connect CTI (end of life)JaNoch vorhandene Installationen auf (alten) Servern sollten ebenso wie alte JAVA-Versionen gelöscht werden, da diese Middleware sowohl JAVA, als auch die Bibliothek verwendet. Diese Middleware war bei der GWS Telefonsteuerung in den 2000ern im Einsatz.Hierbei ist nur die Serverkomponente, nicht der Client betroffen. Mittlerweile gibt es das Unternehmen nicht mehr. Als Nachfolge-Middleware kommen CATS und CATSpro von Spuentrup Software zum Einsatz.
s.tel und s.tel Pro bzw. CATS und CATSproNeinKeine Versionen der CATS – Software nutzen das Modul Log4J. Die CATS Server sind somit generell nicht betroffen. Java-Code wird nur in CATS/3 Servern eingesetzt, wenn sie auf der TAPI Schnittstelle aufsetzen. Auch hier wird Log4J nicht verwendet.
w.shop, w.info, Managed|TransferNeinSofern in den Server-Komponenten das LOG4J Modul von uns entdeckt wurde, ist es entweder nicht von den SicherheitslĂŒcken betroffen oder wurde zeitnah auf aktuelle Versionen, die nicht von der LĂŒcke betroffen sind, aktualisiert, bzw. die betreffende JAVA-Klasse entfernt
gevis (classic und ERP | BC)
Azure Plattform
NeinIn unserer Warenwirtschaft und dem darunter liegenden Microsoft Dynamics 365 Business Central bzw. Dynamics NAV werden keine LOG4J Komponenten eingesetzt. Kein Handlungsbedarf. Details: https://msrc-blog.microsoft.com/2021/12/11/microsofts-response-to-cve-2021-44228-apache-log4j2/
Statements und Maßnahmen zu bekannten Produkten. *) Im Zweifelsfall, wenn eines der Tools eine nicht von der Log4Shell benannten LĂŒcke auflistet, sollte die .JAR Datei verschoben und, wenn keine Nebenwirkungen auftreten, entfernt werden.

Eine weitere Sammlung von Softwareprodukten und Hersteller-ErklÀrungen ist auf Gist zu finden. Allerdings unterscheidet die Liste nicht, ob das Produkt ein verwundbares LOG4J enthÀlt oder nicht. Wenn Sie die von Ihnen verwendeten Produkte in der Liste durchklicken, erfahren Sie, ob Ihre Produkte betroffen sind oder gar kein LOG4J enthalten.

https://gist.github.com/SwitHak/b66db3a06c2955a9cb71a8718970c592

Internet-Revolution: Gasfaser fĂŒr alle!

Gestern im ntv Ratgeber Technik: Glasfaser war vorgestern. Die neue Variante „Gasfaser“ ist deutlich gĂŒnstiger und senkt den CO2-Ausstoß um nahezu 70%. Das funktioniert nur, weil das verwendete Gas „Xeon“ nicht verbrannt wird, sondern in den Intel-Fabriken zu Fasern verpresst und dann die Daten mit 2-facher Luftgeschwindigkeit ĂŒbertrĂ€gt (600 MilliBit pro Sekunde). Im „Ludicrous“ mode oder mit XEON Gold Gas sogar doppelt so schnell. Da wird Internet zur wahren Freude und man tut was Gutes fĂŒr die Umwelt:

Original Screenshot aus dem TV-Stream. Nachrichtensprecherin aus DatenschutzgrĂŒnden verpixelt

Vermutlich hat der Mediendesigner, der das Stock Foto im Hintergrund gebastelt hat, nur ein „l“ vergessen. Peinlich ist das aber trotzdem und gehört daher in die Sammlung der KuriositĂ€ten. Schade, dass kein erster April ist.


Print Nightmare außerplanmĂ€ĂŸiges Update

Nachdem mit dem November-Patch zu den bestehenden #Print-Nightmare Fehlern noch Kerberos Authentifizierungsprobleme an DomĂ€nen-Controllern auftraten, hat #Microsoft nun einen außerplanmĂ€ĂŸigen Patch bereitgestellt. Dieser wird allerdings nicht automatisch an alle EndgerĂ€te und Server verteilt, sondern muss von den Admins von Hand installiert werden. Damit sollen auch bei installiertem November-Patch diese beiden Probleme gelöst sein.

Quelle: Microsoft Security Bulletins

Bemerkenswert ist, dass es auch ein Update fĂŒr den seit Januar 2020 nicht mehr unterstĂŒtzten Server 2008 R2 gibt. Davon ungeachtet sollten Sie jedoch diese alten Server möglichst schnell migrieren - am Besten nach #Azure, wo derzeit Windows Server 2019 verbreitet ist. Aufgrund der Lizensierung per Miete, können zukĂŒnftig aber (Inplace-Upgrade) ohne Lizenzen neu kaufen zu mĂŒssen, Server auf Windows Server 2022 oder neuer gebracht werden - sollte dies eine Software benötigen.


Office 365 – BedienoberflĂ€che anders

Mit #Office aus #Microsoft365 PlĂ€nen ist man stets auf dem aktuellen Stand der Software – auf Wunsch sogar monatlich. Im sogenannten „Current Channel“ hat Microsoft im November 2021 die BenutzeroberflĂ€che „aufgehĂŒbscht“ und dabei verĂ€ndert.

Neues Office Layout mit runden Ecken und anderer Schnellstartleiste

Im Bild sieht man schon die von mir gemachten Einstellungen. Wer bisher die Schnellstartleiste benutzt hat, wird diese als eigene Zeile mit Textbeschriftungen UNTER dem MenĂŒband wiederfinden. Zudem ist das MenĂŒband auf zwei Zeilen reduziert. FĂŒr den schnellen Zugriff auf MenĂŒpunkte ist es einfacher, MenĂŒband eiogeblendet und die Schnellstartsymbole wie bisher oben links zu haben (ohne Textbeschriftung in eigener Zeile). Über das KontextmenĂŒ der neuen Schnellstartleiste kann man das einstellen. Leider bleibt der Bereich „Automatisches Speichern ( O)“ immer eingeschaltet und kostet wertvollen Platz in der Leiste. Bisher habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, diesen Bereich auszublenden.

 

so sieht die Schnellstartleiste neu aus. Ändern kann man das ĂŒber das gelb markierte MenĂŒ

WĂ€hrend Access und Publisher und auch OneNote das neue Layout erben, sind Visio und Project noch auf dem "alten" Stand der optischen Darstellung. Hier sind auch die Schnellstartleiste oben und die Ecken nicht rund.

Update vom 04.12.2021: Derzeit rollt Microsoft das neue Design testweise auch auf die neusten Kaufversionen (Office 2021) aus. Es bleibt aber abzuwarten, ob das offiziell fĂŒr alle Versionen kommt oder den Abo-Modellen vorbehalten bleibt. Bekanntlich gibt es ja keine Funktions-Updates fĂŒr die Kauf-Versionen und man kann auch mit denen nicht am Insider-Programm teilnehmen.


PrĂŒfung User Awareness fĂŒr Mitarbeitende

Sie mĂŒssen fĂŒr Ihr Unternehmen Ihre Mitarbeitenden regelmĂ€ĂŸig sensibilisieren und die Risiken eines Schadsoftware-Befalls durch unbedachte Handlungen reduzieren. Hinweis fĂŒr die Mitarbeitenden: Der Test ist fĂŒr Sie verpflichtend. Bitte geben Sie in das Namensfeld Ihre GWS-Nummer, gefolgt von Ihrem Nachnamen an (Bsp: 20304 Meier).

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Mobile GerĂ€te mit Bitlocker verschlĂŒsseln

In den BSI-Grundschutz-Katalogen 200-1 und im PrĂŒfungsstandard 330 und auch aus der DSGVO lĂ€sst sich ableiten, dass mobile GerĂ€te (Notebooks, Laptops) Daten (insbesondere personenbezogene Daten) verschlĂŒsselt speichern mĂŒssen. Unter Windows steht dafĂŒr der Bitlocker ab den Pro-Versionen von Windows 10 zur VerfĂŒgung.

In diesem etwa 12 Minuten langen Tutorial zeige ich Ihnen anhand einer virtuellen Windows 10 Maschine, Laufwerke verschlĂŒsseln und gegen unberechtigten Zugriff mit einer Systemstart-PIN sichern.

Das Video ist nur fĂŒr vollstĂ€ndig zertifizierte Syskos verfĂŒgbar.

[ddownload id="28495"]

Gruppenrichtlinien

Die Einstellungen fĂŒr den Bitlocker lassen sich domĂ€nenweit ĂŒber Gruppenrichtlinien festlegen. Die Einstellungen fĂŒr BitLocker finden sich unter:

Computerkonfiguration => Administrative Vorlagen => Windows Komponenten => BitLocker-Laufwerks-verschlĂŒsselung.

Hier gibt es den Eintrag BitLocker-Wiederherstellungsinformationen im Active Directory Domaindiensten speichern.
Auch lÀsst sich hier festlegen, ob beim Einschalten eine PIN eigegeben werden muss:

Dazu im Unterordner: „Betriebssystemlaufwerke“ => ZusĂ€tzliche Authentifizierung beim Start anfordern

Die minimale PIN-LÀnge lÀsst sich mit einer weiteren Richtlinie in dem Ordner auf 4 oder 6 Zeichen setzen (nach BSI Grundschutz ist eine 4-stellige numerische PIN zum Entsperren des GerÀtes ausreichend, da damit noch kein Zugriff auf Daten möglich ist (dieser erfolgt erst nach der Windows DomÀnen-Anmeldung).

Bitlocker aktivieren

Nach Neustart des Rechners und Anmeldung als DomĂ€nen-Admin kann ĂŒber die klassische Systemsteuerung oder den Windows-Explorer der Assistent zur Bitlocker-LaufwerksverschlĂŒsselung gestartet werden.

Hierbei wird der WiederherstellungsschlĂŒssel zusĂ€tzlich auf einem Netzwerklaufwerk oder Speicherstick zu speichern sein.

WiederherstellungsschlĂŒssel aus AD auslesen

Auf einem der DomĂ€nencontroller (dort wo Admins die SchlĂŒssel auslesen wollen) im Server-Manager zwei Features aktivieren: BitLocker Wiederherstellungskennwort - Viewer und Tools zur BitLocker-Laufwerks­verschlĂŒsselung. Danach sollte in Active Directory-Benutzer und -Computer beim Öffnen eines Computer-Objektes ein neuer Reiter mit der Beschriftung BitLocker-Wiederherstellung zu sehen sein. Der Powershell-Befehl lautet:

$computer = Get-ADComputer -Identity CRECOVERY01
$recoveryInformation = Get-ADObject
-Filter {objectClass -eq 'msFVE-RecoveryInformation'}
-SearchBase $computer.DistinguishedName
-Properties *

Neulich in Outlook

Wie der „Kudnenservice“ der Sparkasse mitteilt, ist es unbedingt erforderlich, auf den Link in der E-Mail zu klicken. Durch das neue Verfahren S-CERT leert sich dann Ihr Girokonto, nachdem Sie alle Zugangsdaten eingegeben haben, automatisch 😉 und Sie sparen das vielfach erhobene Verwahrentgelt.

Sparkasse Fraud 2021

Mittlerweile machen die kriminellen Organisationen auch recht wenig Rechtschreibfehler. Dennoch wird es immer wieder Mitarbeitende geben, die in solchen E-Mails (mal abgesehen davon, dass hier der Spamfilter erfolgreich markiert hat) auf die enthaltenen Links klicken. Die E-Mail selbst enthÀlt zusÀtzlich 1-Pixel Elemente, die dem Absender melden, dass die von ihm gewÀhlte E-Mail-Adresse existiert (in dem Fall mein Spam honeypot).

Dennoch kann man nicht oft genug wiederholen: Weder ein Geldinsitut, noch ein namhafter Lieferant schickt einen Link in einer E-Mail, geschweige denn eine Rechnung als Word-Datei oder einen Anhang, der bösartigen Code enthÀlt. Selbst wenn Sie von einem Ihnen bekannten Absender eine Excel- oder Word-Datei erwarten, öffnen Sie diese nicht und aktivieren Sie keinesfalls Makros darin (Bei Microsoft 365 können Admins per Richtlinie alle Makros und Weblinks in solchen Dokumenten blockieren, bei den Kaufversionnen wie Office 2021 Home & Business geht das nicht)

Fazit

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeitenden REGELMÄßIG im Umgang und Verhalten mit E-Mails. E-Mails, die HTML-Code und Links enthalten, sollten gar nicht erst geöffnet, sondern ungesehen gelöscht werden.

Hören Sie mehr dazu in unserem kostenlosen Webcast im November.


OpenAudit Classic neue Funktionen

Die neuste Version von #OpenAudit Classic fragt nun ab, nach welchem Standard die Platten partitioniert sind. Steht dort etwas mit GPT, ist der Rechner auf UEFI-Boot eingestellt und nicht Legacy (BIOS).

ZusĂ€tzlich – wenn man das Audit-Script mit höchsten Privilegien (als Administrator) im Task oder der admin-Befehlszeile laufen lĂ€sst, wird der Bitlocker Status der Laufwerke angezeigt (Bitlocker ist die Bordeigene FestplattenverschlĂŒsselung von Windows 10 oder neuer). Dazu die Open-Audit-Konsole mit rechter Maustaste, als Administrator ausfĂŒhren. In der Windows Aufgabe „Open-Audit PC-Scan“ muss die SchaltflĂ€che „Höchste Privilegien“ angekreuzt sein.

Der Aufruf der Liste ist ĂŒber Hardwareliste/alle Partitionen möglich oder fĂŒr das einzelne GerĂ€t in der Hardwareauflistung darunter.

FĂŒr ein Upgrade mĂŒssen vorher die Datenbank (mysql/data Ordnerstruktur) und die pc-list-file.txt aus dem scripts Verzeichnis gesichert und nach dem Upgrade restauriert werden.

ZusĂ€tzlich mĂŒssen in PHPMyadmin die beiden Spalten in der Datenbank openaudit angelegt werden:

ALTER TABLE `partition` ADD `partition_type` VARCHAR(30) NULL DEFAULT NULL;
ALTER TABLE `partition` ADD `partition_bitlocker` VARCHAR(10) NULL DEFAULT NULL;

Das aktuelle Setup finden Sie in unserem Download-Bereich, den Quellcode auf Github.

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Drucken oder nicht – Novemberpatch und Typ4-Treiber

November Patch Nightmare = Oktober Patch Nightmare

(Update vom 14.11.2021: In KĂŒrze kommt ein Patch von Microsoft heraus, der auch die RPC-Druckfehler im Rahmen des #Print-Nightmare beseitigen soll)
Mit dem #Patchday Oktober 2021 werden die unten genannten Registry keys als Gruppenrichtlinie installiert und/oder in der Registry der Wert 1 gesetzt. Das bedeutet, nach Neustart der Druckserver und Terminalserver kann wieder nicht mehr gedruckt werden, wenn man kein Domain Admin ist. Die Forderung von BSI und Versicherungen, Sicherheitsupdates innerhalb von 7 Tagen zu installieren, bleibt bestehen. Wer das Update installiert, wird die untenstehenden Registry-Einstellungen bzw. GPOs wieder auf Wert Null setzen und einen erneuten Restart der Server hinlegen mĂŒssen. Vom Oktober Fehler waren auch Typ4-Treiber betroffen. So konnte ein Client zwar drucken, es wurden aber nur rudimentĂ€re Standard Eigenschaften des Point&Print Compatibility Treibers angezeigt (also quasi Notlauf). Mit dem November Patch wurde letztgenannter Typ4-Fehler behoben.

Microsoft Patchday Oktober Änderungen

https://support.microsoft.com/en-us/topic/october-12-2021-kb5006669-os-build-14393-4704-bcc95546-0768-49ae-bec9-240cc59df384

Microsoft Known Issues November – man wird auf einen „Patch vom Patch“ warten mĂŒssen, wenn man betroffen ist

https://docs.microsoft.com/en-us/windows/release-health/status-windows-10-21h1#1724msgdesc

Sofortmaßnahmen: Registry und Powershell

Print Nightmare geht mit dem Oktober-Patch in die siebte Runde: Wer seine Systeme bestmöglich absichern möchte, kann das November-Update installieren. Damit weiterhin gedruckt werden kann, mĂŒssen vorher zwei Registry SchlĂŒssel gesetzt werden. Außerdem mĂŒssen alle beteiligten Server und EndgerĂ€te mindestens den August 2021 Patchlevel haben. Danach die betreffenden Systeme neu starten und dann erst das Update installieren. Laut Meldungen in der Microsoft Community (und empirischen Beweis in eigener Umgebung) kann danach wieder auf Netzwerkdrucker im LAN gedruckt werden. Das Installieren des Patches ist unter Risikoaspekten deshalb empfehlenswert, weil eine viel kritischere LĂŒcke (MSxHTML) geschlossen wurde, die das AusfĂŒhren von Schadcode bereits in der Vorschauansicht des Windows Explorers erlaubte.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Druckertreiber der verwendeten Drucker auf dem aktuellen Stand sind. Hierzu mĂŒssen sie auf dem Druckserver aktualisiert werden. Mit den Registry-Einstellungen sollte dann auch der User auf einem Terminalserver mit dem neuen Treiber versorgt werden, ohne dass es zu einer Fehlermeldung kommt. Hier die Codezeilen der .reg-Datei:

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Print]
"RpcAuthnLevelPrivacyEnabled"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows NT\Printers\PointAndPrint] "RestrictDriverInstallationToAdministrators"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides] 
"713073804"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides] 
"1921033356"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides] 
"3598754956"=dword:00000000

ZusÀtzlich zu den Registry-Einstellungen und dem Neustart muss der folgende Befehl an einer administrativen Powershell eingegeben werden:

Get-ScheduledTask -TaskName "ReconcileFeatures" | Start-ScheduledTask

Aktualisierung der Druckertreiber auf V4-Benutzermodus

Da nicht sicher ist, ob Microsoft die oben genannten Registry-Einstellungen weiter beibehalten wird, ist eine nachhaltige Lösung, sofern möglich, die Umstellung der Windows-Drucker-Treiber auf sogenannte V4-Treiber. Im Regelfall finden sich in der Druckerverwaltung ĂŒberwiegend V3-Druckertreiber. Diese stellen dann langfristig ein latentes Problem dar.

  • Rufen Sie dazu die Windows Druckverwaltung am Printserver auf
    • Drucker: in der Liste ist erkennbar, ob der Treiber Typ3-Benutzermodus oder schon Typ4 ist
    • Ist er Typ 3, bitte auf die Herstellerseite gehen und nach dem Treiber fĂŒr das angezeigte Modell suchen
    • Unter Basistreiber in der Auflistung tauchen (z.B. beim HP Laserjet-M402) dann ein V3-Treiber und ein V4-Treiber auf. Den V4-Treiber herunterladen
    • Unter Treiber, Treiber hinzufĂŒgen diesen in die Liste bringen
    • Unter Drucker bei jedem Drucker in die Eigenschaften, unter Erweitert, Treiber den neuen V4-Treiber auswĂ€hlen
    • Danach in den Eigenschaften unter Allgemein (Einstellungen), Erweitert (Standardwerte) die Schacht- und sonstige Einstellungen neu setzen, ggf. bei GerĂ€te-Einstellungen die anderen SchĂ€chte ausschalten
  • Verbinden Sie dann an allen Clients und/oder Terminalservern die Drucker neu, damit diese den neuen Treiber verwenden
    • Je nach Druckerhersteller reicht es dazu, sich am EndgerĂ€t/Terminalserver als Domain Admin anzumelden und alle Drucker zu verbinden. Dadurch werden maschinenweit die neuen Treiber gezogen.
    • Ggf. mĂŒssen fĂŒr jede Sitzung (jeden Benutzer) die DruckerverknĂŒpfungen erneuert werden (dazu haben viele Kunden fĂŒr jeden Benutzer die „DruckerverknĂŒpfungen“. Der Benutzer kann dann alle Drucker rauslöschen und sie erneut verbinden und einen zum Standarddrucker machen.
  • Drucktest machen

Gibt es fĂŒr von Ihnen verwendete Drucker keinen V4-Treiber vom Hersteller (das ist insbesondere bei Ă€lteren Modellen der Fall, bleibt das Risiko, dass irgendwann die Registry-SchlĂŒssel nicht mehr funktionieren und diese Drucker ersetzt werden mĂŒssen. Dazu haben wir in unserem Technik-Shop das Model M404 von HP und das Modell Kyocera ECOSYS P2040dn. FĂŒr beide sind V4-Treiber erhĂ€ltlich.

Wenn alles nicht hilft - Checkliste

Die von Microsoft genannten "Workarounds" beschreiben bestimmte Voraussetzungen. PrĂŒfen Sie, ob Sie alle erfĂŒllen:

  • Welche Drucker (Hersteller, Modelle) sind betroffen?
  • Welchen Updatestand haben die (alle) Terminalserver (Mindestens Update von August 2021 muss drauf sein.
  • oder Welchen Softwarelevel haben die Windows 10 Clients (muss mindestens 19043.1288 sein)
  • Sind die beiden Registry-SchlĂŒssel ĂŒberall gesetzt? (Druckserver, Terminalserver, AVD-Pools) - vorsichtshalber diese SchlĂŒssel VOR dem Neustart nach dem November Update nochmal setzen bzw. die GPO kontrollieren.
  • Sind die ĂŒber den Druckserver verbundenen Drucker im selben Netzwerk oder per vpn (Clientdrucker im Homeoffice)? Clientdruck wird in einigen FĂ€llen nicht funktionieren.

UnterstĂŒtzung durch die GWS

Sie trauen sich das nicht selbst zu? Erstellen Sie dazu bitte einen Support-Vorgang im Extranet. Wir melden uns schnellstmöglich und stimmen alles weitere mit Ihnen ab.


Drucken oder nicht – Novemberpatch und Typ4-Treiber

November Patch Nightmare = Oktober Patch Nightmare

(Update vom 14.11.2021: In KĂŒrze kommt ein Patch von Microsoft heraus, der auch die RPC-Druckfehler beseitigen soll) Mit dem 2021 werden die unten genannten Registry keys als Gruppenrichtlinie installiert und/oder in der Registry der Wert 1 gesetzt. Das bedeutet, nach Neustart der und Terminalserver kann wieder nicht mehr gedruckt werden, wenn man kein Domain Admin ist. Die Forderung von BSI und Versicherungen, Sicherheitsupdates innerhalb von 7 Tagen zu installieren, bleibt bestehen. Wer das Update installiert, wird die untenstehenden Registry-Einstellungen bzw. GPOs wieder auf Wert Null setzen und einen erneuten Restart der Server hinlegen mĂŒssen. Vom Oktober Fehler waren auch Typ4-Treiber betroffen. So konnte ein Client zwar drucken, es wurden aber nur rudimentĂ€re Standard Eigenschaften des Point&Print Compatibility Treibers angezeigt (also quasi Notlauf). Mit dem November Patch wurde letztgenannter Typ4-Fehler behoben.

Microsoft Patchday Oktober Änderungen https://support.microsoft.com/en-us/topic/october-12-2021-kb5006669-os-build-14393-4704-bcc95546-0768-49ae-bec9-240cc59df384
Microsoft Known Issues November – man wird auf einen „Patch vom Patch“ warten mĂŒssen, wenn man betroffen ist https://docs.microsoft.com/en-us/windows/release-health/status-windows-10-21h1#1724msgdesc

Sofortmaßnahmen: Registry und Powershell

Print geht mit dem Oktober-Patch in die siebte Runde: Wer seine Systeme bestmöglich absichern möchte, kann das November-Update installieren. Damit weiterhin gedruckt werden kann, mĂŒssen vorher zwei Registry SchlĂŒssel gesetzt werden. Außerdem mĂŒssen alle beteiligten Server und EndgerĂ€te mindestens den August 2021 Patchlevel haben. Danach die betreffenden Systeme neu starten und dann erst das Update installieren. Laut Meldungen in der Microsoft Community (und empirischen Beweis in eigener Umgebung) kann danach wieder auf Netzwerkdrucker im LAN gedruckt werden. Das Installieren des Patches ist unter Risikoaspekten deshalb empfehlenswert, weil eine viel kritischere LĂŒcke (MSxHTML) geschlossen wurde, die das AusfĂŒhren von Schadcode bereits in der Vorschauansicht des Windows Explorers erlaubte.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Druckertreiber der verwendeten Drucker auf dem aktuellen Stand sind. Hierzu mĂŒssen sie auf dem Druckserver aktualisiert werden. Mit den Registry-Einstellungen sollte dann auch der User auf einem Terminalserver mit dem neuen Treiber versorgt werden, ohne dass es zu einer Fehlermeldung kommt. Hier die Codezeilen der .reg-Datei:

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Print]
"RpcAuthnLevelPrivacyEnabled"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows NT\Printers\PointAndPrint] "RestrictDriverInstallationToAdministrators"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides] 
"713073804"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides] 
"1921033356"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides] 
"3598754956"=dword:00000000
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ZusÀtzlich zu den Registry-Einstellungen und dem Neustart muss der folgende Befehl an einer administrativen Powershell eingegeben werden:

Get-ScheduledTask -TaskName "ReconcileFeatures" | Start-ScheduledTask

Aktualisierung der Druckertreiber auf V4-Benutzermodus

Da nicht sicher ist, ob Microsoft die oben genannten Registry-Einstellungen weiter beibehalten wird, ist eine nachhaltige Lösung, sofern möglich, die Umstellung der Windows-Drucker-Treiber auf sogenannte . Im Regelfall finden sich in der Druckerverwaltung ĂŒberwiegend V3-Druckertreiber. Diese stellen dann langfristig ein latentes Problem dar.

  • Rufen Sie dazu die Windows Druckverwaltung am Printserver auf
    • Drucker: in der Liste ist erkennbar, ob der Treiber Typ3-Benutzermodus oder schon Typ4 ist
    • Ist er Typ 3, bitte auf die Herstellerseite gehen und nach dem Treiber fĂŒr das angezeigte Modell suchen
    • Unter Basistreiber in der Auflistung tauchen (z.B. beim HP Laserjet-M402) dann ein V3-Treiber und ein V4-Treiber auf. Den V4-Treiber herunterladen
    • Unter Treiber, Treiber hinzufĂŒgen diesen in die Liste bringen
    • Unter Drucker bei jedem Drucker in die Eigenschaften, unter Erweitert, Treiber den neuen V4-Treiber auswĂ€hlen
    • Danach in den Eigenschaften unter Allgemein (Einstellungen), Erweitert (Standardwerte) die Schacht- und sonstige Einstellungen neu setzen, ggf. bei GerĂ€te-Einstellungen die anderen SchĂ€chte ausschalten
  • Verbinden Sie dann an allen Clients und/oder Terminalservern die Drucker neu, damit diese den neuen Treiber verwenden
    • Je nach Druckerhersteller reicht es dazu, sich am EndgerĂ€t/Terminalserver als Domain Admin anzumelden und alle Drucker zu verbinden. Dadurch werden maschinenweit die neuen Treiber gezogen.
    • Ggf. mĂŒssen fĂŒr jede Sitzung (jeden Benutzer) die DruckerverknĂŒpfungen erneuert werden (dazu haben viele Kunden fĂŒr jeden Benutzer die „DruckerverknĂŒpfungen“. Der Benutzer kann dann alle Drucker rauslöschen und sie erneut verbinden und einen zum Standarddrucker machen.
  • Drucktest machen

Gibt es fĂŒr von Ihnen verwendete Drucker keinen V4-Treiber vom Hersteller (das ist insbesondere bei Ă€lteren Modellen der Fall, bleibt das Risiko, dass irgendwann die Registry-SchlĂŒssel nicht mehr funktionieren und diese Drucker ersetzt werden mĂŒssen. Beispiele sind das Model M404 von HP und das Modell Kyocera ECOSYS P2040dn. FĂŒr beide sind V4-Treiber erhĂ€ltlich.

Wenn alles nicht hilft – Checkliste

Die von Microsoft genannten „Workarounds“ beschreiben bestimmte Voraussetzungen. PrĂŒfen Sie, ob Sie alle erfĂŒllen:

  • Welche Drucker (Hersteller, Modelle) sind betroffen?
  • Welchen Updatestand haben die (alle) Terminalserver (Mindestens Update von August 2021 muss drauf sein.
  • oder Welchen Softwarelevel haben die Windows 10 Clients (muss mindestens 19043.1288 sein)
  • Sind die beiden Registry-SchlĂŒssel ĂŒberall gesetzt? (Druckserver, Terminalserver, AVD-Pools) – vorsichtshalber diese SchlĂŒssel VOR dem Neustart nach dem November Update nochmal setzen bzw. die GPO kontrollieren.
  • Sind die ĂŒber den Druckserver verbundenen Drucker im selben Netzwerk oder per vpn (Clientdrucker im Homeoffice)? Clientdruck wird in einigen FĂ€llen nicht funktionieren.

Webcast - Security im Wandel

Unternehmen mĂŒssen sich aufgrund aktueller Bedrohungen auf erweiterte, effektive Werkzeuge und Maßnahmen einstellen. Dieser Webcast gibt Ihnen einen Überblick ĂŒber diese neuen Risiken, das Grund-Fundament von #CyberSecurity. Erfahren Sie ĂŒber die Möglichkeiten, diesen Gefahren optimal zu begegnen, diese Systemkoordinator-Aufgaben selbst zu lösen oder zu delegieren. Video und Folien sind kennwortgeschĂŒtzt, das Kennwort wird/wurde im Namen der Veranstaltung ĂŒbermittelt.

Seminarinhalte
(Auswahl)
und Ziele
#Webcast bzw. die Online #Schulung mit den Themen (Auszug aus der Agenda):
‱ Aktuelle Sicherheitslage und Gefahrenklassen.
‱ Welche Mindest-Anforderungen stellen Gesetzgeber, Versicherungen und VerbĂ€nde?.
‱ Typische Angriffs-Szenarien.
‱ Maßnahmen dagegen.
‱ BSI-Grundschutz-Empfehlungen IDW PrĂŒfungsstandard ISA DE 315.
‱ Notfallplan und Risiko-Analyse.
‱ selber machen oder Aufgaben delegieren.
‱ Datensicherung, Hybrid oder Cloud.
ZielgruppeGeschÀftsleitung und Entscheider
VoraussetzungenInteresse an IT-Sicherheit fĂŒr Ihr Unternehmen
ZeitrahmenDauer: 1 Stunde (ca. 45 Minuten Vortrag und 15 Minuten Diskussion)
Kostendie Teilnahme ist kostenfrei
BemerkungenRemote via Teams Sitzung (Link und Anleitung nach Anmeldung)
PrĂŒfungTesten Sie auch Ihre Mitarbeitenden auf User Awareness

Unterlagen

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Video

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IGEL Firmware Lizenz Änderungen

Die #IGEL Technology GmbH ist ein fĂŒhrender Hersteller von Thin-Clients. Diese wiederum sind eine kostengĂŒnstige fĂŒr Systemkoordinierende benutzerfreundliche Alternative, ein EndgerĂ€t mit Linux mit Azure Virtual Desktops, RDS-Terminalservern oder Citrix Xen Desktop zu verwenden. Das Ganze funktioniert am Besten mit UD3-Modellen der LX-Serie. Diese haben genug Grafikleistung und Arbeitsspeicher/Flash um performant mit 2 FHD oder UHD Monitoren die Sitzung darzustellen.

Aktuelles IGEL Thin Client Modell mit 2x Display Port und 5x USB 3.0/2.0

Zu Hardware gehört immer Firmware #Lizenzen, um die Erweiterungen von IGEL im Rahmen einer Software-Maintenance auf dem aktuellen Stand zu halten. Über die sogenannte UMS-OberflĂ€che können dann ganze Scharen von EndgerĂ€ten verwaltet und aktualisiert werden.

Aktiviert man die Firmware nicht, kann das GerÀt (bzw. die Firmware) nicht genutzt werden. VerlÀngert man die Maintenance nicht, muss man bei VerÀnderungen, die eine Aktualisierung erfordern, die Firmware neu kaufen.
Ein Beispiel: FĂŒr die Verwendung als EndgerĂ€t fĂŒr Azure Virtual Desktop muss die Firmware der IGELs auf 11.03 oder neuer aktualisiert werden (In UMS registrierte IGEL: Das Firmware-Upgrade beinhaltet 12 Monate Software-Maintenance und sollte dann verlĂ€ngert werden).

VerÀnderte Aktivierung seit 01. Oktober 2021

Kauft man neue Thin-Clients oder muss die Firmware von vorhandenen GerĂ€ten aktualisiert/neu gekauft werden, muss man sich seit Oktober im IGEL-Portal registrieren (ĂŒber Registrieren) und kann dann (nachdem Igel Technologies die bestellten GerĂ€te zugeordnet hat (dauert mindestens 48 Stunden), die neue GerĂ€te-Firmware fĂŒr die gekauften GerĂ€te aktivieren. ZusĂ€tzlich muss die Lizenz-ID aus der UMS-Verwaltungssoftware (Token) in das Aktivierungsportal eingetragen werden.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an unseren technischen Vertrieb, Patrick Jablonski, fĂŒr technische UnterstĂŒtzung eröffnen Sie einen Support-Vorgang im Extranet.


IT-Strategie und Windows 11 vereinbar?

Admins, die mehrheitlich diese TĂ€tigkeit als Nebenaufgabe ausfĂŒhren (neben ihrer HaupttĂ€tigkeit als Buchhalter, VerkĂ€ufer, EinkĂ€ufer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer
) haben das Ziel, eine möglichst homogene IT-Umgebung in ihrem Unternehmen einzusetzen. Die Motivationen sind unterschiedlich.

  • GeschĂ€ftsfĂŒhrer wollen das Haftungsrisiko reduzieren
  • Die operativen Mitarbeiter, die auch IT-Support machen, mĂŒssen den Aufwand reduzieren

Homogenisierung

Windows 10 / Azure Virtual Desktop / Server 2022 OberflÀche

Bis heute konnte man relativ einfach auf das Ziel hinarbeiten, ohne grĂ¶ĂŸere Einmal-Investitionen zu tĂ€tigen:

  • Windows 7 (Professional) Rechner (Core i5 mit 4 oder 8 GB RAM) mit kleinen SSDs ausstatten und unter Einsatz des aufgedruckten LizenzschlĂŒssels auf Windows 10 Pro bringen. Nach DatenĂŒbernahme konnten die Festplatten ausgebaut werden
  • Statt Neukauf von Servern:
    • Windows in die Azure Cloud (Microsoft Deutschland) verlagern
    • Mailserver auf Exchange online und Office auf Business Premium Plan umstellen
    • Lokale Software auf Virtual Desktop migrieren (eigener Windows 10 Umgebung in Azure) via RDP
  • Statt Ersatzkauf von defekten PCs: Thin-Client IGEL UD3 ab Firmware 11.3 anschaffen
  • Neu anzuschaffende Notebooks und Tablets haben ebenfalls Windows 10 Pro
  • Wenn man nicht selbst Updates und Sicherheitspatches installieren möchte, kann man die Aufgabe ĂŒber Care-Packs an den IT-Dienstleister auslagern

Fazit: Das gesamte Netzwerk (die DomĂ€ne) lĂ€sst sich zentral verwalten. Viel wichtiger: Anwender (und Admins) arbeiten mit einem einheitlichen Erscheinungsbild (StartmenĂŒ, Windows Umgebung)

Was bewirkt Windows 11?

Windows 11 OberflÀche

Ab 05. Oktober 2021 werden neue PCs mit Windows 11 #Win11 #Eleven ausgeliefert.

Bestehende PCs, Notebooks, Ultrabooks lassen sich nur aktualisieren, wenn sie jĂŒnger als drei Jahre sind und ĂŒber einen TPM 2.0 Chip verfĂŒgen (nicht alle Business PCs, die in den letzten Jahren verkauft wurden, haben diesen Chip). Außerdem wurde die Speicheranforderung auf mindestens 4GB RAM erhöht. 99% aller PCs, die mit 4GB RAM ausgestattet sind, haben aber einen Grafik-Chip, der mindestens 128 GB RAM vom Speicher verwendet. Diese Systeme haben demnach nur 3,9 GB RAM fĂŒr Windows verfĂŒgbar und scheitern so.

Die OberflĂ€che, StartmenĂŒ, Taskleiste sehen anders aus und sind anders zu bedienen. An vielen Stellen sind mehr Mausklicks notwendig, um den gewĂŒnschten MenĂŒpunkt zu erreichen:

Neues Kontext-Menu und das was unter „show more options“ aufgeht
  • Das KontextmenĂŒ erhĂ€lt UntermenĂŒs, in dem weitere MenĂŒpunkte versteckt sind.
  • Netzwerk und Soundeinstellungen sind in einem MenĂŒ zusammengefasst, Netzwerkwechsel erfordert zusĂ€tzliche Mausklicks, ebenso wie Soundeinstellungen
  • Die Taskleiste erlaubt nicht mehr, den Anwendungs/Dokumententitel anzuzeigen (Gruppieren, bis Taskleiste voll). Hat man drei Exceltabellen geöffnet, muss man erst mit der Maus auf das Gruppen-Symbol fahren und dann in den Popup-Vorschaubildern mit einer Lupe interpretieren, welches Dokument man ins Bild haben möchte.
  • Im StartmenĂŒ kann man die KachelgĂ¶ĂŸe nicht verĂ€ndern. Auch die GrĂ¶ĂŸe des StartmenĂŒs ist fix. Stattdessen gibt es mehrere Unterseiten, auf denen jeweils 20 ProgrammverknĂŒpfungen zu sehen sind.
    • Livekacheln fehlen, stattdessen gibt es nur einen vom StartmenĂŒ getrennten Widgets-Bereich mit fester GrĂ¶ĂŸe, der mit der Maus oder mit Windows-W (also mindestens 2Tasten) und nicht ĂŒber den Startknopf gestartet werden kann. Die Widgets lassen sich nicht ins StartmenĂŒ integrieren
    • Alle Apps werden nicht als Scoll-Liste links neben den VerknĂŒpfungen angezeigt, sondern mĂŒssen ĂŒber einen zusĂ€tzlichen Klick aufgerufen werden
    • Die untere HĂ€lfte der FlĂ€che im Startmenu ist ungenutzt, wenn man den Dokumentverlauf abschaltet

Einheitliche Zukunfts-Strategie

Eine IT-Strategie mit einheitlicher OberflÀche (User Interface) lÀsst sich nur dann erreichen, wenn die PC-Hersteller (in unserem Dunstkreis Fujitsu und lenovo) neue Business-PCs und Business-Notebooks wahlweise mit Windows 10 Pro anbieten und/oder mit der ausgelieferten Windows 11 Pro OEM-Lizenz auch Windows 10 Pro auf dem EndgerÀt installiert und aktiviert werden kann und darf. Das ist laut aktuellem Kenntnisstand der Fall.

Das optionale Upgrade auf Windows 11 Pro (sofern aktuelle Hardware ab Core i 8Gen im Einsatz ist und der Anwender auf das angebotene Upgrade klickt) lĂ€sst sich ĂŒber eine Gruppenrichtlinie oder einen Registry SchlĂŒssel verhindern.

Weil selbst der jĂŒngst erschienene Server 2022 LTSC auch die Windows 10 BenutzeroberflĂ€che hat funktioniert die IT-Strategie sowohl unter Einbindung von Microsoft Azure, als auch On-Premises, wenn man bei Windows 10 bleibt.

On-Premises erhalten EndgerĂ€te mit Windows 10 Sicherheitsupdates bis Oktober 2025, ebenso Server 2016. Neuere Server (inklusive Version 2022 LTSC ebenfalls fĂŒr 10 Jahre)

Bei Microsoft Azure (Azure Virtual Desktop) kommt fĂŒr die Windows 10 Plattform die LTSC Version 2019 zum Einsatz, die bis Ende 2029 Sicherheitsupdates bekommt.

Server in Azure (IaaS) bekommen (Azure Server 2019) ebenfalls 10 Jahre Updates.

Fazit

  • Clients (wenn noch nicht geschehen) auf Windows 10 Pro und SSD hochrĂŒsten
  • Neuanschaffungen von Clients/Hardware-Ersatz-Invest:
    • Neue Thin Clients IGEL UD3 einsetzen (Wenn Azure Virtual Desktop genutzt)
    • Notebooks/Ultrabooks (oder auch Rechner) neukaufen und (wenn verfĂŒgbar) Downgraderecht auf Windows 10 Pro fĂŒr Neuinstallation nutzen
  • Ersatzinvest fĂŒr Server: Microsoft Azure (IaaS) Ressourcen anmieten, keine hohe Einmalinvest, lange Zeit Sicherheitspatches verfĂŒgbar
  • Ersatzinvest fĂŒr Office und Exchange Server: Microsoft 365 Business Premium mieten

Windows 11 Update blockieren

FĂŒr diejenigen, die in ihrem Unternehmen ein einheitliches Benutzer-Interface haben möchten oder wo die Hardware nicht die Anforderungen fĂŒr Windows 11 #Eleven  #Win11 erfĂŒllt, können per Gruppenrichtlinie einfach das ab 05. Oktober als optionales Funktions-Upgrade angebotene Funktionsupdate verhindern:

Windows Registry Editor Version 5.00 [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate] "TargetReleaseVersion"=dword:00000001 "ProductVersion"="Windows 10" "TargetReleaseVersionInfo"="22H2"

Diese Registry Datei sorgt dafĂŒr, dass es bei Windows 10 (Build 19044) bleibt. Es werden weiterhin 1x pro Monat Sicherheitsupdates und Fehlerkorrekturen installiert.

NatĂŒrlich funktioniert das auch ĂŒber eine Gruppenrichtlinie:

  • Richtlinien fĂŒr Lokaler Computer -> Computerkofiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows-Komponenten -> Windows Update -> Manage updates offered from Windows Update
  • Hier dann Zielversion des Funktionsupdates auswĂ€hlen doppelt anklicken
  • Hier Windows 10 und darunter dann 22H2 eintragen

Drucken oder nicht – Septemberpatch

Update vom 21.09.2021: Wer seine Systeme bestmöglich absichern möchte, kann nun doch das September-Update installieren. Damit weiterhin gedruckt werden kann, mĂŒssen vorher zwei Registry SchlĂŒssel gesetzt werden. Danach die betreffenden Systeme neu starten und dann erst das Update installieren. Laut Meldungen in der Microsoft Community (und empirischen Beweis in eigener Umgebung) kann danach wieder auf Netzwerkdrucker im LAN gedruckt werden. Das Installieren des Patches ist unter Risikoaspekten deshalb empfehlenswert, weil eine viel kritischere LĂŒcke (MSxHTML) geschlossen wurde, die das AusfĂŒhren von Schadcode bereits in der Vorschauansicht des Windows Explorers erlaubte.

ZusĂ€tzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Druckertreiber der verwendeten Drucker auf dem aktuellen Stand sind. Hierzu mĂŒssen sie auf dem Druckserver aktualisiert werden. Mit den Registry-Einstellungen sollte dann auch der User auf einem Terminalserver mit dem neuen Treiber versorgt werden, ohne dass es zu einer Fehlermeldung kommt. Hier die Codezeilen der .reg-Datei:

Windows Registry Editor Version 5.00 [HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Print] "RpcAuthnLevelPrivacyEnabled"=dword:00000000 [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows NT\Printers\PointAndPrint] "RestrictDriverInstallationToAdministrators"=dword:00000000

UrsprĂŒnglicher Artikel

FĂŒr diejenigen von Ihnen, die noch die alte Version von 10 im Einsatz haben (#1809, aktuell ist 21H2) gilt. Sie dĂŒrfen das obengenannte September-Patch-Release nicht installieren, weil Nebenwirkungen aufgrund der erhöhten Sicherheitseinstellungen auftreten können. Haben Sie es bereits ĂŒber die automatische Updatefunktion installiert, sollten Sie es wieder deinstallieren.

Die Probleme (#Drucken funktioniert nicht mehr) können auch bei Windows Server 2019 (build 17763) auftreten. Betroffen sind dort jedoch nur der Druck- und die Terminalserver (RDS, Citrix). Auch in diesem Fall fĂŒhren Sie ein Update-Rollback durch.

Wie finden Sie heraus, ob das Update installiert ist?

Start/AusfĂŒhren/Winver : Wird  Build 17763.2183 angezeigt, ist das Update installliert

gilt fĂŒr Druckserver 2019, Terminalserver 2019 und alte Windows 10 Versionen 1809 (end of support)

Windows 10 Maßnahmen

Stattdessen ist es ratsam, betroffene Rechner auf die aktuelle Windows Version 21H2 zu aktualisieren. Da das von der oben genannten alten Version einer Migration gleichkommt, dauert das pro System zwischen 40 und 60 Minuten. Danach ist die aktuelle Windows 10 Version installiert, wo nach bisherigen Erkenntnissen das Sicherheitsupdate vom September (dieses hat eine andere KB-Nummer, nÀmlich kb5005565) keine BeeintrÀchtigungen auftreten.

Hintergrund: Microsoft unterstĂŒtzt die aktuelle Windows Version immer 18 Monate lang. In diesem Zeitraum sollte auf das aktuelle Funktionsupgrade hochgezogen werden. Dieses wird auch (wenn man es administrativ nicht verhindert), bei ausreichender Internetverbindung mit angeboten und installiert. In allen anderen FĂ€llen ist das System nicht mehr im Microsoft Support und Nebenwirkungen bei Sicherheitspatches sind wahrscheinlich.

Aktuell gilt fĂŒr Windows 10, Version 21H2 (19044): Mit Erscheinen von Windows 11 im Oktober 2021 erhĂ€lt Windows 10 bis Oktober 2025 nur noch . Dennoch sollten Sie alle Systeme auf diese letzte Version 21H2 bringen.

Tipp: Den Windows 10 Stand erkennen Sie, wenn Sie Start/AusfĂŒhren: WINVER eingeben. Dort muss Version 21H2 (Build 19044.1237) stehen.

Windows Server 2019 Maßnahmen

warten, bis Microsoft eine Lösung anbietet. Solange diese Server nicht aktualisieren und die möglichen Risiken (MSTHML-LĂŒcke und Print Nightmare LĂŒcke) kalkulieren.


Microsoft Office 2021 LTSC erschienen

Kunden mit VolumenlizenzvertrĂ€gen oder Zutritt zum Beitritt zu solchen VertrĂ€gen (Select Plus, Open Value) finden bereits jetzt im Volumenlizenzportal (VLSC) die Downloads und LizenzschlĂŒssel der Kaufversionen Office Standard 2021 (LTSC) und Office Professional Plus 2021 (LTSC).

LTSC bedeutet hierbei „Long Term Service Channel“. Im Gegensatz zu frĂŒheren Versionen ist die Zeit, in der Sicherheitsupdates verteilt werden, nicht 10, sondern 5 Jahre lang, liegt also im Herbst 2026. Damit nur ein Jahr lĂ€nger als bei Office 2016 und 2019, die im Herbst 2025 unsicher werden.

Auch wĂ€hrend der gesamten Lebenszeit erhalten die Office-Versionen nur Sicherheitsupdates und keinerlei Funktionserweiterungen. Außerdem funktionieren die Funktionen zur Zusammenarbeit, die eine Cloud-Plattform voraussetzen, in den Kaufprodukten nicht.

Mit der weiteren VerkĂŒrzung der Laufzeit ist nun #Office365 die gĂŒnstigste Alternative, #Microsoft Office zu betreiben. Lediglich fĂŒr Kunden, bei denen feststeht, dass Sie ein Standard-Office (ohne MSAccess, ohne Collaboration, ohne Cloud Funktionen und ohne Onlinespeicher / -Postfach) ausschließlich auf diesem GerĂ€t nutzen möchten, ist die mit einem PC oder als System Builder Version zu erwerbende "Home & Business 2021" Edition von Office noch gĂŒnstiger. Die "Laden-Versionen" von Office werden ab dem 05. Oktober 2021 bestellbar sein. Sie haben kein Downgraderecht, im Gegensatz zu den Volumenversionen, die auf 2019 und 2016 gebracht werden können.

Auch neu: FĂŒr Volumenlizenzen kann kein e-Open-Vertrag mehr eröffnet werden. Diese werden ĂŒber CSP-VertrĂ€ge bereitgestellt. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns, wir können Sie mit allen Lizenzarten weiter bedienen und sind zertifizierter CSP.


Microsoft Office 2021 LTSC erschienen

Kunden mit VolumenlizenzvertrĂ€gen oder Zutritt zum Beitritt zu solchen VertrĂ€gen (Select Plus, Open Value) finden bereits jetzt im Volumenlizenzportal (VLSC) die Downloads und LizenzschlĂŒssel der Kaufversionen Office Standard 2021 (LTSC) und Office Professional Plus 2021 (LTSC). LTSC bedeutet hierbei „Long Term Service Channel“. Im Gegensatz zu frĂŒheren Versionen ist die Zeit, in der Sicherheitsupdates verteilt werden, nicht 10, sondern 5 Jahre lang, liegt also im Herbst 2026. Damit nur ein Jahr lĂ€nger als bei Office 2016 und 2019, die im Herbst 2025 unsicher werden. Auch wĂ€hrend der gesamten Lebenszeit erhalten die Office-Versionen nur Sicherheitsupdates und keinerlei Funktionserweiterungen. Außerdem funktionieren die Funktionen zur Zusammenarbeit, die eine Cloud-Plattform voraussetzen, in den Kaufprodukten nicht. Mit der weiteren VerkĂŒrzung der Laufzeit ist nun Office #365 die gĂŒnstigste Alternative, Office zu betreiben. Lediglich fĂŒr Kunden, bei denen feststeht, dass Sie ein Standard-Office (ohne MSAccess, ohne Collaboration, ohne Cloud Funktionen und ohne Onlinespeicher / -Postfach) ausschließlich auf diesem GerĂ€t nutzen möchten, ist die mit einem PC oder als System Builder Version zu erwerbende „Home & Business 2021“ Edition von Office noch gĂŒnstiger. Die „Laden-Versionen“ von Office werden ab dem 05. Oktober 2021 bestellbar sein. Sie haben kein Downgraderecht, im Gegensatz zu den Volumenversionen, die auf 2019 und 2016 gebracht werden können. Auch neu: FĂŒr Volumenlizenzen kann kein e-Open-Vertrag mehr eröffnet werden. Diese werden ĂŒber CSP-VertrĂ€ge bereitgestellt. In der Open-Vertragsreihe ist nur noch Open Value (mit Software-Assurance) verfĂŒgbar.

Update KB5005568 fĂŒr Windows Version 1809 nicht installieren

UrsprĂŒnglicher Artikel

FĂŒr diejenigen von Ihnen, die noch die alte Version von #Windows 10 im Einsatz haben (#1809, aktuell ist 21H2) gilt. Sie dĂŒrfen das obengenannte September-Patch-Release nicht installieren, weil Nebenwirkungen aufgrund der erhöhten Sicherheitseinstellungen auftreten können. Haben Sie es bereits ĂŒber die automatische Updatefunktion installiert, sollten Sie es wieder deinstallieren.

Die Probleme (#Drucken funktioniert nicht mehr) können auch bei Windows Server 2019 (build 17763) auftreten. Betroffen sind dort jedoch nur der Druck- und die Terminalserver (RDS, Citrix). Auch in diesem Fall fĂŒhren Sie ein Update-Rollback durch.

Wie finden Sie heraus, ob das Update installiert ist?

Start/AusfĂŒhren/Winver : Wird  Build 17763.2183 angezeigt, ist das Update installliert

gilt fĂŒr Druckserver 2019, Terminalserver 2019 und alte Windows 10 Versionen 1809 (end of support)

Windows 10 Maßnahmen

Stattdessen ist es ratsam, betroffene Rechner auf die aktuelle Windows Version 21H2 zu aktualisieren. Da das von der oben genannten alten Version einer Migration gleichkommt, dauert das pro System zwischen 40 und 60 Minuten. Danach ist die aktuelle Windows 10 Version installiert, wo nach bisherigen Erkenntnissen das Sicherheitsupdate vom September (dieses hat eine andere KB-Nummer, nÀmlich kb5005565) keine BeeintrÀchtigungen auftreten.

Hintergrund: Microsoft unterstĂŒtzt die aktuelle Windows Version immer 18 Monate lang. In diesem Zeitraum sollte auf das aktuelle Funktionsupgrade hochgezogen werden. Dieses wird auch (wenn man es administrativ nicht verhindert), bei ausreichender Internetverbindung mit angeboten und installiert. In allen anderen FĂ€llen ist das System nicht mehr im Microsoft Support und Nebenwirkungen bei Sicherheitspatches sind wahrscheinlich.

Aktuell gilt fĂŒr Windows 10, Version 21H2 (19044): Mit Erscheinen von Windows 11 im Oktober 2021 erhĂ€lt Windows 10 bis Oktober 2025 nur noch #Sicherheitsupdates. Dennoch sollten Sie alle Systeme auf diese letzte Version 21H2 bringen.

Tipp: Den Windows 10 Stand erkennen Sie, wenn Sie Start/AusfĂŒhren: WINVER eingeben. Dort muss Version 21H2 (Build 19044.1237) stehen.

Windows Server 2019 Maßnahmen

warten, bis Microsoft eine Lösung anbietet. Solange diese Server nicht aktualisieren und die möglichen Risiken (MSTHML-LĂŒcke und Print Nightmare LĂŒcke) kalkulieren.