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7 Beiträge · 18.10.2026

7 Beiträge3.205 Wörterca. 15 Min. Lesezeit1 Kategorie

Kategorie: Internet · Sortierung: date

Inhaltsverzeichnis

Kategorie: Internet · Sortierung: date
  1. WLAN Kabel oder durchsichtige Glasfaser?
  2. Keine Sounds im Browser nach Inaktivität
  3. Von Dampflok zu Datenwolke – Die Cloud-Migration der Miniatureisenbahnwelt Kappel
  4. ChatGPT-5: OpenAI hebt KI auf ein neues Level
  5. Einstellung der EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung
  6. KI handgemacht
  7. Der KI-Act der Europäischen Union: Pflichten für Unternehmen

WLAN Kabel oder durchsichtige Glasfaser?

Internet · 01.10.2025

Die Diskussion um „durchsichtige Glasfaserkabel“ hat in den letzten Wochen an Fahrt aufgenommen – nicht zuletzt durch Berichte über den chinesischen Technologiekonzern Huawei und dessen Rolle im europäischen Glasfaserausbau. Während die Kabel selbst technisch transparent sind, bleiben die Motive mancher Anbieter eher undurchsichtig.

Was steckt technisch hinter durchsichtigen Glasfaserkabeln?

Glasfaserkabel bestehen ohnehin aus transparentem Material – meist Quarzglas oder Kunststoff. Der Begriff „durchsichtig“ bezieht sich hier nicht auf die physische Eigenschaft, sondern auf die Nutzung von Licht im sichtbaren Spektrum. Solche Fasern ermöglichen eine visuelle Kontrolle der Signalübertragung und erleichtern die Wartung, etwa durch das Erkennen von Lichtaustritt bei beschädigten Stellen. In industriellen oder medizinischen Anwendungen kann das ein echter Vorteil sein.

Klassische Glasfaserkabel hingegen arbeiten mit Infrarotlicht, das für das menschliche Auge unsichtbar ist. Diese Variante bietet Vorteile in puncto Sicherheit und Datenschutz, da die Signale schwerer abzufangen sind und sich besser für sicherheitskritische Anwendungen eignen.

Huawei und die strategische Dimension

Laut einem aktuellen Wirtschaftswoche-Artikel steht Huawei im Verdacht, durch den Einsatz „durchsichtiger“ Glasfaserkabel nicht nur technische Innovation zu fördern, sondern auch strategische Interessen zu verfolgen. Kritiker befürchten, dass durch die Wahl bestimmter Kabeltypen und Netzkomponenten potenziell Überwachungs- oder Zugriffsmöglichkeiten geschaffen werden könnten – insbesondere wenn die Infrastruktur von ausländischen Akteuren kontrolliert wird.

Fazit: Technik trifft Geopolitik

Durchsichtige Glasfaserkabel sind kein Hoax - wie das WLAN-Kabel, sondern eine legitime technische Variante mit spezifischen Vorteilen. Doch wie der Fall Huawei zeigt, ist die Wahl der Infrastruktur nicht nur eine technische, sondern auch eine politische Entscheidung. Transparenz in der Technik sollte mit Transparenz in der Strategie einhergehen – sonst bleibt am Ende nur das Kabel durchsichtig.

Keine Sounds im Browser nach Inaktivität

Internet · 17.09.2025

Wenn man beispielsweise den Schulungstimer benutzt, und jederzeit die Sounds erklingen sollen, muss dieses Browserfenster im Vordergrund laufen. Wird es minimiert oder ist der Tab inaktiv, wird nach 2 Minuten Inaktivität oder Minimiert-Zeit kein Sound mehr abgespielt. Die meisten Browser gehen in einen Schlafmodus und führen kein Javascript mehr aus.

Um das zu verhindern, kann man Chrome oder Edge mit Parametern aufrufen, die das besser (leider nicht vollständig) verhindern. Das folgende Script als start-schulungstimer.cmd speichern und aufrufen. Es startet Chrome oder Edge mit dem Schulungstimer und Parametern und verhindert das Einschlafen:

@echo off
setlocal
set "URL=https://tech-nachrichten.de/schulungstimer/" rem set "PROFILE=C:\temp\alarm"
rem Profilordner anlegen (falls nicht vorhanden)
rem if not exist "%PROFILE%" mkdir "%PROFILE%" >nul 2>&1 rem Pfade zu Browsern prüfen
set "CHROME64=C:\Program Files\Google\Chrome\Application\chrome.exe"
set "CHROME32=C:\Program Files (x86)\Google\Chrome\Application\chrome.exe"
set "EDGE_A=C:\Program Files (x86)\Microsoft\Edge\Application\msedge.exe"
set "EDGE_B=C:\Program Files\Microsoft\Edge\Application\msedge.exe" set "BROWSER="
if exist "%CHROME64%" set "BROWSER=%CHROME64%"
if not defined BROWSER if exist "%CHROME32%" set "BROWSER=%CHROME32%"
if not defined BROWSER if exist "%EDGE_A%" set "BROWSER=%EDGE_A%"
if not defined BROWSER if exist "%EDGE_B%" set "BROWSER=%EDGE_B%" if not defined BROWSER ( echo Kein Chrome oder Edge gefunden. Bitte Pfad im Skript anpassen. pause exit /b 1
) rem --user-data-dir="%PROFILE%" ^ start "" "%BROWSER%" ^ --new-window ^ --disable-background-timer-throttling ^ --disable-renderer-backgrounding ^ --disable-backgrounding-occluded-windows ^ --autoplay-policy=no-user-gesture-required ^ "%URL%" endlocal 

Von Dampflok zu Datenwolke – Die Cloud-Migration der Miniatureisenbahnwelt Kappel

Internet · 09.08.2025

Die Miniatureisenbahnwelt Kappel war schon immer bekannt für liebevolle Details, technische Raffinesse und den ganz besonderen Charme ihrer Modellstadt. Doch hinter den Kulissen lief die IT noch wie in vielen traditionellen Betrieben: auf einer Sammlung älterer physischer Server, die schon seit Jahren zuverlässig, aber nicht mehr zeitgemäß schnurrten.

Die Entscheidung: Alles in die Cloud

Irgendwann stand fest: Um den wachsenden Anforderungen an Performance, Sicherheit und Flexibilität gerecht zu werden, braucht Kappel einen radikalen Schritt – weg von staubigen Serverräumen, hin zu einer modernen, skalierbaren Cloud-Infrastruktur.
Die Vorteile lagen auf der Hand:

  • Skalierbarkeit: Mehr Rechenleistung bei Großveranstaltungen oder Sonderausstellungen – ohne neue Hardware kaufen zu müssen.
  • Ausfallsicherheit: Kein Risiko mehr, dass ein einzelner Stromausfall die ganze Stadt lahmlegt.
  • Einfache Verwaltung: Updates, Backups und Monitoring zentral gesteuert – und von überall erreichbar.

Die Migration: Ein Fahrplan ohne Verspätung

Das Projektteam setzte auf eine schrittweise Migration, um den Betrieb nicht zu stören.

  1. Inventur aller Systeme und Anwendungen.
  2. Virtualisierung der bestehenden Server in Cloud-Instanzen.
  3. Testbetrieb mit parallelem Betrieb zur Absicherung.
  4. Finale Umschaltung – ohne Unterbrechung für Besucher oder Modellbahnsteuerung.

Schon nach wenigen Wochen war klar: Die Performance war besser als je zuvor, und der Energieverbrauch sank deutlich.

Der Abschied: Alte Server auf neuer Reise

Statt die ausgedienten Server lieblos zu entsorgen, entschied sich Kappel für eine charmante, fast poetische Lösung: Die alten Maschinen wurden auf einen historischen Güterwagen verladen – gezogen von einer dampfenden Museums-Dampflok – und fuhren symbolisch „in den Ruhestand“. Besucher konnten den Abschied live mitverfolgen, während die „Server-Express“-Fahrt durch die Miniaturlandschaft tuckerte.

Das Ergebnis: Mehr Platz für Ideen

Heute profitiert die Miniatureisenbahnwelt Kappel von einer flexiblen, sicheren und nachhaltigen IT-Landschaft. Die Mitarbeitenden können sich wieder voll auf das konzentrieren, was sie am besten können: kreative neue Welten erschaffen.
Die Cloud-Migration war nicht nur ein technisches Upgrade – sie war der Start in eine neue Ära. Und das bei vollem Dampf.

Von Dampflok zu Datenwolke – Die Cloud-Migration der Miniatureisenbahnwelt Kappel

[Bild: Cloud-Migration in der Miniatureisenbahnwelt Kappel – siehe Originaldatei A_miniature_diorama_captures_a_cloud_migration_tak.png]

Bildlegende – Wer macht was bei der Cloud-Migration in Kappel?

  1. Links am Güterwagen – „Der Schienenschlepper“: Trägt den letzten Server mit der gleichen Entschlossenheit, wie sonst nur Lokführer ihre Dampflok anfeuern.
  2. Der Jubler im Hintergrund – Hat vermutlich noch nie einen Server getragen, ist aber großartig im Motivieren („Noch eine Kiste! Noch eine Kiste!“).
  3. Mitte vorne – „Die Chef-ITler“: Zwei Figuren, die den Server tragen, als wäre es ein Pokal. Wahrscheinlich gerade stolz, weil die Cloud-VMs schon laufen.
  4. Der Sicherheitsbeauftragte – Prüft im Hintergrund, ob der Server auch wirklich in der Cloud gesichert wurde, bevor er entsorgt wird.
  5. Rechts neben dem LKW – „Der Liftkönig“: Hebt den Server so in den Transporter, als hätte er jahrelang für diesen Moment trainiert.
  6. Der Mann im Liegestuhl – Macht Homeoffice… angeblich. Wahrscheinlich nur für die „Moral im Team“ zuständig.
  7. Der schwarze Hund – Vermutlich die inoffizielle Qualitätskontrolle, schnüffelt an jedem Server, bevor er verladen wird.
  8. Der große Winker in Latzhose – Offizieller Abschiedsgrüßer für die alten Server. Hat schon beim Umzug der Drucker gewunken.
  9. Das Kind mit Bauhelm – Künftiger Admin in Ausbildung, darf aber heute nur winken, nicht heben.

Der Hintergrund: Zeit für eine digitale Modernisierung

Bis vor kurzem liefen alle Systeme der Modellstadt noch auf einer Reihe betagter Server, die schon seit Jahren zuverlässig, aber mit zunehmender Mühe ihren Dienst taten. Immer öfter kam die Frage auf: „Warum nicht alles in die Cloud verlegen?“ – mit Vorteilen wie Skalierbarkeit, wenn zur Weihnachtszeit Besucheranstürme kommen, Ausfallsicherheit, damit kein Modellzug wegen Serverproblemen stehen bleibt, und leichter Verwaltung, sodass sich die Technikcrew wieder kreativen Projekten widmen kann.

Der Umzug: Teamgeist in 1:87

Das Bild zeigt die wohl charmanteste Cloud-Migration der Modellbahnwelt. Im warmen Licht des Sonnenuntergangs schieben und tragen kleine Figuren Server aus den Fachwerkhäusern. Einige verladen die Geräte in einen hochmodernen „Cloud“-LKW, während andere sie auf einen historischen Güterwagen wuchten – für ihre letzte Reise. Dank der besonderen Mischung aus Fleiß, Spaß und Kreativität wirkte der Umzug eher wie ein Stadtfest als wie eine logistische Herausforderung.

Der Abschied: Ein letzter Halt am Güterbahnhof

Die ausgemusterten Server treten ihren symbolischen Abschied auf Schienen an. Der historische Güterzug, der sonst Kohle oder Baumaterial fährt, wird zur Bühne für einen kleinen Festakt – begleitet vom Winken der Umzugscrew und den neugierigen Blicken der Miniatur-Bewohner.

Das Ergebnis: Mehr Platz für Ideen

Mit der neuen Cloud-Infrastruktur kann die Miniatureisenbahnwelt Kappel flexibler planen, schneller neue digitale Attraktionen umsetzen und Besucher noch besser begeistern. Die Cloud-Migration war hier nicht nur ein technisches Upgrade, sondern auch ein Ereignis, das die Stadt – im Maßstab 1:87 – näher zusammengebracht hat.

Zum Abschluss gab es ein riesiges Fest mit Schwärzwälder Kirsch-Torte, die die Kappel-Bahn lieferte.

Fazit: In Kappel sind jetzt nicht nur die Züge auf der Höhe der Zeit, sondern auch die IT. Und das mit einer gehörigen Portion Modellbahncharme.

ChatGPT-5: OpenAI hebt KI auf ein neues Level

Internet · 08.08.2025

OpenAI hat GPT-5 vorgestellt – und verspricht nichts weniger als einen Meilenstein in der #KI Entwicklung. Das neue Sprachmodell bringt mehr Wissen, höhere Präzision und neue Funktionen, die ChatGPT noch vielseitiger machen.

GPT-5 wird ab sofort weltweit ausgerollt. Auch Nutzer der kostenlosen ChatGPT-Version erhalten Zugriff – allerdings mit limitierten Anfragen. Plus-Abonnenten profitieren von höheren Limits, während Pro-Nutzer zusätzlich auf GPT-5 Pro und GPT-5 Thinking zugreifen können.
Neben dem Hauptmodell hat OpenAI auch Mini- und Nano-Versionen für leichtere, schnellere und günstigere Aufgaben über die API veröffentlicht.

Bildbeweis: Die generative KI (ehemals Dall-E, seit ChatGPT 4o nicht mehr einzeln erwähnt) macht nun so gut wie keine Rechtschreibfehler mehr, wenn Texte im Bild abgebildet sind.

Neue Funktionen im Überblick

GPT-5 liefert Antworten auf Expertenniveau – in vielen Bereichen vergleichbar mit einem promovierten Fachspezialisten.
Die wichtigsten Neuerungen:

  • Deutlich weniger Halluzinationen: Besonders in Medizin und Finanzwesen steigt die Zuverlässigkeit.
  • Multimodalität: Text, Bild und Sprache fließen nahtlos ineinander.
  • App-Integrationen: Direkter Zugriff auf Gmail, Google Calendar & Co.
  • Persönlichere Chats: Wählbare Gesprächsstile wie „Cynic“ oder „Nerd“.
  • Besserer Voice Mode: Flüssigere, natürlichere Sprache.

Ein intelligentes Routing-System wählt automatisch das passende Modell – von der schnellen Mini-Version bis zur tief analysierenden Thinking-Variante.

Messbare Verbesserungen in Benchmarks

  • Programmieren: SWE-Bench Verified (~74,9 %), Aider Polyglot (~88 %).
  • Mathematik & Multimodalität: AIME 2025 (~94,6 %), MMMU (~84,2 %).
  • Gesundheit: Verbesserte Ergebnisse im HealthBench Hard (~25,5 % mit „Thinking“).
  • Faktenlage: Bis zu 65 % weniger Fehler gegenüber GPT-4.

Nicht ohne Schwächen

Trotz aller Fortschritte patzt GPT-5 in banalen Disziplinen wie Rechtschreibung oder Geografie. Kuriose Ausrutscher wie der Fantasie-Ort „New Jefst“ oder falsche Buchstabenzahlen zeigen: Perfekt ist das Modell nicht.

Fazit

GPT-5 ist schneller, präziser und vielseitiger als seine Vorgänger – und bringt ChatGPT einen großen Schritt näher an einen echten Allround-Assistenten.
Für Entwickler, Unternehmen und Kreative eröffnet sich damit ein noch breiteres Einsatzspektrum, auch wenn GPT-5 noch kein echtes „künstliches allgemeines Bewusstsein“ darstellt.

Einstellung der EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung

Internet · 25.07.2025

Die Europäische Kommission stellte bislang unter https://ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (sog. OS-Plattform) zur Verfügung. Dieser Dienst basierte auf Art. 14 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 524/2013 über die Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten (ODR-Verordnung) und diente der außergerichtlichen Klärung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern im Zusammenhang mit Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen.

Zum 20. Juli 2025 wurde die OS-Plattform endgültig eingestellt. Infolge dessen ist der entsprechende Link nicht mehr funktionsfähig und eine Nutzung der Plattform zur Streitbeilegung nicht mehr möglich.

Was bedeutet das für Webseitenbetreiber?

Mit der Einstellung der Plattform entfällt die bisherige Verpflichtung, gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO auf die OS-Plattform zu verlinken. Auch der Hinweis gemäß § 36 VSBG zur Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren sollte überprüft und – sofern er auf die OS-Plattform Bezug nahm – angepasst oder entfernt werden.

Muster für Impressum und AGB:

Nicht mehr verwenden:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden.

Aktualisierter Hinweis:

Die Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) der Europäischen Kommission wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt. Eine Teilnahme an einem entsprechenden Online-Schlichtungsverfahren ist daher nicht mehr möglich.

KI handgemacht

Internet · 10.06.2025

Die große KI-Illusion: Wie 700 Programmierer das System am Laufen hielten – bis zum Zusammenbruch. Kein Fake. Dies ist eine wahre Begebenheit!

Künstliche Intelligenz sollte die Zukunft sein. Doch in einem überraschenden Skandal wurde enthüllt, dass eine gefeierte KI-Plattform gar keine echte künstliche Intelligenz war – sondern eine riesige Täuschung, angetrieben von rund 700 indischen Programmierern. Nun ist das Unternehmen insolvent und wirft brisante Fragen zur Vertrauenswürdigkeit moderner Technologie auf.

Der Aufstieg der falschen KI

Seit Jahren hatte die Firma ihre bahnbrechende #KI Technologie beworben. Investoren und Kunden glaubten, dass fortschrittliche Algorithmen komplexe Probleme lösten, Innovationen vorantrieben und selbstständig neue Lösungen entwickelten. Das Unternehmen wurde zu einem Vorreiter der Industrie und erhielt hohe Finanzmittel – doch niemand ahnte, dass hinter der beeindruckenden Fassade ein gut organisiertes Team aus etwa 700 Programmierern jede „KI-Entscheidung“ manuell programmierte.

Die Enthüllung und der Zusammenbruch

Die Wahrheit kam ans Licht, als ehemalige Mitarbeiter anonym Beweise lieferten: Statt eines echten neuronalen Netzwerks oder selbstlernender Algorithmen arbeitete ein Team im Hintergrund, das jede Anfrage analysierte und passende Antworten programmierte – mit einem System, das lediglich Simulationen von KI-Antworten erstellte. Als die Täuschung öffentlich wurde, verlor das Unternehmen in kurzer Zeit sämtliche Investoren und Kundenvertrauen. Die Insolvenz folgte.

Konsequenzen für die KI-Industrie

Dieser Skandal wirft eine zentrale Frage auf: Wie sehr können wir den Versprechen von KI-Firmen trauen? Er zeigt, dass die Faszination für künstliche Intelligenz manchmal blind macht – und dass Transparenz unerlässlich ist. Auch wenn echte KI enorme Fortschritte macht, müssen wir lernen, zwischen Innovation und Marketingillusion zu unterscheiden.

Dieser Fall wird in Zukunft sicherlich als Lehrbeispiel für Technologieversprechen und deren Risiken dienen. Unternehmen müssen beweisen, dass ihre Systeme tatsächlich KI sind – und nicht nur eine kluge Täuschung mit menschlicher Hilfe.

Fazit

Auf die größten Anbieter und deren Mietmodelle setzen: ChatGPT – weil dieses Unternehmen die KI „salonfähig gemacht hat“ und derzeit in allen Disziplinen noch die besten Resultate liefert. Microsoft 365 Copilot (Bezahlplan – ist quasi ChatGPT in der vorigen Version – also quasi Skoda oder Seat statt Volkswagen). Vorteil bei den Microsoft Produkten ist die optimale Integration in alle Office Anwendungen und Teams. Außerdem sind die Datenschutzrichtlinien schärfer formuliert als bei ChatGPT Enterprise (obwohl letztgenannter Bezahlplan auch die EU-Datenschutzvorgaben erfüllt).

Als dritter Global Player kommt noch Google Gemini (automatisch auf das Handy). Auch diese werbefinanzierte KI in der kostenlosen Variante kann bereits einiges. Hier sieht es aber schlecht mit dem Datenschutz aus und die Daten werden garantiert auf US- und anderen Servern gespeichert – also mit Vorsicht zu genießen, welche Informationen preisgegeben werden (das gilt aber grundsätzlich für alle KI-Systeme).

Wer KI-Musik mag und damit Geld verdienen möchte, kaufe sich die (gewerblichen Aufführungs-Rechte) mit einem Bezahlplan auf dieser Plattform. Immer noch günstiger, als prominente Songwriter zu verpflichten.

Der KI-Act der Europäischen Union: Pflichten für Unternehmen

Internet · 27.04.2025

Die Europäische Union hat einen bahnbrechenden Schritt in der Regulierung von Künstlicher Intelligenz #KI getan. Mit dem KI-Act, der im April 2021 vorgestellt und seither weiterentwickelt wurde, setzt die EU neue Standards für den sicheren und ethischen Einsatz von KI in der Wirtschaft und Gesellschaft. Doch was genau bedeutet dieser Gesetzesentwurf für Unternehmen? Welche Pflichten entstehen für Firmen, die KI-Technologien entwickeln oder einsetzen? In diesem Artikel beleuchten wir die wichtigsten Aspekte des KI-Acts und die damit verbundenen Pflichten für Unternehmen.

Was ist der KI-Act der EU?

Der KI-Act der Europäischen Union ist das erste umfassende rechtliche Rahmenwerk weltweit, das speziell die Nutzung und Entwicklung von Künstlicher Intelligenz regelt. Ziel des Gesetzes ist es, die Risiken von KI zu minimieren und gleichzeitig die Innovation zu fördern. Der KI-Act definiert verschiedene KI-Risikokategorien und legt spezifische Anforderungen für Unternehmen fest, die KI-Systeme entwickeln, verkaufen oder implementieren.

Der Gesetzesentwurf kategorisiert KI-Systeme in vier Risikostufen:

  1. Unakzeptables Risiko: KI-Systeme, die ein unakzeptables Risiko für die Gesellschaft darstellen, wie z.B. autonome Waffensysteme oder Social Scoring, sind verboten.
  2. Hohes Risiko: KI-Systeme, die signifikante Auswirkungen auf Sicherheit und Grundrechte haben (z.B. in der Medizin, beim autonomen Fahren, in der Justiz oder bei biometrischer Identifikation), unterliegen strengen Auflagen.
  3. Geringes Risiko: KI-Anwendungen, die minimalen Risiken ausgesetzt sind, wie z.B. Chatbots oder KI-basierte Spiele, erfordern keine speziellen Anforderungen, aber Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie keine negativen Auswirkungen haben.
  4. Minimalrisiko: Diese Kategorie umfasst KI-Systeme, die keine besonderen Auflagen erfordern.

Pflichten für Unternehmen

Die Einführung des KI-Acts bringt erhebliche Änderungen für Unternehmen mit sich, die KI-Technologien entwickeln oder in ihren Arbeitsprozessen einsetzen. Insbesondere Unternehmen, die KI-Systeme für hochrisiko- oder risikoreiche Anwendungen nutzen, müssen sich auf eine Reihe von gesetzlichen Anforderungen einstellen. Zu den wichtigsten Pflichten gehören:

Risikobewertung und Klassifizierung

Unternehmen müssen die KI-Systeme, die sie entwickeln oder implementieren, gemäß den Vorgaben des KI-Acts einer Risikobewertung unterziehen. Die KI-Systeme müssen in die entsprechende Risikokategorie eingestuft werden. Unternehmen müssen nachweisen, dass ihre KI-Anwendungen nicht in unakzeptable Risiken fallen und bei hochriskanten Systemen entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung treffen.

Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Für Unternehmen, die hochriskante KI-Systeme betreiben, sind Transparenz und Nachvollziehbarkeit zentrale Anforderungen. Diese Unternehmen müssen sicherstellen, dass die Funktionsweise ihrer KI-Systeme für betroffene Personen und Aufsichtsbehörden nachvollziehbar ist. Dazu gehört unter anderem, dass betroffene Nutzer informiert werden, wenn sie mit einem KI-System interagieren. In vielen Fällen müssen Unternehmen auch Mechanismen zur Erklärung und Überprüfung der Entscheidungen der KI bereitstellen.

Überwachung und Kontrolle von KI-Systemen

Unternehmen, die KI-Systeme in risikoreichen Bereichen einsetzen, müssen ständige Überwachungsmaßnahmen ergreifen, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Systeme zu gewährleisten. Die KI-Systeme müssen regelmäßig auf ihre Auswirkungen auf die Grundrechte und -freiheiten von Einzelpersonen überprüft werden. Dies bedeutet, dass Unternehmen Verantwortliche einsetzen müssen, die die KI-Systeme kontinuierlich überwachen und potenzielle Risiken schnell identifizieren und beheben.

Datenschutz und Sicherheit

Der Schutz personenbezogener Daten steht im Zentrum des KI-Acts. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die KI-Systeme mit den geltenden Datenschutzbestimmungen wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) übereinstimmen. Die Verarbeitung von Daten durch KI muss stets auf rechtmäßiger Grundlage erfolgen, und es sind alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Daten vor Missbrauch zu ergreifen. Darüber hinaus müssen Unternehmen sicherstellen, dass KI-Systeme nicht anfällig für Sicherheitslücken sind, die zu Datenschutzverletzungen führen könnten.

5. Menschenrechte und ethische Verantwortung

Unternehmen, die KI-Systeme entwickeln oder einsetzen, müssen auch sicherstellen, dass ihre Anwendungen keine negativen Auswirkungen auf die Menschenrechte haben. Besonders in Bereichen wie Gesundheit, Arbeit und Justiz müssen die eingesetzten KI-Systeme sicherstellen, dass keine Diskriminierung oder unfaire Behandlung auf Basis von Rasse, Geschlecht, Alter oder anderen persönlichen Merkmalen erfolgt. Der KI-Act verlangt, dass Unternehmen ethische Standards entwickeln und regelmäßig prüfen, ob ihre KI-Systeme diesen Standards entsprechen.

Dokumentation und Reporting

Unternehmen müssen umfangreiche Dokumentationen über ihre KI-Systeme führen. Diese Dokumentationen müssen Informationen über die Funktionsweise, den Einsatz und die Überwachung der KI-Systeme enthalten. In einigen Fällen müssen Unternehmen regelmäßig Bericht erstatten, insbesondere wenn sie hochriskante KI-Systeme betreiben. Diese Berichte können von Aufsichtsbehörden überprüft werden, die die Einhaltung des KI-Acts überwachen.

Auswirkungen auf Unternehmen

Die Verpflichtungen des KI-Acts haben tiefgreifende Auswirkungen auf Unternehmen, die KI-Technologien einsetzen oder entwickeln. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die erforderlichen Schritte zur Risikobewertung und -minderung unternehmen und Transparenz in ihren Prozessen gewährleisten. Unternehmen müssen zudem erhebliche Ressourcen für die Schulung ihrer Mitarbeitenden und die Implementierung von Kontrollmechanismen aufwenden, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Für Unternehmen bedeutet dies nicht nur eine rechtliche Verantwortung, sondern auch eine Chance, Vertrauen und Akzeptanz für ihre KI-Technologien zu gewinnen. Durch die Einhaltung der ethischen Standards und die Sicherstellung der Transparenz können Unternehmen das Vertrauen der Konsumenten und der Aufsichtsbehörden gewinnen, was letztlich zu einer nachhaltigeren Nutzung von KI-Technologien führt.

Awareness Test im Rahmen des KI-Acts

Wir haben in unserem Quiz einige Fragen, die sich mit dem KI-Act und User und Unternehmens-Awareness beschäftigen, für Sie vorbereitet.

Rechtlicher Hinweis:
Dieser Test dient ausschließlich der Sensibilisierung und Wissensüberprüfung zum EU KI‑Act (AI Awareness). Er stellt keine Rechtsberatung dar und begründet weder eine rechtliche Verbindlichkeit noch eine Aussage zur tatsächlichen EU‑KI‑Act‑Compliance eines Unternehmens. Ein bestandener Test oder ein Zertifikat ersetzt keine individuellen Prüfungen, Risikoanalysen oder sonstigen gesetzlichen Pflichten. Die Nutzung erfolgt auf eigenes Risiko.

Unser Vertrieb SCT bietet Ihnen auch gern ein vollständig auswertbares Online-Tool dazu an. Nehmen Sie gern Kontakt auf.

Fazit

Der KI-Act der Europäischen Union stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, bietet aber auch eine Chance, den sicheren und verantwortungsvollen Einsatz von KI zu fördern. Unternehmen müssen sich intensiv mit den Anforderungen des Gesetzes auseinandersetzen und sicherstellen, dass ihre KI-Anwendungen transparent, sicher und ethisch einwandfrei sind. Die Einhaltung des KI-Acts wird nicht nur die Einhaltung der Vorschriften sicherstellen, sondern auch das Vertrauen der Nutzer und der Öffentlichkeit in die Technologie stärken. In einer Welt, in der KI immer mehr Einzug in unser Leben hält, wird dieser Gesetzesentwurf für Unternehmen von entscheidender Bedeutung sein, um die Balance zwischen Innovation und Verantwortung zu wahren.

Der KI-Act muss bis spätestens 2. August 2026 in deutsches Recht umgesetzt sein. Sie sollten Sich aber schon jetzt darauf vorbereiten und den Nutzen der KI schon vorher ausnutzen.

Weiterführende Quellen: EU-Parlament - der KI Act