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Tech-Nachrichten Magazin

Neuigkeiten, Menschen und Geschichten aus unserem Unternehmen

22.07.2026Ausgabe 07/2026
DAS MAGAZIN
01
SYSKO · geÀndert 02.06.2026
BGInfo Erweiterungen modernisiert

Gute Nachrichten fĂŒr alle Nutzer meiner kostenlosen BGInfo-Skript-Erweiterungen: Die bisherigen VBScript-Lösungen wurden vollstĂ€ndig modernisiert und auf PowerShell umgeschrieben. Mit der Umstellung profitieren die Erweiterungen nicht nur von einer besseren Wartbarkeit und höheren KompatibilitĂ€t mit 


02
SYSKO · geÀndert 19.05.2026
OpenAudit Classic: Wie KI die Migration von VBScript zu PowerShell revolutioniert

Viele IT-Abteilungen kennen das Problem: Über Jahre gewachsene Skripte verrichten zuverlĂ€ssig ihren Dienst – bis die technische Basis 


03
Sicherheit · geÀndert 08.07.2026
Wie hoch ist das Cyberrisiko Ihres Unternehmens wirklich?

Ihre IT funktioniert. Entscheidend ist jedoch nicht der Betrieb, sondern ob angemessene Maßnahmen nachvollziehbar dokumentiert sind. Cyberangriffe, AusfĂ€lle 


04
Sicherheit · geÀndert 09.03.2026
Passwort-Richtlinien: aktuelle BSI-Empfehlungen und internationale Standards

Leider wird immer wieder in PrĂŒferberichten ein "Mangel" deklariert, dass Kennwörter nicht regelmĂ€ĂŸig geĂ€ndert werden. Gerne möchten wir 


05
Internet · geÀndert 06.03.2026
Techtalk: Chrome oder Edge – 2026?

Wie immer, auch als #Podcast In vielen Unternehmen wird Microsoft Edge automatisch als Standardbrowser betrachtet, weil er in 


Tech-Nachrichten Ausgabe 07/2026
SYSKO
BGInfo Erweiterungen modernisiert

https://tech-nachrichten.de/bginfo-erweiterungen-modernisiert/

Gute Nachrichten fĂŒr alle Nutzer meiner kostenlosen BGInfo-Skript-Erweiterungen: Die bisherigen VBScript-Lösungen wurden vollstĂ€ndig modernisiert und auf PowerShell umgeschrieben. Mit der Umstellung profitieren die Erweiterungen nicht nur von einer besseren Wartbarkeit und höheren KompatibilitĂ€t mit aktuellen Windows-Versionen, sondern auch von zahlreichen neuen Funktionen und deutlich erweiterten Systeminformationen. 


BGInfo Erweiterungen modernisiert
SYSKO

Gute Nachrichten fĂŒr alle Nutzer meiner kostenlosen BGInfo-Skript-Erweiterungen: Die bisherigen VBScript-Lösungen wurden vollstĂ€ndig modernisiert und auf PowerShell umgeschrieben. Mit der Umstellung profitieren die Erweiterungen nicht nur von einer besseren Wartbarkeit und höheren KompatibilitĂ€t mit aktuellen Windows-Versionen, sondern auch von zahlreichen neuen Funktionen und deutlich erweiterten Systeminformationen.

Neue und erweiterte Funktionen

Die PowerShell-basierten Erweiterungen liefern jetzt noch mehr relevante Informationen direkt auf dem Desktop oder innerhalb von BGInfo:

LaufwerksĂŒbersicht mit ASCII-Art-Anzeige

Eine der auffĂ€lligsten Neuerungen ist die grafische Darstellung der Laufwerksbelegung mittels ASCII-Art-Balken. Dadurch lĂ€sst sich die Auslastung der einzelnen DatentrĂ€ger auf einen Blick erkennen. ZusĂ€tzlich wird auch die Gesamtauslastung aller Laufwerke ĂŒbersichtlich dargestellt.

Aktive Netzwerkkarte automatisch erkennen

Statt alle Netzwerkadapter aufzulisten, wird nun automatisch die aktive Netzwerkschnittstelle ermittelt. Angezeigt werden unter anderem:

  • Adaptername
  • IPv4-Adresse
  • Subnetzmaske
  • Standardgateway
  • DNS-Server
  • MAC-Adresse

Informationen zum angemeldeten Benutzer

Die Erweiterungen liefern zahlreiche Details zum aktuell angemeldeten Benutzer, beispielsweise:

  • Benutzername
  • Anzeigename
  • DomĂ€ne bzw. Microsoft-Konto
  • SID
  • Anmeldezeitpunkt

Umfassende Rechnerdaten

Auch die Hardware- und Systeminformationen wurden erweitert:

  • Computername
  • Hersteller und Modell
  • BIOS-Version
  • Seriennummer
  • Prozessorinformationen
  • Arbeitsspeicher
  • Betriebssystemversion
  • Installationsdatum

Windows-Patchstand auf einen Blick

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Anzeige des aktuellen Patchstands. So lassen sich installierte Updates und die verwendete Windows-Build schnell ĂŒberprĂŒfen, was insbesondere fĂŒr Administratoren und Support-Mitarbeiter hilfreich ist.

Warum der Wechsel zu PowerShell?

VBScript hat viele Jahre zuverlÀssig seinen Dienst getan, wird jedoch von Microsoft zunehmend in den Hintergrund gedrÀngt. PowerShell bietet dagegen:

  • bessere Performance
  • moderne Verwaltungsfunktionen
  • erweiterten Zugriff auf Systeminformationen
  • langfristige UnterstĂŒtzung durch Microsoft
  • einfachere Erweiterbarkeit fĂŒr zukĂŒnftige Funktionen

Kostenlos verfĂŒgbar

Wie bisher stehen die BGInfo-Erweiterungen weiterhin fĂŒr alle zertifizierten Syskos kostenlos zur VerfĂŒgung. Die Umstellung auf PowerShell schafft die Grundlage fĂŒr zukĂŒnftige Erweiterungen und ermöglicht die Bereitstellung noch umfangreicherer Systeminformationen direkt in BGInfo. Wer bereits die bisherigen VBScript-Versionen verwendet hat, kann nun von einer moderneren, leistungsfĂ€higeren und zukunftssicheren Lösung profitieren.

SYSKO
OpenAudit Classic: Wie KI die Migration von VBScript zu PowerShell revolutioniert

https://tech-nachrichten.de/openaudit-classic-wie-ki-die-migration-von-vbscript-zu-powershell-revolutioniert/

Viele IT-Abteilungen kennen das Problem: Über Jahre gewachsene Skripte verrichten zuverlĂ€ssig ihren Dienst – bis die technische Basis plötzlich zum Risiko wird. Genau das passiert derzeit bei zahlreichen Installationen von OpenAudit Classic, die traditionell stark auf VBScript setzen. Microsoft treuert VBScript schrittweise aus modernen Windows-Umgebungen heraus, 


OpenAudit Classic: Wie KI die Migration von VBScript zu PowerShell revolutioniert
SYSKO

Viele IT-Abteilungen kennen das Problem: Über Jahre gewachsene Skripte verrichten zuverlĂ€ssig ihren Dienst – bis die technische Basis plötzlich zum Risiko wird. Genau das passiert derzeit bei zahlreichen Installationen von OpenAudit Classic, die traditionell stark auf VBScript setzen. Microsoft treuert VBScript schrittweise aus modernen Windows-Umgebungen heraus, Sicherheitsrichtlinien werden strenger und Administratoren stehen vor der Herausforderung, historische Logik in eine zukunftssichere Plattform zu ĂŒberfĂŒhren.

Die gute Nachricht: Moderne KI-Systeme können heute beim sogenannten Transpilieren helfen – also beim automatischen Übersetzen alter VBScript-Skripte in zeitgemĂ€ĂŸe PowerShell-Lösungen.

Warum VBScript zum Problem wird

VBScript war jahrzehntelang ein Standardwerkzeug fĂŒr Windows-Administration. Besonders in Inventarisierungs- und Auditing-Lösungen wie OpenAudit Classic wurden zahlreiche Routinen zur Hardwareerkennung, Softwareinventarisierung oder Netzwerkabfrage auf Basis von .vbs-Dateien entwickelt.

Doch die RealitÀt Àndert sich:

  • Microsoft setzt zunehmend auf PowerShell
  • Sicherheitsrichtlinien blockieren aktive SkriptausfĂŒhrung
  • Moderne Endpoint-Protection erkennt alte Skripte hĂ€ufig als verdĂ€chtig
  • Administratoren mit VBScript-Know-how werden seltener
  • Wartung und Erweiterung werden immer schwieriger

Gerade bei Ă€lteren OpenAudit-Installationen fĂŒhrt das dazu, dass bestehende Prozesse zwar noch funktionieren – aber technologisch in einer Sackgasse landen.

PowerShell als moderne Alternative

PowerShell ist lĂ€ngst der De-facto-Standard fĂŒr Windows-Automatisierung. GegenĂŒber VBScript bietet sie enorme Vorteile:

  • native Objektorientierung
  • bessere Fehlerbehandlung
  • direkte WMI- und CIM-UnterstĂŒtzung
  • moderne Sicherheitsmechanismen
  • Remote-Management
  • einfache Integration in APIs und Cloud-Dienste

Vor allem im Umfeld von Asset Management, IT-Audits und automatisierter Inventarisierung spielt PowerShell ihre StÀrken aus.

Das eigentliche Problem: Die Migration kostet Zeit

Die grĂ¶ĂŸte HĂŒrde bei der Umstellung ist selten die Technik selbst – sondern der Aufwand.

In vielen Unternehmen existieren:

  • hunderte Zeilen historischer VBScript-Logik
  • individuell angepasste Inventarisierungsroutinen
  • Sonderabfragen fĂŒr Hardware oder Software
  • gewachsene Workarounds ĂŒber viele Jahre

Eine manuelle Portierung nach PowerShell kann schnell Wochen oder Monate dauern.

Genau hier kommt KI ins Spiel.

KI als Transpiler fĂŒr Legacy-Skripte

Moderne Sprachmodelle können heute erstaunlich zuverlĂ€ssig VBScript analysieren und in PowerShell ĂŒbersetzen. Dabei handelt es sich nicht nur um simples Copy-and-Paste, sondern hĂ€ufig um echtes Refactoring.

Die KI erkennt beispielsweise:

  • WMI-Abfragen
  • Registry-Zugriffe
  • Schleifen und Bedingungen
  • Dateioperationen
  • Netzwerkabfragen
  • Fehlerbehandlung
  • String-Manipulationen

und erzeugt daraus moderne PowerShell-Syntax.

Beispiel: Klassische WMI-Abfrage

Ein typisches VBScript in OpenAudit Classic könnte so aussehen:

Set objWMI = GetObject("winmgmts:\\.\root\cimv2") Set colItems = objWMI.ExecQuery("Select * from Win32_Processor") For Each objItem in colItems Wscript.Echo objItem.Name Next

Eine KI-generierte PowerShell-Version daraus:

Get-CimInstance Win32_Processor | Select-Object -ExpandProperty Name

Das Ergebnis ist nicht nur moderner, sondern deutlich kompakter und wartbarer.

Vorteile der KI-gestĂŒtzten Migration

1. Massive Zeitersparnis

Wo frĂŒher Stunden manueller Analyse notwendig waren, liefert KI oft innerhalb von Sekunden eine erste lauffĂ€hige Version.

2. Modernisierung statt 1:1-Kopie

Die KI ĂŒbersetzt nicht nur Syntax, sondern schlĂ€gt hĂ€ufig modernere Methoden vor:

  • Get-CimInstance statt alter WMI-Zugriffe
  • strukturierte Fehlerbehandlung
  • Pipeline-Nutzung
  • Objektverarbeitung

3. Bessere Dokumentation

Viele KI-Systeme ergĂ€nzen automatisch Kommentare und erklĂ€ren komplexe Logikblöcke – ein enormer Vorteil bei Legacy-Code.

4. Niedrigere EinstiegshĂŒrde

Administratoren ohne tiefes VBScript-Wissen können alte Skripte leichter verstehen und weiterentwickeln.

Aber Vorsicht: KI ersetzt keine Tests

So beeindruckend die Ergebnisse auch sind – eine automatische Übersetzung sollte niemals ungeprĂŒft produktiv eingesetzt werden.

Typische Stolperfallen:

  • unterschiedliche Datentypen
  • verĂ€ndertes Fehlerverhalten
  • Sicherheitskontexte
  • Rechteprobleme
  • Unterschiede zwischen WMI und CIM
  • veraltete APIs

Empfohlen wird deshalb:

  1. VBScript analysieren
  2. KI-Transpilierung erzeugen
  3. Code reviewen
  4. Testumgebung verwenden
  5. Ergebnisse vergleichen
  6. erst dann produktiv ausrollen

OpenAudit Classic fit fĂŒr die Zukunft machen

Gerade OpenAudit-Installationen profitieren enorm von einer schrittweisen Modernisierung. Viele bestehende Inventarisierungsprozesse lassen sich mit PowerShell effizienter, sicherer und schneller betreiben.

Durch KI-gestĂŒtzte Migration entsteht dabei ein realistischer Weg, jahrzehntealte Skriptlandschaften ohne kompletten Neuaufbau zu modernisieren.

Die Kombination aus:

  • bestehender Logik,
  • moderner PowerShell
  • und KI-basierter Transpilierung

könnte sich in den kommenden Jahren zum Standardansatz fĂŒr Legacy-Migrationen entwickeln.

Fazit

Die Ablösung von VBScript ist lÀngst keine Zukunftsmusik mehr. Unternehmen, die weiterhin auf alte Skripttechnologien setzen, riskieren mittelfristig Sicherheits- und Wartungsprobleme.

PowerShell bietet die moderne Plattform – und KI liefert erstmals Werkzeuge, um den Migrationsaufwand drastisch zu reduzieren.

Gerade bei Lösungen wie OpenAudit Classic zeigt sich:
Die Zukunft der Systemadministration besteht nicht darin, alles neu zu schreiben – sondern bestehendes Wissen intelligent zu transformieren.

Sicherheit
Wie hoch ist das Cyberrisiko Ihres Unternehmens wirklich?

https://tech-nachrichten.de/it-sicherheitsstatus-klarheit-fuer-die-geschaeftsfuehrung-rueckendeckung-fuer-die-it/

Ihre IT funktioniert. Entscheidend ist jedoch nicht der Betrieb, sondern ob angemessene Maßnahmen nachvollziehbar dokumentiert sind. Cyberangriffe, AusfĂ€lle oder DatenschutzvorfĂ€lle sind heute keine reinen IT‑Themen mehr. Sie betreffen unternehmerische Verantwortung, Versicherbarkeit und Entscheidungsrisiken der GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Viele GeschĂ€ftsfĂŒhrer verlassen sich auf ihre IT – wissen aber nicht, 


Wie hoch ist das Cyberrisiko Ihres Unternehmens wirklich?
Sicherheit

Ihre IT funktioniert. Entscheidend ist jedoch nicht der Betrieb, sondern ob angemessene Maßnahmen nachvollziehbar dokumentiert sind. Cyberangriffe, AusfĂ€lle oder DatenschutzvorfĂ€lle sind heute keine reinen IT‑Themen mehr. Sie betreffen unternehmerische Verantwortung, Versicherbarkeit und Entscheidungsrisiken der GeschĂ€ftsfĂŒhrung.

Viele GeschĂ€ftsfĂŒhrer verlassen sich auf ihre IT – wissen aber nicht, ob die Anforderungen von BSI, Versicherern und GeschĂ€ftspartnern tatsĂ€chlich erfĂŒllt werden.

Nach dem Sicherheitscheck wissen Sie, welche Risiken bestehen, welche Maßnahmen fehlen und welche Themen sofort Handlungsbedarf haben.

Der IT‑Sicherheitscheck nach BSI‑Standards unterstĂŒtzt die GeschĂ€ftsfĂŒhrung dabei, IT‑Risiken bewusst zu bewerten und Entscheidungen zu treffen - umgesetzt durch die IT.

#Podcast dazu hören?

Typische AnlĂ€sse fĂŒr den IT‑Sicherheitscheck:
– Anfrage einer Cyberversicherung oder Bank
– Wirtschafts‑ oder IT‑PrĂŒfung
– Unsicherheit rund um Haftung und NIS2
– fehlende Entscheidungsgrundlage fĂŒr die GeschĂ€ftsfĂŒhrung

Was hÀufig unterschÀtzt wird

Versicherungen prĂŒfen im Schadenfall, ob angemessene IT‑Sicherheitsmaßnahmen bestanden.
WirtschaftsprĂŒfer und Banken erwarten strukturierte, nachvollziehbare Dokumentationen.
NIS2 schafft keine IT‑Sicherheit, sondern ergĂ€nzt Pflichten und Sanktionen.
Ohne aktuelle Einordnung verbleibt das Risiko vollstÀndig beim Unternehmen.

Was der IT-Sicherheitscheck leistet

Der IT‑Sicherheitscheck ist eine GAP‑Analyse nach BSI‑Grundschutz‑Standards.
Er zeigt strukturiert den aktuellen Stand der IT‑Sicherheit, bestehende Abweichungen zu anerkannten Standards, priorisierte Handlungsfelder sowie eine Management‑Zusammenfassung als Entscheidungsgrundlage.

Kein Testat, keine Zertifizierung, sondern eine fachlich fundierte Einordnung.

Wann der IT-Sicherheitscheck sinnvoll ist

Vor oder nach Wirtschafts‑ und IT‑PrĂŒfungen.
Im Zusammenhang mit Cyber‑ oder Betriebsunterbrechungsversicherungen.
Vor Kredit‑ oder FinanzierungsgesprĂ€chen.
Bei Unsicherheit rund um Haftung und NIS2.
Als objektive Grundlage fĂŒr Management‑Entscheidungen.

Das Ergebnis

Eine transparente Einordnung, ob Ihre IT angemessen aufgestellt ist – und wo konkreter Handlungsbedarf besteht.

Hinweis fĂŒr Systemkoordinierende (Syskos)

Wenn Sie diesen Beitrag lesen, ist das Thema kein reines IT-Thema mehr.

Der IT-Sicherheitscheck hilft dabei, Risiken bewusst auf GeschĂ€ftsfĂŒhrungsebene einzuordnen und zu entscheiden.

Ein möglicher Impuls an die GeschÀftsleitung:

„Ich kann die IT umsetzen – aber ob wir diese Risiken tragen, sollte auf GeschĂ€ftsfĂŒhrungsebene entschieden werden. DafĂŒr ist der IT-Sicherheitscheck gedacht.“

Weitere Schritte - jetzt Status feststellen lassen!

Der IT-Sicherheitscheck liefert eine strukturierte, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage fĂŒr:

Wie ist der aktuelle Stand Ihrer IT-Sicherheit?

FĂŒr Ihre Fragen stehe ich Ihnen gern persönlich oder telefonisch zur VerfĂŒgung.

👉 Mehr darĂŒber erfahren ⏭

Sicherheit
Passwort-Richtlinien: aktuelle BSI-Empfehlungen und internationale Standards

https://tech-nachrichten.de/passwort-richtlinien-aktuelle-bsi-empfehlungen-und-internationale-standards/

Leider wird immer wieder in PrĂŒferberichten ein "Mangel" deklariert, dass Kennwörter nicht regelmĂ€ĂŸig geĂ€ndert werden. Gerne möchten wir hierzu eine fachliche Einordnung geben, da sich die Empfehlungen zur Passwortsicherheit in den letzten Jahren grundlegend geĂ€ndert haben. Aktuelle Empfehlung des BSI (Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik) 


Passwort-Richtlinien: aktuelle BSI-Empfehlungen  und internationale Standards
Sicherheit

Leider wird immer wieder in PrĂŒferberichten ein "Mangel" deklariert, dass Kennwörter nicht regelmĂ€ĂŸig geĂ€ndert werden. Gerne möchten wir hierzu eine fachliche Einordnung geben, da sich die Empfehlungen zur Passwortsicherheit in den letzten Jahren grundlegend geĂ€ndert haben.

Aktuelle Empfehlung des BSI (Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik)

Das BSI empfiehlt keine regelmĂ€ĂŸigen, anlasslosen PasswortĂ€nderungen mehr. In einer offiziellen Veröffentlichung vom Januar 2025 fĂŒhrt das BSI ausdrĂŒcklich aus, dass:

„regelmĂ€ĂŸige, anlassunabhĂ€ngige Passwortwechsel erfahrungsgemĂ€ĂŸ dazu fĂŒhren, dass zunehmend schwĂ€chere Passwörter genutzt werden und daher nicht gefordert oder technisch erzwungen werden sollten.“

Stattdessen empfiehlt das BSI:

  • starke, lange Passwörter,
  • die konsequente Nutzung von Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA),
  • sowie anlassbezogene PasswortĂ€nderungen, z. B. bei Verdacht auf Kompromittierung oder nach SicherheitsvorfĂ€llen.
    [bsi.bund.de]

Diese Empfehlung ist auch im BSI‑Grundschutz seit mehreren Jahren verankert und stellt den aktuellen Stand der Technik dar.

Erkenntnisse aus Studien und Sicherheitsforschung

Empirische Studien – unter anderem aus der Sicherheitsforschung der Ruhr‑UniversitĂ€t Bochum – zeigen, dass erzwungene regelmĂ€ĂŸige Passwortwechsel hĂ€ufig zu:

  • vorhersehbaren Mustern („Sommer2025“, „Passwort2025!“),
  • minimalen Abwandlungen bestehender Passwörter,
  • und vermehrter Passwort‑Wiederverwendung

fĂŒhren und damit die tatsĂ€chliche Sicherheit reduzieren.
[news.rub.de]

Internationale Standards (NIST)

Auch das US‑amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) – international maßgeblich fĂŒr IT‑Sicherheitsstandards – verbietet in seiner aktuellen Richtlinie SP 800‑63B Revision 4 explizit regelmĂ€ĂŸige PasswortablĂ€ufe, sofern kein Sicherheitsvorfall vorliegt.

Dort wird festgehalten, dass:

  • periodische Passwortrotationen nicht zulĂ€ssig sind,
  • stattdessen lange Passphrasen und MFA eingesetzt werden sollen,
  • PasswortĂ€nderungen nur bei Kompromittierungsverdacht erfolgen dĂŒrfen.
    [captaindns.com]

Diese NIST‑Empfehlungen werden inzwischen auch von europĂ€ischen Stellen – inklusive des BSI – ĂŒbernommen.

Einordnung zur aktuellen Konfiguration

Dass ein Passwort aus August 2025 weiterhin gĂŒltig ist, entspricht somit keinem Sicherheitsmangel, sondern vielmehr den aktuellen Empfehlungen der IT‑Sicherheitsbehörden, sofern:

  • ein starkes Passwort verwendet wird,
  • MFA aktiviert ist,
  • und organisatorische Prozesse fĂŒr anlassbezogene PasswortĂ€nderungen existieren.

Stattdessen empfiehlt das BSI:

  • starke, lange Passwörter,
  • die konsequente Nutzung von Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA),
  • sowie anlassbezogene PasswortĂ€nderungen, z. B. bei Verdacht auf Kompromittierung oder nach SicherheitsvorfĂ€llen.
    [bsi.bund.de]

Diese Empfehlung ist auch im BSI‑Grundschutz seit mehreren Jahren verankert und stellt den aktuellen Stand der Technik dar.

Internet
Techtalk: Chrome oder Edge – 2026?

https://tech-nachrichten.de/techtalk-chrome-oder-edge-2026/

Wie immer, auch als #Podcast In vielen Unternehmen wird Microsoft Edge automatisch als Standardbrowser betrachtet, weil er in Windows integriert ist. Bei genauer technischer Analyse zeigt sich jedoch, dass Google Chrome Enterprise in zahlreichen Enterprise-Szenarien die performantere und stabilere Plattform fĂŒr Webanwendungen sein kann. Der Grund 


Techtalk: Chrome oder Edge – 2026?
Internet
Wie immer, auch als #Podcast

In vielen Unternehmen wird Microsoft Edge automatisch als Standardbrowser betrachtet, weil er in Windows integriert ist. Bei genauer technischer Analyse zeigt sich jedoch, dass Google Chrome Enterprise in zahlreichen Enterprise-Szenarien die performantere und stabilere Plattform fĂŒr Webanwendungen sein kann.

Der Grund dafĂŒr liegt weniger im Rendering-Engine selbst – beide Browser basieren auf Chromium – sondern in der Architektur, den integrierten Zusatzfunktionen und dem Ressourcenmanagement.

Gleiche Rendering-Engine – aber unterschiedliche Browserarchitektur

Sowohl #Chrome als auch #Edge verwenden den Blink-Renderer und die V8-JavaScript-Engine aus dem Chromium-Projekt. Rein theoretisch sollten daher Rendering-Geschwindigkeit und JavaScript-Performance identisch sein.

In der Praxis unterscheiden sich die Browser jedoch deutlich in ihrer Architektur.

Chrome konzentriert sich im Wesentlichen auf:

  • Rendering
  • JavaScript-AusfĂŒhrung
  • Erweiterungen
  • Sicherheits-Sandbox

Microsoft Edge hingegen integriert zusÀtzlich zahlreiche Microsoft-Features direkt in den Browser.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Copilot-Integration
  • Sidebar-Apps
  • Shopping-Funktionen
  • Windows-Systemintegration
  • SmartScreen-Dienste
  • integrierte PDF- und Acrobat-Module

Diese Zusatzfunktionen fĂŒhren dazu, dass Edge mehr Hintergrundprozesse startet, selbst wenn sie fĂŒr eine Unternehmensanwendung gar nicht benötigt werden.

Das Ergebnis ist eine höhere Systemlast.

Mehr Hintergrundprozesse bedeuten mehr Ressourcenverbrauch

Moderne Browser arbeiten mit einer Multi-Prozess-Architektur. Dabei werden einzelne Aufgaben in separate Prozesse ausgelagert:

  • Renderer fĂŒr Webseiten
  • GPU-Prozesse
  • Netzwerkprozesse
  • Erweiterungen
  • Sandbox-Container

Dieses Design verbessert StabilitÀt und Sicherheit, erhöht aber auch den Speicherverbrauch.

Wenn zusÀtzliche Dienste integriert werden, entstehen weitere Prozesse, die ebenfalls CPU-Zeit und RAM beanspruchen.

In vielen Enterprise-Umgebungen starten bei Edge zusÀtzlich:

  • #Edge Update Services
  • WebView2 Runtime Prozesse
  • PDF-Rendering-Dienste
  • Sidebar-Services
  • Copilot-Komponenten

Diese laufen hÀufig unabhÀngig von den eigentlichen Tabs.

Bei Chrome existieren diese Zusatzkomponenten in der Regel nicht oder nur optional.

Messungen zeigen hÀufig höheren RAM-Verbrauch bei Edge

In realen Unternehmensumgebungen zeigt sich hÀufig ein deutlich unterschiedliches Speicherprofil.

Bei identischen Webanwendungen beobachten Administratoren regelmĂ€ĂŸig:

  • mehr Edge-Prozesse im Task Manager
  • grĂ¶ĂŸere Working-Set-Speicherbereiche
  • zusĂ€tzliche Hintergrunddienste

In einigen FÀllen verbraucht Edge nahezu doppelt so viel Arbeitsspeicher wie Chrome, obwohl exakt dieselbe Webanwendung geöffnet ist.

Der Grund liegt darin, dass Edge neben den Rendering-Prozessen auch mehrere Zusatzkomponenten aktiv hÀlt.

Besonders relevant ist hier die integrierte PDF-Technologie.

Das Acrobat-Lite-Modul im Edge erzeugt zusÀtzliche Prozesse

Microsoft Edge enthÀlt eine integrierte Adobe-Acrobat-basierte PDF-Engine, die den klassischen Chromium-PDF-Viewer ersetzt.

Diese Integration bringt zusÀtzliche Komponenten mit:

  • eigene Rendering-Bibliotheken
  • Update-Mechanismen
  • Hintergrundprozesse fĂŒr PDF-Funktionen

Selbst wenn eine Webanwendung keine PDFs verwendet, können diese Komponenten Speicher belegen.

In Enterprise-Umgebungen mit vielen offenen Tabs summiert sich dieser Overhead schnell.

Chrome verwendet dagegen einen deutlich schlankeren nativen Chromium-PDF-Viewer, der keine zusÀtzlichen Update-Services benötigt.

Chrome ist weiterhin der Referenzbrowser fĂŒr Web-Applikationen

Ein weiterer praktischer Aspekt ist die Entwicklung moderner Web-Applikationen.

Die meisten Frameworks werden primÀr gegen Chrome getestet, darunter:

  • React
  • Angular
  • Vue
  • SAPUI5
  • zahlreiche interne Unternehmensportale

Da Chrome weltweit weiterhin den grĂ¶ĂŸten Marktanteil besitzt, werden Optimierungen und Bugfixes hĂ€ufig zuerst dort sichtbar.

Edge profitiert zwar ebenfalls von Chromium-Updates, integriert diese aber meist verzögert in eigene Releases.

FĂŒr komplexe Web-Applikationen kann das messbare Unterschiede verursachen.

Schnellere Verteilung kritischer Sicherheitsupdates

Ein weiterer wichtiger Faktor in Unternehmensumgebungen ist die Geschwindigkeit, mit der Sicherheitsupdates bereitgestellt werden.

Da Google der Hauptentwickler des Chromium-Projekts ist, werden kritische SicherheitslĂŒcken hĂ€ufig zuerst in Chrome geschlossen und ausgeliefert. Chrome kann Updates unmittelbar nach Fertigstellung verteilen, wĂ€hrend andere Chromium-basierte Browser die Änderungen zunĂ€chst in ihre eigene Release-Pipeline integrieren mĂŒssen.

Das fĂŒhrt in der Praxis oft dazu, dass Chrome sicherheitsrelevante Fixes frĂŒher an EndgerĂ€te ausliefert.

Gerade bei sogenannten Zero-Day-Schwachstellen, die aktiv ausgenutzt werden, ist diese Zeitspanne besonders kritisch. Chrome reagiert hier hĂ€ufig mit sehr schnellen Sicherheitsupdates, die teilweise innerhalb weniger Tage oder sogar Stunden nach Bekanntwerden einer LĂŒcke bereitgestellt werden.

FĂŒr Unternehmen bedeutet dies:

  • schnellere Absicherung gegen aktive Angriffe
  • kĂŒrzere Zeitfenster fĂŒr mögliche Exploits
  • bessere Kontrolle ĂŒber Patch-Zyklen

Damit trÀgt Chrome Enterprise auch aus sicherheitstechnischer Sicht zu einer robusteren Browserstrategie bei.

Weniger Features bedeuten mehr StabilitÀt

In Enterprise-Umgebungen gilt oft ein einfacher Grundsatz:

Je weniger unnötige Zusatzfunktionen ein System enthÀlt, desto stabiler lÀuft es.

Chrome verfolgt genau diesen Ansatz.

Der Browser konzentriert sich auf:

  • Web-Rendering
  • Sicherheit
  • Erweiterbarkeit

Microsoft Edge hingegen entwickelt sich zunehmend zu einer Plattform mit zusÀtzlichen Consumer-Features.

FĂŒr Unternehmensanwendungen sind diese Funktionen jedoch hĂ€ufig irrelevant und können sogar zusĂ€tzlichen Ressourcenverbrauch verursachen.

Chrome Enterprise bietet klare Verwaltungsstrukturen

Neben der Performance bietet Chrome Enterprise auch eine sehr ausgereifte zentrale Verwaltung.

Administratoren profitieren von:

  • ĂŒber 400 konfigurierbaren Enterprise-Policies
  • klar dokumentierten Gruppenrichtlinien
  • einfacher Integration in bestehende Management-Tools
  • stabilen Release-Zyklen

Gerade in Umgebungen mit sicherheitskritischen Web-Applikationen erleichtert dies Betrieb und Wartung erheblich.

Fazit

Obwohl Microsoft Edge und Google Chrome denselben technischen Kern verwenden, unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Umsetzung.

Chrome Enterprise ĂŒberzeugt insbesondere durch:

  • geringeren Overhead durch weniger Zusatzfunktionen
  • stabileres Ressourcenprofil bei Web-Applikationen
  • geringeren RAM-Verbrauch in vielen realen Szenarien
  • schlankere PDF-Integration
  • schnellere Verteilung kritischer Sicherheitsupdates
  • hohe KompatibilitĂ€t mit modernen Web-Frameworks

Microsoft Edge bietet zwar eine enge Integration in Windows und Microsoft-Services, bringt jedoch auch zusĂ€tzliche Hintergrunddienste und Features mit sich, die fĂŒr viele Unternehmensanwendungen nicht notwendig sind.

Gerade in Umgebungen mit komplexen Web-Applikationen kann daher Chrome Enterprise die effizientere, sicherere und ressourcenschonendere Browserplattform darstellen.

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