Inhaltsverzeichnis
- ImageGlass Viewer 8 R.I.P Nomacs besser 2 - 3
- Copilot app nach Update unbrauchbar 4 - 7
- NIS2 Umsetzungsgesetz geplantes Inkrafttreten 8
- Teamviewer kritische Sicherheitslücken 9
- Folge-Audit - IT-Sicheck und Notfallplan (BSI) 10 - 11
- Office 2024 LTSC veröffentlicht 12
- OpenAudit Classic MariaDB ODBC Zugriff 13 - 14
- UltraVNC 1.4.3.6 Defender false positive 15
- Copilot android app kann Querformat-Bilder 16
- Gruppenrichtlinien – Central Store 17
ImageGlass Viewer 8 R.I.P Nomacs besser
Leider hat der Entwickler vom Image-Glass-Viewer 8 Ende April 2024 das letzte Update herausgebracht. Das Produkt ist damit #endoflife – Zu diesem Zeitpunkt waren keine bekannten Sicherheitslücken im Produkt. Update 27.10.2024 – Leider enthält das .net Framework im ImageGlass Viewer 8 nun eine DDOS Sicherheitslücke. Daher raten wir Ihnen, das Produkt zu deinstallieren – leider. Ein Update auf ImageGlass Version 9 oder neuer wird nicht empfohlen, da die Microsoft .net Desktop Runtime 8 (die nur mit Adminrechten installiert werden kann und diverse Services im Hintergrund Ressourcen rauben lässt) und Edge Webview2 Runtime verlangt. Eine Portable Version, die mit Benutzer-Rechten auskommt, ist ab Version 9 weder möglich, noch vom Autor geplant. Entsprechende „Issues“ in GitHub werden leider sofort geschlossen.
Alternativen
Es gibt zahlreiche Alternativen im Open-Source-Umfeld, die als schneller Bildbetrachter funktionieren und auch eine Brücke zur Bildbearbeitung per Hotkey (E) erlauben. Zudem muss sich das Produkt mit Betriebssystem-Methoden registrieren und als Standard-Bildbetrachter fungieren. Neuere Bildformate wie HEIC und RAW sollten darstellbar sein. Es muss eine Vollbildansicht, Dialeiste und das Navigieren mit Pfeiltasten möglich sein. Ein integrierter Folder-Explorer und die Möglichkeit, die Anwendung ohne Installation (Portabel) einzusetzen, wäre nützlich.
Nach Betrachtung mehrerer Produkte wie „qview, jpegview, picview, Photoqt und die erneuerte Windows Fotos App (unter Windows 11 24H2)“ lassen sich zwar alle portabel und im reinen Benutzerkontext ohne Adminrechte aufrufen, sind jedoch entweder kompliziert zu bedienen oder langsam bzw. Ressourcenfresser. Außerdem kann die Windows Foto Store App nicht auf RDS-Terminalservern verwendet werden. Gesucht wird also eine schnelle und schlanke 64-Bit Win32 App.
Wer mehr einige Batch-Bildbearbeitungen benötigt, dem sei der FastStone Image Viewer empfohlen. Bei gewerblicher Nutzung kostet diese Software zwar rund 35 US-$ pro Lizenz, sie ist aber schlank, leistungsfähig und wird regelmäßig aktualisiert.
Nomacs
Am besten erfüllt die oben gelisteten Anforderungen Nomacs, der für Windows und Linux und apple MAC verfügbar ist. Die empfohlene Windows Version ist eine portable 64-Bit Version, die neue Versionen sind in Github herunterladbar. Die Repository zeigt, das am Projekt aktiv gearbeitet wird. Damit sollten potentielle Sicherheitslücken geschlossen werden, wenn sie entstehen.
[linkbutton link="https://github.com/nomacs/nomacs" label="Nomacs Projekt auf Github ansehen"]Copilot app nach Update unbrauchbar

Update 30.10.2024: Mittlerweile steht als Fehlermeldung: Diese Funktion ist in Ihrer Region nicht verfügbar. Also entweder hat Microsoft Probleme bei der Umsetzung von EU-Direktiven oder die neue App-Steuerung kann noch kein deutsch. Die Redaktion meint: Es ist ratsam - auch wenn ohne Sprachsteuerung - die nutzbringenden Funktionen der künstlichen Intelligenz im Geschäft zu nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzer, die bereits über Microsoft 365 Business Premium Pläne verfügen. In diesen Plänen ist die KI an vielen Stellen in Office integriert und über die M365 App können auch Prompts (über die Tastatur) eingegeben werden. Für den Sprachdialog lässt sich dann Google Gemini nutzen.
Update 26.10.2024: Heute wurde auch die letzte funktionierende Copilot App in der Sidebar von Edge entfernt. Damit ist der Microsoft Copilot nun vollständig unbrauchbar. R.I.P Copilot. Sehr schade, aber so wird kein Kunde erwägen, 20 € pro Monat für Copilot Pro auszugeben. Überall erscheint nun die Meldung: "Es liegt an uns, nicht an Ihnen. Da hat etwas nicht geklappt. Ich benötige wahrscheinlich nur etwas Zeit zum Aktualisieren."
Update: 14.10.2024: Leider entfernt Microsoft die Copilot-Funktion nun auch aus der M365 App. Fakt ist also: Derzeit ist kein Sprachdialog mit Copilot mehr möglich - egal ob android, Windows oder IOS. Man muss Anfragen per Hand eingeben. Vermutlich wird in Kürze auch noch der BING Image Creator abgeschaltet.
Update 12.10.2024: Nach einigen Updates funktioniert die Spracheingabe (Chatdialog) nun auch im Browser und in den Windows 10/110 Apps nicht mehr. Damit ist der Copilot leider fast gänzlich unbrauchbar geworden. Einige Negativerfahrungen dazu tauchen sogar bei den Copilot Pro Nutzern im Microsoft Forum auf. Hoffentlich wird der Fehler schnell behoben. Wer weiterhin (ohne Aufpreis) per Sprachdialog mit einer KI Antworten bekommen möchte, kann Google Gemini verwenden. Inzwischen kann das Google Produkt auch mit Image Bilder erstellen. #rot
Originalartikel: Microsoft – Euer Ernst? Mit dem „Update“ auf die #Copilot android app ist der Nutzen des Programms vergleichbar mit der Codezeile “ printf ‚Hello world‘; „. Scheinbar hat man einer untrainierten #KI die Aufgabe gegeben: „Code a Copilot app“. Das Resultat ist eine Oberfläche, an der man sich mit seiner EntraID oder Microsoft Konto anmeldet und dann aus fünf Sprachmodellen auswählen kann (3x männlich, 2x weiblich). Die Stimmproben sind auf englisch. Danach startet ein Bildschirm mit Werbung für Copilot pro und ein Prompt.
Drückt man nun das Mikrofon passiert … nichts! Auch über das PLUS Symbol „Dialog starten“ kommt eine englische Meldung sinngemäß „Ich habe im Moment keine Zeit für Dich. Versuchs später nochmal“ - Richtig schlecht -
Gibt man einen KI-Prompt über die Tastatur in die Zeile ein, werden die Ergebnisse der KI angezeigt, aber nicht mehr als Audio ausgegeben. Dito mit „Erstelle ein Bild von einem Humaoiden Programmierer“. Statt bisher vier Bildvorschlägen kommt nur noch eins. Noch schlimmer. Während man in der Vorgänger Android app auf das Bild klicken und das Format auf 16:9 (generativ) ändern konnte (wir haben davon hier berichtet) , kann man das Bild nun nur noch herunterladen. Es bleibt quadratisch. Wir vermuten, dass das 16:9 Feature dem Copilot Pro für 20€ im Monat vorbehalten ist und daher versehentlich in der Android App verfügbar war.
Alternativen
Übrigens: Google entwickelt seine „Gemini“ KI massiv weiter. Auch hier ist der Aufruf aus Chrome „https://gemini.google.com“ derzeit die beste Lösung. Es gibt die Möglichkeit, die app zu installieren und vom #Google Assistenten auf Gemini Assist umzustellen. Die Steuerungsmöglichkeiten in Android Auto und auf dem Handy werden dadurch aber auch nutzlos. „Spiele Song XXX über Samsung Music“ funktioniert nur mit dem Assistant. Gemini möchte das Lied über Youtube Music abspielen. Auch auf die Frage nach dem Wetter morgen in der Gemini app kommt die Rückfrage, man möge sagen, von wo man das Wetter wissen möchte. Beim Assistenten wird die Wettervorhersage vom aktuellen Standort genommen.
Zuletzt gibt es dann noch auf #Samsung Geräten BIXBY zur Auswahl. Dieser Sprachassistent hat die schönste Stimme von allen und kann auch ohne die KI-Funktionen der S24 Serie mit viel Nützlichkeit punkten. Bixby ist beispielsweise optimal auf die Sprachsteuerung via Galaxy Buds ausgelegt.
Die android App ganz schnell deinstalliert
und „https://Copilot.microsoft.com“ als Chrome Shortcut auf den Homescreen gepackt. Hier funktioniert die verbale Kommunikation (noch), die Sprachausgabe und Aufnahme ist auf deutsch. Einzig das Umwandeln in 16:9 steht nicht zur Verfügung.Nur die Microsoft 365 app (nur android, nicht Windows) enthält noch den funktionierenden Copiloten mit Sprachdialog.Ergänzung: Meldet man sich mit einem M365 E3-Plan am Copilot an, wird man in die M365 App weitergeleitet, wo dann ein Copilot Icon, aber kein Sprachdialog möglich ist.
Fazit: Die Microsoft KI Funktionen im Rahmen des Microsoft 365 Business Premium Plans nutzen, ansonsten auf (die kostenlose Version) von Google Gemini setzen, denn hier funktionieren sowohl Sprachdialog, als auch neuerdings eine Bild-Erzeugungs-Funktion.
NIS2 Umsetzungsgesetz geplantes Inkrafttreten
Aus einem Papier des Bundesministeriums für Inneres und Heimat geht mittlerweile eine Roadmap für das #NIS2 Gesetz hervor. Hier (dank einem LinkedIn Beitrag von Manuel Altug) der verbleibende Zeitplan:
| Bundesrat 1. Durchgang | 27. September 2024 |
| Kabinettbeschluss über Gesetzänderung | 2. Oktober 2024 mit Nachmeldung |
| Zuleitung Bundestag | |
| Bundestag 1. Lesung | 10./11. Oktober 2024 |
| Ausschüsse, Anhörung | Beschluss Anhörung 16. Oktober 2024Anhörung: 4. November 2024Abschluss IA: 13. November 2024 |
| Bundestag 2./3. Lesung | 5./6. Dezember 2024 |
| Bundesrat 2. Durchgang | 14. Februar 2025 |
| Inkrafttreten | 01. März 2025 |
[time_until date="01.03.2025" calendar=1]
Ab diesem Datum bleiben drei Monate "Karenzzeit" um sich im BSI-Portal zu registrieren und festgestellte Mängel zu beseitigen oder Maßnahmen aufzusetzen, die die geforderten Ansprüche des Gesetzes abdecken. Ab März wird dann auch das BSI bekanntgeben, wo sich wichtige Unternehmen (erweiterter Kreis) registrieren müssen und welche Details angegeben werden müssen. Bisher können sich nur KRITIS1 nach NIS, also "besonders wichtige Unternehmen" im Portal registrieren.
[time_until date="01.06.2025" calendar=0]
Teamviewer kritische Sicherheitslücken
Wir setzen zwar das Produkt nicht selbst oder bei unseren Kunden ein, viele Dritt-Dienstleister aber doch. So finden sich bei OpenAudit Classic Scans häufig alte bis uralte Teamviewer Installationen. Zum Einen darf der Teamviewer Host im geschäftlichen Umfeld nur mit nötiger Lizenzierung eingesetzt werden, zum Anderen bietet auch ein installierter Teamviewer Client Angriffspotential für Menschen, die nichts Gutes im Sinne haben.
Konkret kann man mit installiertem Teamviewer älter als Version 15.58.4 Benutzer-Rechte zu Adminrechten ausweiten und (bösartige) Software installieren.
Die #Sicherheitslücken sind (CVE-2024-7479, CVE-2024-7481; beide CVSS 8.8, Risiko "hoch") und auf der Seite von Teamviewer beschrieben.
Teamviewer deinstallieren, wenn nicht verwendet, oder aktualisieren, wenn Lizenzen vorhanden. Wird nur der Viewer benutzt, ist die "Ausführen, nicht installieren" Variante empfehlenswert, immer wenn Ihr Dienstleister Zugriff für Remote Assistenz benötigt.
Folge-Audit - IT-Sicheck und Notfallplan (BSI)
Für den IT-Sicherheitscheck nach BSI-Standards BSI 200-1 und 200-2 und die Risiko-Analyse mit Notfallplan nach BSI-Standards BSI 200-3 und 200-4 sind jährliche Folge-Audits erforderlich. Dabei werden die beim Erst-Audit ermittelten und von den Systemkoordinierenden weiter gepflegten Inhalte auf den aktuellen Stand gebracht und erneut testiert. Lassen Sie diese Aufgabe von unserem TÜV-geprüften IT-Sicherheits-Manager und -Auditor durchführen. #Schulung
| Seminarinhalte (Auswahl) und Ziele | Nachstehend haben wir die Leistungsmerkmale aufgelistet: * Aktualisierung der Bestands-Aufnahme Ihres Netzwerkes (Server und PCs) gemeinsam mit Ihrem Systemkoordinator remote (gegen Aufpreis auch On-Site). * Bewertung der vom Sysko durchgeführten Maßnahmen und Neueinstufung Risiko-Boxen. gemeinsame Aktualisierung der drei Checklisten BSI/ISA/Sysko. * Aktualisierte Arbeitsmaterialien und Checklisten in Word- und Excel-Format zur eigenständigen Weiterpflege und Dokumentation Ihrer durchgeführten Maßnahmen und Ergänzung weiterer Themen aus den Standards. * Bescheinigung über die Teilnahme am Folge-Audit für die vier BSI Standards. |
| Agenda | Im Interview: * Kunde: Bereitstellung der veränderten Dateien Sicheck und NFP seit letztem Audit. * Besprechung der vom Kunden durchgeführten Änderungen. * Versicherungen – sind dort Änderungen seit dem letzten Audit. * Netzwerkplan – Leitungen und Standorte identisch. * Notfallplan - Ansprechpartner extern noch identisch (AVV). * Risikoanalysetabelle – Server/Leitungen noch identisch und am gleichen Standort. Arbeiten durch Auditor im Anschluss und am Folgetag: * Aktualisierung OpenAudit Classic Auswertungen und Archivieren der alten Auswertungen. * Aktuellen IP-Scan Stuttgart erstellen. * Gevis User und Rollen neu exportieren. * Worddokumente/ Notfall-Exceltabelle - Stichtagsinventar als PDF V2 * ablegen und Ordner. * BSI-Fragen und Risikobewertungen (Score) neu erstellen. * Feinschliff und aktuellen Stand zusammenfassen. * Worddokumente als PDF für Status einfrieren/Testat. * KI-Analysen und Zusammenfassungen erstellen. * Teilnahmebescheinigungen und Übergabe der neuen ZIP-Datei. |
| Zielgruppe | Max. Tln | Systemkoordinierende, Geschäftsführende | 4 |
| Voraussetzungen | * Erst-Audit für IT-Sicherheits-Check und Risikoanalyse und Notfallplan sind durchgeführt und nicht älter als 13 Monate * Windows-Domänen-Netzwerk, ausgebildete Syskos |
| Zeitrahmen | Dauer : 2 Tage (ca. 1 Tag 09:00 bis 17:00 Uhr in Teams, Rest Einzelarbeit) |
| Folgende Leistungen sind vom Kunden zu erbringen | * Bereitstellung des Projektordners mit aktuellem Stand am ersten Tag, 09:00 Uhr * Fernwartung via Managed vpn betriebsbereit bereitstellen. * administrativen Zugriff auf Server ermöglichen. * Aktualisieren der Foto-Dokumentation laut Foto-Drehbuch. * Aktualisieren der Dokumente "IT-Sicherheitscheck und Notfallplan-Risiko", "Mitarbeitendenliste", "Netzwerkplan", Exports aus OpenAudit, Azure und M365 Portalen, aktueller IP-Scan aller Netzwerke. Bei Durchführung Onsite zusätzlich: * Zugang zum Netzwerk. * Zugang zu allen Räumlichkeiten inkl. Serverraum. |
| Bemerkungen | Remoteschulung (Schulung oder Workshop via Fernwartung), Testat, bildet die Grundlage für Notfallplan und Risiko-Analyse nach BSI und ist einer der Bausteine für #NIS2. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, einsehbar auf der GWS-Website: https://gws.ms. |
| Preisinformation | 2.640 € zzgl. MwSt Festpreis unabhängig von der Teilnehmerzahl, der Leistungen wie Vorbereitung, Unterlagen, Prüfung enthält. Wenn nur ein Folgeaudit für den IT-Sicherheitscheck durchgeführt wird: 1.400 € zzgl. MwSt |
| Onsite-Zuschlag (Durchführung vor Ort) | 960 € zzgl. MwSt Bei Durchführung in Ihren Räumlichkeiten werden die obenstehende Pauschale und Reisekosten wie Fahrtzeit/Pkwkm/Parkgebühren zusätzlich in Rechnung gestellt. |
Office 2024 LTSC veröffentlicht
Microsoft hat heute den Release to Manufacturer „RTM“ Status für die nächste Kaufversion von Office – die Office 2024 #LTSC – veröffentlicht. Sie erhält 5 Jahre Sicherheitsupdates, aber keinerlei Funktions-Updates. Es ist lauffähig auf: Windows 11, Windows 10, Windows 10 LTSC 2021, Windows 10 LTSC 2019 und Windows Server 2022.
Die Lizenzierung erfolgt weiterhin pro Gerät, den Einsatz in der Azure-Cloud im Azure Virtual Desktop lässt Microsoft weiterhin nicht zu. Microsoft hat eine übersichtliche Gegenüberstellung zwischen Microsoft 365 Plänen und Office 2024 veröffentlicht:
Update Jan 2025 - Danke, Jens, für den Kommentar - Mittlerweile sind für die Volumenlizenzen (Select, Select+ und CSP) für Office LTSC 2024 auch die PUR und Lizenzbedingungen aktualisiert. Entgegen der oben genannten Microsoft Gegenüberstellung kann man doch wieder Shared Activation nutzen und diese Lizenzen auf RDS- oder Citrix-Servern einsetzen:
https://www.microsoft.com/licensing/terms/de-DE/productoffering/OfficeDesktopApplicationsWindows/MCA
Fazit: Man kann erneut Office kaufen, aber ausschließlich zur Nutzung auf einem lokalen Endgerät (Windows PC) und als Volumenlizenzen (CSP) auch auf RDS-Terminalservern. Am 16.09.2029 enden die Sicherheitsupdates. Es gibt über die gesamte Laufzeit keine Funktionsupdates. Auch Volumenlizenzen dürfen nicht mehr auf Terminalservern oder im Multiuser-Betrieb verwendet werden.
Tipp: Für On-Prem-Terminal-Server und Cloud-Einsatz im Azure Virtual Desktop eignet sich der Microsoft 365 Business Premium Plan, der im Abo auf named user lizenziert ist.
OpenAudit Classic MariaDB ODBC Zugriff
Wer die quelloffene Inventarisierungs-Lösung OpenAudit Classic einsetzt, möchte manchmal gern mit Microsoft Excel oder Microsoft Access per #ODBC auf Tabellen des Inventars zugreifen und eigene Auswertungen erstellen. Alternativ die MariaDB Datenbank für eine eigene Intranet-Lösung, basierend auf Active Server Pages nutzen. Für beide Anforderungen habe ich eine zusammenfassende Anleitung/Checkliste erstellt, da es „Herausforderungen“ bei der Wahl des passenden Treibers aus der MariaDB Community (Office Clients 64-Bit) und (ASP-Webserver 32-Bit) gibt. Im /VCRUNTIMES Ordner vom #OpenAudit Classic Setup sind die aktuellen ODBC Treiber für Windows enthalten:
Für Open-Audit ODBC Zugriff mit Excel oder Access:
-----------------------------------------------------------
MariaDB ODBC Treiber 64-Bit .msi installieren
/vc-runtimes/mariadb-connector-odbc-3.2.3-win64.msi
ODBC einrichten (DSN, 64-Bit, passend zur 64-Bit Office Version):
---------------------------------
Am Server den DB-User auch auf andere IPs zulassen (Grant acces @ %)
Den MariaDB Treiber auswählen MariaDB 3.2.3 ODBC Driver
Assistent vorblättern, bis verify certificate sichtbar. Haken da rausnehmen!
Zuück zum Startregister!
Daten eintragen vom Server, Servername, User, Passwort
Verbindung testen und zum Register wo Codepage ausgewählt werden kann: Latin1 auswählen
-----------ASP Connections (32-Bit)------------------------
Für Classic ASP ODBC Webserver in Verbindung mit MariaDB: Auf dem Server auch Treiber 32-Bit installieren
MariaDB ODBC Treiber 64-Bit .msi installieren
/vc-runtimes/mariadb-connector-odbc-3.2.3-win64.msi
------------------------
Optional: 2. Instanz von MYSQL einrichten oder vorhandene benutzen:
/mysql Verzeichnis kopieren und die *install-w10.cmd anpassen: anderer Dienstname: Mariadbasp
"C:\Program Files (x86)\mariadbasp\bin\mysqld" --install Mariadbasp --defaults-file="C:\Program Files (x86)\mariadbasp\bin\my.ini"
Andere Pfade
mysql.ini ändern
Andere [mysqld] section ersetzen durch [mariadbasp]
port 33306 eintragen
------------------------
Driver-String in ASP Classic Code (DSN nicht notwendig):
--------------------------------------------------------
' ##### für MySQL diese Zeilen stattdessen
strConn = "Driver={MariaDB ODBC 3.2 Driver};Server=127.0.0.1;UID=root;PWD=kennworthier;DB=feedform;Port=3306;SSLVERIFY=0;CHARSET=Latin1"
UltraVNC 1.4.3.6 Defender false positive
Win32/Malgent! MTB is a generic detection that Microsoft Defender uses to identify Trojans that are designed to perform a variety of malicious actions on a computer.
Microsoft Defender meint, mit UltraVNC 1.4.3.6, 64-Bit-Version, Silent Installer könnte man einen PC fernsteuern, was auch bösartig genutzt werden könnte. Daher schlägt seit Mitte August der Defender für Business und Enterprise darauf an und kassiert das Installationspaket.
Anhand der Herstellersignatur der enthaltenen ausführbaren Programme kann man erkennen, dass es sich um das unschädliche Original handelt.
Ich habe das UltraVNC 1.4.3.6 Silent-Installationspaket aus dem Source-Code des Projekts neu mit einer anderen Kompressionsmethode und mit Version 1.5.0.0 gepackt und schon meckert Microsoft nicht mehr. Diese Methode ist besser, als dem Defender einen Ausschluss einzutragen.
Wem der Defender das UltraVNC_Setup_x64.exe Paket kassiert, der lade sich einfach auf der UltraVNC Projektseite die Version 1.5.0.0 herunter. Bei den Sysko-Tools liegt dann das InnoSetup-Script, um daraus einen fully unattended Installer für die Softwareverteilung zu machen, der kundenspezifische Voreinstellungen/Passwort-Hash enthält.
Copilot android app kann Querformat-Bilder
Kurz notiert. Wer die Microsoft #Copilot App aus dem Google Playstore auf seinem Android Smartphone installiert hat, kann nicht nur über das Mikrofon mit „Sydney“ kommunizieren, sondern auch #KI generierte Bilder ins Querfomat erweitern. Microsoft schreibt, das resultierende Format sei 4:3, es ist aber mindestens 16:9.
Dazu die Copilot App öffnen, auf das Mikro Symbol tippen und einen Bild-Prompt sprechen, z. B.: „erstelle ein Bild zu „Microsoft Gruppenrichtlinien“. Wie aus der Browser-App und der Windows 11 App bekannt, kommen nun vier Bildvorschläge. Nun auf das Bild Ihrer Wahl tippen und auf das Drei-Punkte-Menü …
Im Menüpunkt „Größe ändern“ lässt sich „Querformat 4:3“ auswählen. Nun wird das Bild auf 16:9 erweitert und lässt sich herunterladen.
In der Windows 10 oder 11 Copilot App ist diese Funktion nicht enthalten, da zur Anzeige der Bilder der Browser aufgerufen wird und das Ergebnis nicht in der PWA-App bleibt.
Gruppenrichtlinien – Central Store
Für viele Anwendungen sind Gruppenrichtlinien verfügbar, mit denen man zentral in der Domäne (oder in der AAD-Verwaltung in Azure) Einstellungen für die Software verteilen kann.
Am Beispiel von Google Chrome für Enterprise und Microsoft Edge für Business zeige ich kurz die Vorbereitungen, um diese Richtlinien zu benutzen. #FAQ
Laden Sie dazu zunächst die Richtlinien-Pakete herunter und entpacken sie. Im Entpackten finden Sie jeweils einen Ordner ADMX mit Unterordnern. Um die Inhalte der ADMX-Ordnerstruktur geht es.
Wechseln Sie auf einem der Domänencontroller in den folgenden Pfad (meist auch unter c:windowsSYSVOL im Windows Explorer erreichbar):
\domainname.localSYSVOLdomainname.localPoliciesPolicyDefinitions
Gibt es noch keinen Ordner „PolicyDefinitions“, legen sie ihn bitte an.
Alles, was im jeweiligen ADMX Ordner (nicht den Ordner selbst, sondern nur Inhalte und Unterordner) ist, in diesen Ordner kopieren, dabei vorhandene Dateien und Verzeichnisse überschreiben.
Warten, bis die Richtlinien auf alle Domänencontroller gespiegelt wurden.
- Gruppenrichtlinien-Verwaltung auf einem der DCs öffnen
- eine neue Richtlinie erstellen (empfohlen: jeweils eine für Chrome Enterprise und eine für Edge Business)
- die Richtlinien im GP-Editor bearbeiten, dafür die neuen Richtlinien für Chrome und Edge lokalisieren und benutzen.
