Alte RDP Clients ab Mai 2018 endgültig ausgesperrt

Am 8. Mai 2018 wird ein #Update dazu führen, dass ungepatchte RDP-Clients von gepatchten Windows Servern :T abgelehnt werden. Damit wird verhindert, dass die Sicherheitslücke ausgenutzt werden kann.

Tipp: Stellen Sie sicher, dass nicht nur Ihre Server (Server 2008 R2 und neuer) alle Sicherheits-Updates haben, sondern auch Ihre Clients. (PCs, Notebooks mit Windows 7,8.1 und 10) Sollten Sie noch Windows xp Clients einsetzen, um RDP-Verbindungen aufzubauen, sind diese ab dam 08. Main unbrauchbar.

Betroffen sind auch alte Thin Clients mit Linux Betriebsystem, die nicht aktualisiert wurden oder sich nicht mehr aktualisieren lassen #endoflife

Unklar ist bisher, was mit Windows Embedded Geräten passieren wird. Normalerweise aktualisieren sich diese nicht, da das Betriebssystem auf einem Read-Only Flash-Speicher installiert ist. Für Windows Embedded 7 könnte es ein RDP Client Update geben, man muss es aber als Administrtator nach Aufhebung der Leserechte manuell installieren. (Post ID:431)

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Windows 10 Halbjahres-Updates

#Windows 10 wird ja alle sechs Monate (bisher kostenlos) durch eine neue Version ersetzt. Dabei sollten die Upgrades an den Rechnern spätestens 18 Monate nach Erscheinen einer neuen Version aktualisiert werden, denn der #Support für ältere Versionen endet nach dieser Zeit. Lediglich Kunden mit der Enterprise Version haben derzeit noch die Möglichkeit (LTSC-Versionen), länger unterstützt zu werden. Wie beim Office wird der #endoflife Zyklus auf fünf Jahre verkürzt.

* Windows 10, version 1511 – October 10, 2017
* Windows 10, version 1607 – April 10, 2018
* Windows 10, version 1703 – October 9, 2018
* Windows 10, version 1709 – April 9, 2019

Prüfen Sie durch Ausführen von „WINVER“, welche Version auf Ihren Computern installiert ist und aktualisieren bei Gelegenheit Windows auf die Version 1709.

:W Um zu lernen, wie Windows neu installiert, aktualisiert und repariert wird (auch offline), bieten wir Ihnen die unten stehende Schulung an, die Sie über die Kachel direkt anfordern können. (Post ID:419)

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Office 2019 (erscheint im Herbst 2018)

erfordert mindestens Windows 10 bzw. Windows Server 2016 als Betriebsplattform. Auf Server 2012 R2 und 2008 R2, Windows 7 und 8.x soll sich das Produkt nicht mehr installieren lassen.

Zusätzlich entfällt der MSI-Installer. Auch die Kaufversionen werden dann nur noch mit Click-2-Run Installationspaket und der damit verbundenen Update-Methodik (nicht mehr über Windows Update wie bisher) ausgestattet sein.
Die Support-Laufzeit ( #endoflife ) wird von 10 auf 5 Jahre verkürzt.
Am 14. Januar 2020 meint Microsoft, sollen alle Office Versionen (auch Office 365) sogar nur auf aktuellen Server und Client-Betriebssystemen lauffähig sein: Windows 10 Version 1903 und Windows Server 2019 werden dann Mindestvoraussetzungen sein. Sogar die LTSC-Versionen sollen dann nicht mehr unterstützt werden!
Diese Rahmendaten verlautbarte Microsoft in einem offiziellen BLOG-Posting.

Da Office 2019 die Kauf-Variante auf Basis des Entwicklungsstands von Office 365 im Herbst sein wird, hat die Sache noch einen Haken:
Wird tatsächlich verhindert, dass Office 2019 auf älteren Plattformen betrieben werden kann, müsste Microsoft für Office 365 Abonnenten diese Regel außer Kraft setzen. Microsoft kann keinen seiner Abonnenten zwingen, sämtliche 2012R2 Terminalserver mit Office 365 auf die Server 2016-Plattform hochzulizensieren.

Daher ist meine Vermutung (die noch zu beweisen wäre), dass man nur den Support auf den älteren Plattformen einstellt, aber nicht verhindert, dass es auf Terminalservern (mit Shared Activation) unter Server 2012 R2 betrieben werden kann.

Kunden mit Kauflizenzen aus Volumen-Lizenzverträgen (Open, Select plus) mit Software-Assurance würden bei Nachkauf von neuen 2019-Lizenzen durch das Downgrade-Recht weiterhin Office 2016 einsetzen dürfen.

Quelle: Originalartikel Microsoft (Post ID:418)

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