Inhaltsverzeichnis
- Windows 10 - im Herbst 2019 nur ein Patch 2
- Kritische Lücke in Logitech Funkmäusen/Tastaturen 3 - 4
- Zeit zu handeln: Win7, Server 2008R2, SQL-Server 2008R2, Exchange 2010, Office 2010 5 - 6
- Support-Ende für Tobit-Produkte 7 - 8
- Notfallkonzept und Risikoanalyse (BSI) 9 - 10
- IT-Sicherheits-Check (BSI) 11 - 12
- Kritische Lücke in Logitech Funkmäusen, Tastaturen und Presentern 13 - 14
- Chrome - welches Flash-Plugin ist aktiv 15
- Wichtiges Windows Update für Windows Updates 16 - 17
- Huawei als Firmen-Handies bald unsicher 18
Windows 10 - im Herbst 2019 nur ein Patch
Normalerweise erscheinen im April und Oktober eines Jahres neue Windows 10 Versionen (Feature Upgrades). Der Installationsumfang, ein System auf die aktuelle (z.B. 19H1) im Rahmen der Windows Updates zu bringen, erfordert ca. 45 Minuten, die der PC nicht genutzt werden kann und wird daher meist per WSUS auf die Abendstunden an Tagen, an denen diese PCs und Notebooks angeschaltet bleiben müssen, gelegt. Mit einem Upgrade erhöht sich die sog. Build-Version von Windows (z. B. 10.0.18362.x)
Monatliche Sicherheitsupdates am "Patchday" 2. Dienstag im Monat erhöhen die Zahl hinter dem Punkt. Aktuell ist derzeit Version 18362.239.
Im Oktober 2019 wird es kein solches "Feature-Upgrade" geben, sondern lediglich eine Art Service Pack (Update mit Fehlerkorrekturen). Es wird also aller Voraussicht nach bei Build 18362 bleiben und nur die Zahl hinter dem Punkt erhöht sich. Insider können bereits jetzt 18362.10005 testen. Administratoren, die ihre Systeme aktuell halten möchten, haben also mal ein Halbjahr eine Verschnaufpause.
Im April oder Mai 2020 sollen dann wieder neue Features als Komplett-Upgrade verteilt werden.
Wußten Sie schon? In unserem Workshop Windows 10 Migration erlernen Sie, auf Windows 10 zu migrieren und Systeme auf dem aktuellen Stand zu halten.
Kritische Lücke in Logitech Funkmäusen/Tastaturen
Sicherheitslücken und Risiko
Zahlreiche Wireless Geräte von Logitech (Funkmäuse, Tastaturen, Presenter) haben ein kritische und bereits ausgenutzte Sicherheitslücken in ihrer Firmware.
Ein potenzieller Angreifer kann damit in Funkreichweite des Empfängers (10-20 m) Tastatureingaben belauschen und damit E-Mails, Kennwörter aufzeichnen. Kritischer ist die Möglichkeit, dass er eigene Eingaben an den angegriffenen Rechner schickt. Damit kann er Schadprogramme auf dem Zielsystem installieren und Programme ausführen.
Einen Rechner mit einem Trojaner oder Downloader zu infizieren ist dadurch möglich.
Betroffen sind alle Geräte, die über den Logitech Unifying Funkempfänger mit dem Rechner verbunden sind (siehe Abbildung): 
Maßnahmen zweistufig
Bekannt sind sechs #Sicherheitslücken, von denen Logitech bereits vier geschlossen hat. Wer also jetzt über die Logitech Software nach Firmware-Updates sucht, kann vier von den sechs Sicherheitslücken schließen, indem er die Unifying Firmware aktualisiert. Gut unterrichtete Quellen berichten, dass die Logitech Setpoint-Software in vielen Fällen nicht die vier Lücken schließt. Das Logitech Firmware-Tool: "SecureDFU" schon.
Da Logitech die anderen zwei Lücken frühestens im August 2019 schließen wird, bleiben die genannten Geräte so lange unsicher und angreifbar und man muss im August oder September nochmal Firmware-Updates machen.
Will man sich effektiv schützen, bleibt aktuell nur, entweder die Geräte durch kabelgebundene Lösungen zu ersetzen oder aber dafür zu sorgen, dass ein potentieller Angreifer nicht näher als 20m an den Unifying Empfänger heran kommt.
Fazit
Grundsätzlich besteht auch bei anderen Herstellern das Risiko, dass Funktastaturen, -Mäuse und -Presenter Sicherheitslücken haben. Das Risiko, abgehört oder angegriffen zu werden ist damit deutlich höher.
Das gilt grundsätzlich nicht nur für Gerätschaften, die im 2.4 GHz Funkbereich funken, sondern auch für Bluetooth-Geräte. Da der Bluetooth-Standard ab Version 4 Daten verschlüsselt überträgt und hierzu derzeit keine Sicherheitslücken bekannt sind, können beispielsweise mobile Bluetooth-Notebookmäuse und -Presenter zunächst weiter eingesetzt werden.
Wer sicherer sein möchte, setzt kabelgebundene USB-Lösungen an seinen Rechnern ein.
Zeit zu handeln: Win7, Server 2008R2, SQL-Server 2008R2, Exchange 2010, Office 2010
etwa ein halbes Jahr bleibt noch Zeit, alle oben genannten Betriebs-Systeme und Anwendungs-Software auf neue Versionen zu aktualisieren. Hintergrund: Am 20. Januar 2020 endet der erweiterte Support für diese Software. Folge: Es werden keine #Sicherheitsupdates mehr veröffentlicht. Ab dem ersten Patchday im Februar 2020 können dadurch bekannt gewordene, aber von Microsoft nicht mehr geschlossene Lücken benutzt werden, um Ihre Systeme von Extern unter Kontrolle zu bringen.Auswirkungen ungepatchter Systeme
Dies kann dazu führen, dass die Server und Rechner beispielsweise ihre komplette Rechenleistung zum Bitcoin-errechnen für den Angreifer nutzen und Sie sich wundern, dass die Server so langsam sind. Im schlimmsten Fall nisten sich im SQL-Server über SQL-injection Downloader ein, die intelligent und meist von Virenscannern unerkannt Schadprogramme herunterladen und ausführen. Etwas weniger als vor 2 Jahren, aber immer noch verbreitet, sind Ransomware-Schadprogramme, die alle Daten und Dokumente mit Schreibzugriff verschlüsseln und Lösegeld fordern.Was ist zu tun?
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- #Exchange 2010 - Neuwerwerb der Serverlizenz und aller User-CALs (Exchange 2019 + x mal Exchange 2019 Standard User CAL). Die Migration der Daten muss in mehreren Schritten erfolgen, 2010 auf 19 direkt ist nicht möglich
- Exchange 2010 - alternativ auf Mietmodell umstellen: Exchange online pro User anmieten, Einrichten, AD mit der Cloud synchronisieren, MX-Eintrag der Domains über Microsoft laufen lassen, Daten in die Microsoft Rechenzentren migrieren.
- #Office 2010 - alternativ Mietmodell, Migration zu Office 365
- Office 2010 - Neuerwerb der Lizenzen (Kaufmodell, Office 2019, je nach Einsatzzweck unter RDS-Terminalbedingungen als Volumen-Lizenz)
- #SQL-Server 2008R2 - Neulizensierung des Servers (Runtime oder Standard Volumenlizenz, je nach Größe Server + User CALs oder Core-Lizensierung min. 4. Cores)
- Windows Server 2008 R2 - falls über den Virtualisierungs-Host keine neuere Lizenz vorliegt, Lizenzen Server 2019 Standard pro umzustellenden virtuellen Server anschaffen. Dann neue Maschine anlegen und Server 2019 installieren, Anwendungssoftware installieren und in Betrieb nehmen, Datenübernahme
- #Windows Server 2008 R2 - ist der Virtualisierungs-Host noch auf diesem Betriebs-System, ist eine Hardware-Neuanschaffung längst überfällig - Neubeschaffung, Installation physikalischen und der virtuellen Server, Software installieren, Datenübernahme.
- #Windows 7 Professional - Lizenz für Windows 10 Pro kaufen, SSD und 8 GB RAM-Aufrüstung für PC anschaffen, Windows 10 und Programme auf neuer SSD installieren, aktivieren, Daten übernehmen von alter Platte
- Windows 7 Professional - Neuen Rechner (lenovo Tiny M720q) mit Windows 10 Pro anschaffen, Programme installieren, aktivieren, Daten übernehmen von altem Rechner
Support-Ende für Tobit-Produkte
Ausgangssituation
Viele Jahre lang haben wir die Faxware (bzw. David) von Tobit Software aus Ahaus unterstützt. Am Anfang war es eine leistungsfähige Fax-Ergänzung für gevis und alle Windows Programme. In Verbindung mit dem damaligen Exchange Connector ließ sich Faxware gut integrieren.
Die Zeiten haben sich (in diesem Falle leider) geändert. #Exchange Online, ISDN-Abschaltung der Provider zugunsten Fax over IP/VoIP, Mail to Fax ist universeller einsetzbar als ein Fax-Druckertreiber mit Steuerbefehlen.
Da nach aktuellen Erhebungen nur noch wenige unserer Kunden die Faxware in Einsatz haben, bieten wir bereits jetzt keine Updates, Erweiterungen oder Neuanschaffungen der Faxware mehr an.
Gleichermaßen erbringen wir ab 01. Januar 2020 keine Installations- und Support-Dienstleistungen mehr für Faxware und David.
Sie möchten Faxware ablösen?
Am 20. Januar 2020 endet auch der Support für Office und Exchange 2010. Am Besten beides kombinieren und auf zukunftssichere Produkte zur Miete setzen, die sofort von der Steuer absetzbar sind und einen kleinen monatlichen Betrag pro User kosten:
- Microsoft Exchange Online oder
- Microsoft #Office 365 (Pläne mit Terminal/Citrix-Nutzung und lokaler Installation der Programme
- und Ferrari Officemaster Suite
Oder Sie kaufen Microsoft Exchange Server (on Premise) mit Exchange User-Zugriffslizenzen und dazu die Ferrari Officemaster Faxlösung und Microsoft Office 2019 (lizensiert pro Gerät).
Die verschiedenen Möglichkeiten zeigen Ihnen unsere Vertriebs-Kollegen gern auf.
Unterstützte Fax-Alternative: Officemaster
Bereits als Tobit den Exchange Connector abkündigte, haben wir uns nach Alternativen für serverbasierte Faxprodukte umgesehen. Die Lösung mit dem aus unserer Sicht besten Wirkungsgrad ist von Ferrari Electronic aus Berlin. Die Officemaster Suite bietet verschiedene Methoden zum Fax-Versand und vollständige Microsoft Exchange Integration (Mail to Fax). Der Fax-Versand wird entweder über Fax-over-IP (SIP-Trunk) mit kompatiblen Telefon-Anlagen abgewickelt. Alternativ ist auch bei Verfügbarkeit von ISDN-Nebenstellen mit Hilfe einer Hardware-Box, dem Officemaster Gate (OMG) der Faxversand über die klassische Schnittstelle möglich. Eine Faxdurchwahl für eingehende Telefaxe und Benachrichtigungen per E-Mail sind ebenfalls implementierbar. Fax-Eingang und -Versand werden im Exchange-Postfach des Benutzers dokumentiert oder der Eingang wird in einen Öffentlichen Ordner geleitet.
Detaillierte Gründe für das Support-Ende
- Tobit unterstützt seit Jahren keine Exchange Integration mehr (David for MX und Exchange Connector gibt es nicht
- Eine Anbindung an Office 365 mit Exchange Online ist mit dem Kernprodukt nicht möglich
- Dokumente werden nicht in einer Datenbank gespeichert, sondern im Dateisystem. Für die Indizierung sorgt ein SQL-Server Express, der ebenfalls nur mit site.care aktualisiert wird.
- Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates auf Faxware sind nur 12 Monate enthalten, danach muss man ein site.care Abonnement abschließen, damit weiterhin FEHLER korrigiert werden. Microsoft liefert bis zu 8 Jahre lang Fehlerkorrekturen und bis zu 10 Jahre lang Sicherheitsupdates aus.
- Das Preismodell für die site.care, das auch Funktions-Updates enthält ist mehr als doppelt so teuer als bei anderen Herstellern (damit kauft man derzeit alle 2 Jahre das Tobit Produkt neu, nicht alle 5 Jahre.
- Es wird eine ISDN-Infrastruktur benötigt und eine Fax-Hardware (z. B. Router mit vCAPI).
- Voip und Fax oder IP (T.91) sind mit der Faxware nicht möglich.
Notfallkonzept und Risikoanalyse (BSI)
Notfallplan und Risikoanalyse sind nach "best practice" ausgewählten Themen der BSI-Standards 200-3 und 4 aus dem #BSI-Grundschutz erstellte Regelwerke, die bei Ausfällen Anleitungen der IT-Umgebung Maßnahmen beschreiben und einschätzen und ein weiterer Baustein, der Anforderungen aus der #NIS2 Direktive dokumentiert.
Auf Basis der zuvor im IT-Sicherheitscheck erfassten Infrastruktur und des Fragenkataloges, sowie von Checklisten und gelieferten Zahlen werden Anforderungen gemeinsam mit Ihren Systemkoordinierenden beleuchtet, Ihr Notfallplan erstellt und eine Risikoeinschätzung, für die oben genannten Themen vorgenommen. Zu Schadensklassen und Geschäftsprozessen wird dokumentiert, wie bisher Vorsorge getroffen wird, um den Schaden abzumildern bzw. komplett abzufangen und was im Schadensfall zu tun ist.
Wir haben dazu zahlreiche Mustervorlagen erstellt und aktualisiert, die gemeinsam mit den von Ihnen gelieferten Daten für Sie verwendet werden. Notfallplan und Risikoanalyse werden von unserem TÜV-geprüften IT-Sicherheits-Manager und -Auditor durchgeführt. #Schulung
| Seminarinhalte (Auswahl) und Ziele | Nachstehend haben wir die Leistungsmerkmale aufgelistet: * Unterlagenpaket mit Beschreibungen, Dokumenten, Mustertexten und Anforderungen aus BSI Grundschutz-Katalogen. * Erstellung des Notfallplans (Word-Dokument) unter Mithilfe der/des Systemkoordinierenden des Kunden. * Erstellung Risiko-Analyse (Excel-Tabelle) Ermittlung und Aufstellung der versicherten Risiken nach "best practice". * Arbeitsmaterialien und Checklisten in Word- und Excel-Format zur eigenständigen Weiterpflege und Dokumentation Ihrer durchgeführten Maßnahmen und Ergänzung weiterer Themen aus den Standards. * Bescheinigung über die Teilnahme am Sicherheitscheck und Bericht / Testat. |
| Zielgruppe | Max. Tln | alle Unternehmen: Systemkoordinierende, Geschäftsführende | 3 |
| Voraussetzungen | Erfolgreiche Teilnahme am IT-Sicherheitscheck |
| Zeitrahmen | Dauer : 2 Tage (ca. 6h, 13:00 bis 17:00 Uhr am ersten Tag in Teams, Rest Einzelarbeit) |
| Folgende Leistungen sind vom Kunden zu erbringen | * vorbereitend: Notfallkapitel in "Checkliste-Fragenkatalog", Ausfüllen von Kapitel 4 in "Notfallkonzept-risikoanalyse-neu.docx". * Versicherungspolicen heraussuchen und Checkliste-Versicherungen.xlsx ausfüllen. * Wartungsverträge und Informationen über Gebäudestrukturen und Brandschutz zusammenstellen. * Servicelevel-Verträge/Wartungsverträge für Hardware und Telefonie heraussuchen. * Zum Workshop-Termin sollten erreichbar sein bzw. mitwirken: Sysko (EDV-spezifisches), Hausmeister (Gebäudetechniker), Buchhaltung (Heraussuchen der Belege). |
| Bemerkungen | Workshop, weiterer Baustein für NIS2. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, einsehbar auf der GWS-Website: https://gws.ms. |
| Preisinformation | 2.970 € zzgl. MwSt Festpreis unabhängig von der Teilnehmerzahl, der Leistungen wie Vorbereitung, Unterlagen, Prüfung enthält. |
| Onsite-Zuschlag (Durchführung vor Ort) | 960 € zzgl. MwSt Bei Durchführung in Ihren Räumlichkeiten werden die obenstehende Pauschale und Reisekosten wie Fahrtzeit/Pkwkm/Parkgebühren zusätzlich in Rechnung gestellt. |
IT-Sicherheits-Check (BSI)
Viele Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), zusammengefasst im IT‑Grundschutz‑Kompendium, gelten heute als anerkannter und verbreiteter Referenzrahmen für die Bewertung der IT‑Sicherheit.
In der Praxis berücksichtigen Versicherer, Banken und andere Stakeholder den dokumentierten Reifegrad der Informationssicherheit zunehmend bei Risiko‑, Prämien‑ und Kreditentscheidungen. Gesetzliche Vorgaben – etwa aus DSGVO, IT‑Sicherheitsgesetz, KonTraG sowie für betroffene Unternehmen aus NIS2 – verlangen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen und begründen erhöhte Anforderungen an Governance und Dokumentation.
Auf Basis der BSI‑Standards 200‑1 und 200‑2 führen wir einen strukturierten IT‑Sicherheitscheck als Soll‑Ist‑Vergleich (GAP‑Analyse) durch. Der Check dient der Feststellung des aktuellen Sicherheits‑ und Reifegrads sowie der Identifikation von Abweichungen und Handlungsfeldern, ersetzt jedoch keine Maßnahmenumsetzung. Lassen Sie daher durch unseren TÜV‑geprüften IT‑Sicherheits‑Manager und ‑Auditor prüfen, inwieweit relevante Anforderungen erfüllt sind und welche Maßnahmen fachlich zu priorisieren wären. #Schulung
Für mehr Details hören Sie gerne in den IT-Sicherheits-KI-Song rein:
| Seminarinhalte (Auswahl) und Ziele | Nachstehend haben wir die Leistungsmerkmale aufgelistet: * Unterlagenpaket mit Beschreibungen, Dokumenten, Mustertexten und Anforderungen aus BSI Grundschutz-Katalogen und von Versicherungen. * Bestands-Aufnahme Ihres Netzwerkes (Server und PCs) gemeinsam mit Ihrem Systemkoordinator remote (gegen Aufpreis auch On-Site). * Soll-Ist-Vergleich zu nach "best practice" ausgewählten Themen aus BSI Grundschutzkatalogen 200-1/2 und ISA DE 315. * Arbeitsmaterialien und Checklisten in Word- und Excel-Format zur eigenständigen Weiterpflege und Dokumentation Ihrer durchgeführten Maßnahmen und Ergänzung weiterer Themen aus den Standards. * Bescheinigung über die Teilnahme am Sicherheitscheck und Bericht / Testat. |
| Zielgruppe | Max. Tln | Systemkoordinierende, Geschäftsführende | 4 |
| Voraussetzungen | Windows-Netzwerk, ausgebildeter Sysko |
| Zeitrahmen | Dauer : 2 Tage (ca. 6h, 13:00 bis 17:00 Uhr am ersten Tag in Teams, Rest Einzelarbeit) |
| Folgende Leistungen sind vom Kunden zu erbringen | * Fernwartung via Managed vpn betriebsbereit bereitstellen. * administrativen Zugriff auf Server ermöglichen. * Erstellen einer Foto-Dokumentation laut Fragenkatalog. * vorbereitendes Ausfüllen der Dokumente "Checkliste-Fragenkatalog", "Mitarbeitendenliste", "Netzwerkplan". Bei Durchführung Onsite zusätzlich: * Zugang zum Netzwerk. * Zugang zu allen Räumlichkeiten inkl. Serverraum. |
| Bemerkungen | Remoteschulung (Schulung oder Workshop via Fernwartung), Testat, bildet die Grundlage für Notfallplan und Risiko-Analyse nach BSI und ist einer der Bausteine für #NIS2. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, einsehbar auf der GWS-Website: https://gws.ms. |
| Preisinformation | 2.970 € zzgl. MwSt Festpreis unabhängig von der Teilnehmerzahl, der Leistungen wie Vorbereitung, Unterlagen, Prüfung enthält. |
| Onsite-Zuschlag (Durchführung vor Ort) | 960 € zzgl. MwSt Bei Durchführung in Ihren Räumlichkeiten werden die obenstehende Pauschale und Reisekosten wie Fahrtzeit/Pkwkm/Parkgebühren zusätzlich in Rechnung gestellt. |
Kritische Lücke in Logitech Funkmäusen, Tastaturen und Presentern
Sicherheitslücken und Risiko
Zahlreiche Wireless Geräte von Logitech (Funkmäuse, Tastaturen, Presenter) haben ein kritische und bereits ausgenutzte Sicherheitslücken in ihrer Firmware.
Ein potenzieller Angreifer kann damit in Funkreichweite des Empfängers (10-20 m) Tastatureingaben belauschen und damit E-Mails, Kennwörter aufzeichnen. Kritischer ist die Möglichkeit, dass er eigene Eingaben an den angegriffenen Rechner schickt. Damit kann er Schadprogramme auf dem Zielsystem installieren und Programme ausführen.
Einen Rechner mit einem Trojaner oder Downloader zu infizieren ist dadurch möglich.
Betroffen sind alle Geräte, die über den Logitech Unifying Funkempfänger mit dem Rechner verbunden sind (siehe Abbildung):
Maßnahmen zweistufig
Bekannt sind sechs #Sicherheitslücken, von denen #Logitech bereits vier geschlossen hat. Wer also jetzt über die Logitech Software nach #Firmware sucht, kann vier von den sechs Sicherheitslücken schließen, indem er die Unifying Firmware aktualisiert. Gut unterrichtete Quellen berichten, dass die Logitech Setpoint-Software in vielen Fällen nicht die vier Lücken schließt das Logitech Firmware-Tool: „SecureDFU“ schon.
Da Logitech die anderen zwei Lücken frühestens im August 2019 schließen wird, bleiben die genannten Geräte so lange unsicher und angreifbar und man muss im August oder September nochmal Firmware-Updates machen.
Will man sich effektiv schützen, bleibt aktuell nur, entweder die Geräte durch kabelgebundene Lösungen zu ersetzen oder aber dafür zu sorgen, dass ein potentieller Angreifer nicht näher als 20m an den Unifying Empfänger heran kommt.
Fazit
Grundsätzlich besteht auch bei anderen Herstellern das Risiko, dass Funktastaturen, -Mäuse und -Presenter Sicherheitslücken haben. Das Risiko, abgehört oder angegriffen zu werden ist damit deutlich höher.
Das gilt grundsätzlich nicht nur für Gerätschaften, die im 2.4 GHz Funkbereich funken, sondern auch für Bluetooth-Geräte. Da der Bluetooth-Standard ab Version 4 Daten verschlüsselt überträgt und hierzu derzeit keine Sicherheitslücken bekannt sind, können beispielsweise mobile Bluetooth-Notebookmäuse und -Presenter zunächst weiter eingesetzt werden.
Wer sicherer sein möchte, setzt kabelgebundene USB-Lösungen an seinen Rechnern ein.
Chrome - welches Flash-Plugin ist aktiv
Obwohl der Browser Google Chrome ab der Version 76 vermutlich das Flash-Plugin ab Werk ausschaltet, ist es dennoch im Browser enthalten und wird zunächst - wenn man keine andere Einstellung per Gruppenrichtlinie verteilt, aktualisiert.
Wer herausfinden möchte, welche Version vom Flash Plugin installiert ist, kann den Befehl:
chrome://version/
in der Adresszeile vom Chrome Browser eingeben und erhält eine detailierte Versionsübersicht der Software. Darunter auch das Flash-Modul:
Flash: 32.0.0.207
Sieht dann etwa so aus.
(Post ID:1399)
Wichtiges Windows Update für Windows Updates
Alle Ihre Server und Arbeitsplätze mit #Windows 7 Service Pack 1 und Windows #Server 2008 R2 SP1 müssen bis zum 13. August die "Servicing Stack Updates" KB4474419 und KB4490628 installiert bekommen, ansonsten erhalten diese beiden Betriebs-Systeme bereits im September 2019 keine #Sicherheitsupdates mehr.
Bekanntlich ist für diese beiden Betriebs-Systeme das Ende des erweiterten Supports und damit der Sicherheits-Patches ohnehin für Januar 2020 festgelegt. Ohne das oben genannte Update verkürzt sich die Zeit, in der Sie auf Windows 10 Pro/Enterprise bzw. Windows Server 2016 oder 2019 umstellen können, um weitere vier Monate.
Zusätzlich sind auch Windows Software Update Services (WSUS 3.0) betroffen. Die Software stellt keine Updates mehr bereit, wenn sie nicht auch auf den aktuellen Stand gebracht wird. Für WSUS 3.0 ist das Update KB4484071 am 12.03.2019 erschienen. Dieses Update muss manuell aus dem Windows Update-Katalog heruntergeladen und installiert und genehmigt werden.
Handlungsbedarf
Prüfen Sie bitte, ob oben genannte Updates installiert sind. Wenn nicht, oder Sie uns mit der Prüfung und Installation beauftragen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt über einen Vorgang mit Bezug auf diesen Artikel mit uns auf.
Setzen Sie bereits unsere Managed Services (https://erpsystem.de/managed-services/) ein? Dann brauchen Sie nichts unternehmen – wir kümmern uns um alles Notwendige.
Hintergrundinformation
Microsoft stellt ihren Update-Mechanismus auf SHA-2 verschlüsselte Pakete um. Dies ist bereits im Vorfeld bei neueren Betriebs-Systemen wie Windows 10 und Windows Server 2016/19 geschehen. Da darüber hinaus lediglich Windows 7 und Server 2008 R2 noch kein Support-Ende haben, müssen diese Plattformen aktualisiert werden.
Für Windows Server 2008 und Windows Vista ist das Update zwar auch erhältlich, beide bekommen aber bereits seit 2018 keine Sicherheits-Updates mehr. Wer also noch "Vista-Server" Windows Server 2008 im Einsatz hat, kann das Update zwar installieren, sollte aber lieber auf die oben genannten neuen Betriebs-Systeme wechseln.
Mittlerweile sind viele Softwareprodukte ohnehin nur unter den aktuell supporteten Windows Umgebungen lauffähig (Windows 10 und Server 2016 oder 2019).
Details und Stichtage
WSUS 3.0 SP2: Sicherheitsupdate für SHA2-Unterstützung 12.03.19 erschienen SHA2 erforderlich am 16.06.19
WinServer2008SP2: Sicherheitsupdate für SHA2-Unterstützung 09.04.19 u. 14.05.19 erschienen SHA2 erforderlich am 16.07.19
Windows 7 SP1: Sicherheitsupdate für SHA2-Unterstützung 12.03.19 erschienen SHA2 erforderlich am 13.08.19
WinServer2008R2SP1: Sicherheitsupdate für SHA2-Unterstützung 12.03.19 erschienen SHA2 erforderlich am 13.08.19
Mehr Informationen: https://support.microsoft.com/de-de/help/4472027/2019-sha-2-code-signing-support-requirement-for-windows-and-wsus
Huawei als Firmen-Handies bald unsicher
Wer Smartphones von Huawei geschäftlich einsetzt, sollte wissen, dass in spätestens 10 Wochen Google keine Sicherheits Updates mehr an Huawei ausliefern wird. Damit gibt es auch keine (verzögerten) Notfall-Patches für diese Produkte mehr. Während andere Hersteller zumindest die Notfall-Patches auch für ältere Handies noch freigeben, gilt das für alle, auch neue Telefone der Marken Huawei und Hero.
Huawei schreibt, mal wolle die Telefone auf ein selbst entwickeltes Betriebssystem setzen. Das kann aber dauern und der Zugang zum Google Play Store mit Millionen von Apps bleibt weiterhin verwehrt.
Aktuell hat der Telekom Konzern für seine Mitarbeiter aufgefordert, keine Huawei Dienst-Handies mehr zu bestellen. (Quelle: Handelsblatt)
Die Redaktion bleibt ungeachtet des Huawei Wirbels bei der Empfehlung für das Samsung Galaxy A50 (schwarz) als Firmen-Handy mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis. In vielen Rahmenverträgen kann man zudem alle zwei Jahre einen Geräteabruf starten und so mit wenig Kosten die Mobiltelefone erneuern. Wer Wert auf mobile Sicherheit legt, sollte das demnach auch tun.
