Inhaltsverzeichnis
- Microsoft Lens wird eingestellt: Alternativen? 2 - 3
- Von Dampflok zu Datenwolke – Die Cloud-Migration der Miniatureisenbahnwelt Kappel 4 - 7
- ChatGPT-5: OpenAI hebt KI auf ein neues Level 8 - 9
- Must-have für angehende Fachinformatiker 10 - 11
- NIS2UmsuCG auf dem Weg 12
- 10 Jahre Windows 10 – Abschied mit Applaus 13 - 14
- Sysprep erzeugt keine eindeutigen vm IDs 15 - 16
- Einstellung der EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung 17
- Vergleich der KI-Platzhirsche 18 - 19
- Das Almex TC-605 kommt ab Januar 2026 20 - 21
- Cyber-Angriff und die rote Box 22 - 23
- 33 Jahre GWS – Digitale Exzellenz aus Münster 24
- Neuer NIS2-Referentenentwurf Juni 2025 25 - 26
- Datensicherung prüfen nach BSI-Standards 27 - 29
- Sysko-Portal ... über uns 30 - 31
- WinRAR unter Beschuss: Kritische Sicherheitslücken 32 - 33
- E-Mail-Grußformeln und Anreden 34 - 35
- ICS Kalender Download aus Eingabe 36
Microsoft Lens wird eingestellt: Alternativen?
Microsoft hat offiziell angekündigt, dass die beliebte Microsoft Lens App eingestellt wird. Die App, die vor allem zum schnellen Digitalisieren von Dokumenten, Whiteboards und Visitenkarten genutzt wurde, verschwindet damit aus den App-Stores und erhält keine weiteren Updates mehr. Ab dem 15.12.2025 kann auch nicht mehr damit gescannt werden! Für viele Nutzer stellt sich nun die Frage: Was tun, wenn Lens weg ist?
Was machte Microsoft Lens so beliebt?
Lens überzeugte vor allem durch seine einfache Handhabung und die cleveren Funktionen:
- Automatisches Erkennen und Zuschneiden von Dokumenten
- Korrektur von Perspektiven und Farben
- Speichern in verschiedenen Formaten (Bild, PDF)
- Direkte Integration in OneNote, OneDrive und andere Microsoft-Dienste
- Flexible Speicherorte (lokal, Cloud, Galerie)
Für viele war Lens ein kleiner Alleskönner – besonders, wenn es darum ging, unterwegs schnell etwas zu scannen.
OneDrive als mögliche Alternative
Wer kein Abo besitzt und dennoch einen kostenlosen Ersatz sucht, kann einen Blick auf die OneDrive-App werfen. Interessanterweise steckt dort ein Teil der Lens-Logik bereits drin:
- Öffnet man die OneDrive-App, tippt auf „+“ und anschließend auf „Scannen“, startet dieselbe Scan-Engine, die bisher in Lens lief.
- Auch ohne installierte Lens-App funktioniert dieser Scan-Modus.
- Automatisches Zuschneiden, Erkennen und Optimieren der Scans ist weiterhin vorhanden.
Einschränkungen gegenüber Lens
Ganz Lens ersetzen kann OneDrive aber nicht. Einige Funktionen fallen weg:
- Speichern in der Galerie des Smartphones ist nicht möglich – alles landet automatisch im OneDrive-Ordner.
- Mehrfachauswahl von Scans (um mehrere Seiten gleichzeitig zu verarbeiten) entfällt.
- Freie Dateinamensvergabe vor dem Speichern ist nicht vorgesehen – die App vergibt automatisch einen Standardnamen.
Damit eignet sich die OneDrive-Scan-Funktion vor allem für Nutzer, die ohnehin in der Microsoft-Cloud arbeiten und auf flexible Speicherorte verzichten können.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Scannen mit der OneDrive-App
1. OneDrive-App öffnen
Öffne die OneDrive-App auf deinem Smartphone. Stelle sicher, dass du mit deinem Microsoft-Konto angemeldet bist.
2. „+“-Symbol antippen
Tippe unten rechts auf das „+“-Symbol.
3. „Scannen“ auswählen
Wähle im erscheinenden Menü „Scannen“ aus.
4. Dokument fotografieren
Halte die Kamera über das Dokument. Die App erkennt automatisch die Ränder und passt die Perspektive an.
5. Zuschnitt & Filter
Falls nötig, passe den Zuschnitt oder die Farbfilter an.
6. Speichern
Tippe auf „Fertig“ – der Scan wird automatisch als PDF im OneDrive-Ordner gespeichert.
Fazit
Die Einstellung von Microsoft Lens ist für viele ein Verlust, vor allem für diejenigen, die Wert auf flexible Speicheroptionen und lokale Ablagen legen. Für gelegentliche Scans ist die OneDrive-App aber ein brauchbarer Ersatz – zumindest, solange man mit den genannten Einschränkungen leben kann.
Von Dampflok zu Datenwolke – Die Cloud-Migration der Miniatureisenbahnwelt Kappel
Die Miniatureisenbahnwelt Kappel war schon immer bekannt für liebevolle Details, technische Raffinesse und den ganz besonderen Charme ihrer Modellstadt. Doch hinter den Kulissen lief die IT noch wie in vielen traditionellen Betrieben: auf einer Sammlung älterer physischer Server, die schon seit Jahren zuverlässig, aber nicht mehr zeitgemäß schnurrten.




Die Entscheidung: Alles in die Cloud
Irgendwann stand fest: Um den wachsenden Anforderungen an Performance, Sicherheit und Flexibilität gerecht zu werden, braucht Kappel einen radikalen Schritt – weg von staubigen Serverräumen, hin zu einer modernen, skalierbaren Cloud-Infrastruktur.
Die Vorteile lagen auf der Hand:
- Skalierbarkeit: Mehr Rechenleistung bei Großveranstaltungen oder Sonderausstellungen – ohne neue Hardware kaufen zu müssen.
- Ausfallsicherheit: Kein Risiko mehr, dass ein einzelner Stromausfall die ganze Stadt lahmlegt.
- Einfache Verwaltung: Updates, Backups und Monitoring zentral gesteuert – und von überall erreichbar.
Die Migration: Ein Fahrplan ohne Verspätung
Das Projektteam setzte auf eine schrittweise Migration, um den Betrieb nicht zu stören.
- Inventur aller Systeme und Anwendungen.
- Virtualisierung der bestehenden Server in Cloud-Instanzen.
- Testbetrieb mit parallelem Betrieb zur Absicherung.
- Finale Umschaltung – ohne Unterbrechung für Besucher oder Modellbahnsteuerung.
Schon nach wenigen Wochen war klar: Die Performance war besser als je zuvor, und der Energieverbrauch sank deutlich.
Der Abschied: Alte Server auf neuer Reise
Statt die ausgedienten Server lieblos zu entsorgen, entschied sich Kappel für eine charmante, fast poetische Lösung: Die alten Maschinen wurden auf einen historischen Güterwagen verladen – gezogen von einer dampfenden Museums-Dampflok – und fuhren symbolisch „in den Ruhestand“. Besucher konnten den Abschied live mitverfolgen, während die „Server-Express“-Fahrt durch die Miniaturlandschaft tuckerte.
Das Ergebnis: Mehr Platz für Ideen
Heute profitiert die Miniatureisenbahnwelt Kappel von einer flexiblen, sicheren und nachhaltigen IT-Landschaft. Die Mitarbeitenden können sich wieder voll auf das konzentrieren, was sie am besten können: kreative neue Welten erschaffen.
Die Cloud-Migration war nicht nur ein technisches Upgrade – sie war der Start in eine neue Ära. Und das bei vollem Dampf.
Von Dampflok zu Datenwolke – Die Cloud-Migration der Miniatureisenbahnwelt Kappel
[Bild: Cloud-Migration in der Miniatureisenbahnwelt Kappel – siehe Originaldatei A_miniature_diorama_captures_a_cloud_migration_tak.png]Bildlegende – Wer macht was bei der Cloud-Migration in Kappel?
- Links am Güterwagen – „Der Schienenschlepper“: Trägt den letzten Server mit der gleichen Entschlossenheit, wie sonst nur Lokführer ihre Dampflok anfeuern.
- Der Jubler im Hintergrund – Hat vermutlich noch nie einen Server getragen, ist aber großartig im Motivieren („Noch eine Kiste! Noch eine Kiste!“).
- Mitte vorne – „Die Chef-ITler“: Zwei Figuren, die den Server tragen, als wäre es ein Pokal. Wahrscheinlich gerade stolz, weil die Cloud-VMs schon laufen.
- Der Sicherheitsbeauftragte – Prüft im Hintergrund, ob der Server auch wirklich in der Cloud gesichert wurde, bevor er entsorgt wird.
- Rechts neben dem LKW – „Der Liftkönig“: Hebt den Server so in den Transporter, als hätte er jahrelang für diesen Moment trainiert.
- Der Mann im Liegestuhl – Macht Homeoffice… angeblich. Wahrscheinlich nur für die „Moral im Team“ zuständig.
- Der schwarze Hund – Vermutlich die inoffizielle Qualitätskontrolle, schnüffelt an jedem Server, bevor er verladen wird.
- Der große Winker in Latzhose – Offizieller Abschiedsgrüßer für die alten Server. Hat schon beim Umzug der Drucker gewunken.
- Das Kind mit Bauhelm – Künftiger Admin in Ausbildung, darf aber heute nur winken, nicht heben.
Der Hintergrund: Zeit für eine digitale Modernisierung
Bis vor kurzem liefen alle Systeme der Modellstadt noch auf einer Reihe betagter Server, die schon seit Jahren zuverlässig, aber mit zunehmender Mühe ihren Dienst taten. Immer öfter kam die Frage auf: „Warum nicht alles in die Cloud verlegen?“ – mit Vorteilen wie Skalierbarkeit, wenn zur Weihnachtszeit Besucheranstürme kommen, Ausfallsicherheit, damit kein Modellzug wegen Serverproblemen stehen bleibt, und leichter Verwaltung, sodass sich die Technikcrew wieder kreativen Projekten widmen kann.
Der Umzug: Teamgeist in 1:87
Das Bild zeigt die wohl charmanteste Cloud-Migration der Modellbahnwelt. Im warmen Licht des Sonnenuntergangs schieben und tragen kleine Figuren Server aus den Fachwerkhäusern. Einige verladen die Geräte in einen hochmodernen „Cloud“-LKW, während andere sie auf einen historischen Güterwagen wuchten – für ihre letzte Reise. Dank der besonderen Mischung aus Fleiß, Spaß und Kreativität wirkte der Umzug eher wie ein Stadtfest als wie eine logistische Herausforderung.
Der Abschied: Ein letzter Halt am Güterbahnhof
Die ausgemusterten Server treten ihren symbolischen Abschied auf Schienen an. Der historische Güterzug, der sonst Kohle oder Baumaterial fährt, wird zur Bühne für einen kleinen Festakt – begleitet vom Winken der Umzugscrew und den neugierigen Blicken der Miniatur-Bewohner.
Das Ergebnis: Mehr Platz für Ideen
Mit der neuen Cloud-Infrastruktur kann die Miniatureisenbahnwelt Kappel flexibler planen, schneller neue digitale Attraktionen umsetzen und Besucher noch besser begeistern. Die Cloud-Migration war hier nicht nur ein technisches Upgrade, sondern auch ein Ereignis, das die Stadt – im Maßstab 1:87 – näher zusammengebracht hat.
Zum Abschluss gab es ein riesiges Fest mit Schwärzwälder Kirsch-Torte, die die Kappel-Bahn lieferte.
Fazit: In Kappel sind jetzt nicht nur die Züge auf der Höhe der Zeit, sondern auch die IT. Und das mit einer gehörigen Portion Modellbahncharme.
ChatGPT-5: OpenAI hebt KI auf ein neues Level

OpenAI hat GPT-5 vorgestellt – und verspricht nichts weniger als einen Meilenstein in der #KI Entwicklung. Das neue Sprachmodell bringt mehr Wissen, höhere Präzision und neue Funktionen, die ChatGPT noch vielseitiger machen.
GPT-5 wird ab sofort weltweit ausgerollt. Auch Nutzer der kostenlosen ChatGPT-Version erhalten Zugriff – allerdings mit limitierten Anfragen. Plus-Abonnenten profitieren von höheren Limits, während Pro-Nutzer zusätzlich auf GPT-5 Pro und GPT-5 Thinking zugreifen können.
Neben dem Hauptmodell hat OpenAI auch Mini- und Nano-Versionen für leichtere, schnellere und günstigere Aufgaben über die API veröffentlicht.
Bildbeweis: Die generative KI (ehemals Dall-E, seit ChatGPT 4o nicht mehr einzeln erwähnt) macht nun so gut wie keine Rechtschreibfehler mehr, wenn Texte im Bild abgebildet sind.
Neue Funktionen im Überblick
GPT-5 liefert Antworten auf Expertenniveau – in vielen Bereichen vergleichbar mit einem promovierten Fachspezialisten.
Die wichtigsten Neuerungen:
- Deutlich weniger Halluzinationen: Besonders in Medizin und Finanzwesen steigt die Zuverlässigkeit.
- Multimodalität: Text, Bild und Sprache fließen nahtlos ineinander.
- App-Integrationen: Direkter Zugriff auf Gmail, Google Calendar & Co.
- Persönlichere Chats: Wählbare Gesprächsstile wie „Cynic“ oder „Nerd“.
- Besserer Voice Mode: Flüssigere, natürlichere Sprache.
Ein intelligentes Routing-System wählt automatisch das passende Modell – von der schnellen Mini-Version bis zur tief analysierenden Thinking-Variante.
Messbare Verbesserungen in Benchmarks
- Programmieren: SWE-Bench Verified (~74,9 %), Aider Polyglot (~88 %).
- Mathematik & Multimodalität: AIME 2025 (~94,6 %), MMMU (~84,2 %).
- Gesundheit: Verbesserte Ergebnisse im HealthBench Hard (~25,5 % mit „Thinking“).
- Faktenlage: Bis zu 65 % weniger Fehler gegenüber GPT-4.
Nicht ohne Schwächen
Trotz aller Fortschritte patzt GPT-5 in banalen Disziplinen wie Rechtschreibung oder Geografie. Kuriose Ausrutscher wie der Fantasie-Ort „New Jefst“ oder falsche Buchstabenzahlen zeigen: Perfekt ist das Modell nicht.
Fazit
GPT-5 ist schneller, präziser und vielseitiger als seine Vorgänger – und bringt ChatGPT einen großen Schritt näher an einen echten Allround-Assistenten.
Für Entwickler, Unternehmen und Kreative eröffnet sich damit ein noch breiteres Einsatzspektrum, auch wenn GPT-5 noch kein echtes „künstliches allgemeines Bewusstsein“ darstellt.
Must-have für angehende Fachinformatiker
Die Ausbildungszeit hat am Freitag begonnen. Herzlich willkommen, liebe Auszubildende und Duale Studierende. Wir möchten Euch mit einer Einkaufsliste der nützlichen Artikel für Euren Beruf versüßen.
| Gegenstand | Erklärung und Nutzen |
|---|---|
| Server-Fön | Dient dem kontrollierten Warmlaufprozess beim Kaltstart von Hochverfügbarkeitsservern – besonders in klimatisierten Rechenzentren mit Temperaturschock-Risiko. |
| RAM-Öl | Spezielles leitfähiges Schmiermittel, das bei Überhitzung zwischen den RAM-Bänken aufgetragen wird, um Latenzen zu reduzieren. |
| Netzwerkentwirrer | Ein Diagnose-Tool, das Netzwerkpakete bei Paketkollisionen automatisch in die richtige Reihenfolge bringt – ideal bei verworrenen Mesh-Topologien. |
| IP-Entstörer | Filtert fehlerhafte IP-Zuweisungen in Subnetzen heraus und neutralisiert sogenannte "Phantom-IP-Störimpulse" im IPv4/IPv6-Hybridverkehr. |
| Hertz-Stabilisator | Nutzt frequenzadaptive Rückkopplung, um die Systemtaktung auf konstante Hertz-Werte zu synchronisieren – besonders bei instabiler Netzspannung hilfreich. |
| UTP-Verschlusskappenentferner | Spezialwerkzeug zum gefahrlosen Entfernen von Transportsicherungen auf ungeschirmten Twisted-Pair-Kabeln – Pflicht bei ISO-zertifizierten Netzinstallationen. |
| WLAN-Kabel | Wird verwendet, um die drahtlose Signalqualität durch eine geerdete Leitung zu stabilisieren – besonders in älteren Gebäuden mit dicken Wänden. |
| USB-Kabel-Verlängerungsakku | Dient als aktive Signalverstärkung für besonders lange USB-Verbindungen, vor allem bei externen 2.5"-Festplatten ohne separate Stromversorgung. |
| Cloud-Speicher-Füller | Automatisiert das Bereitstellen von Dummy-Daten zur Simulation von Speicherauslastung in Cloud-Testumgebungen. |
| Null-Modem-Kabel-Spanner | Sorgt für mechanische Spannungsausgleichung bei RS-232-Verbindungen, um Signalstörungen durch Kabeldurchhang zu minimieren. |
| Funkloch-Entferner | Ein Spezialgerät zur punktuellen Ausleuchtung funkschwacher Bereiche – optimiert das WLAN in architektonisch ungünstigen Ecken. |
| Blitzlicht-Entferner für Monitore | Reduziert übermäßige Bildschirmhelligkeit durch adaptive Lichtfilterung – empfohlen für lichtempfindliche Arbeitsplätze. |
| Kabelverlängerung für WLAN | Ein Hybrid-Modul, das bei schwachem Signal kabellose Verbindungen temporär durch Stützleitungen verstärkt. |
| RAM-Öl (alternative Erklärung) | Zur thermischen Schmierung bei Hochlastbetrieb – verhindert statische Quietschgeräusche bei Modulwechsel. |
| Drucker-Tinte für Laserdrucker | Spezialtinte zur Vorbehandlung von Tonerkartuschen – empfohlen für saubere Druckergebnisse in Farbe "Laser-Schwarz". |
| Eimer Druckluft | Tragbare Lösung zum Wiederbefüllen von Luftdruckreinigungssystemen – ideal für Serviceeinsätze vor Ort. |
| Windows XP Update-DVD | Limitierte Edition mit KI-gestützter Benutzeroberfläche – kompatibel mit Vintage-Systemen ab Service Pack 3. |
| Lochstanzer für USB-Sticks | Werkzeug zur normgerechten Archivierung von USB-Datenträgern in analogen Ablagesystemen (z. B. Ringordnern). |
| CD-ROM-Reiniger für SSDs | Elektronischer Datenkanalreiniger – beschleunigt Solid-State-Laufwerke durch Entfernung von „digitalem Staub“. |
| Flüssiges WLAN | Kommt in Kanistern – wird über Kühlleitungen geleitet, um Hotspots in Serverräumen netzwerktechnisch auszubalancieren. |
| IP-Adapter für analoge Steckdosen | Ermöglicht eine digitale Spannungszuordnung über IPv6 – besonders wichtig bei modernen Smart-Building-Konfigurationen. |
Zu den abgebildeten Artikeln gehört selbstverständlich der Eimer für Spannungsabfall, die hier abgebildet ist. Also: fröhlichen Einkauf.

NIS2UmsuCG auf dem Weg
Am 30. Juni 2025 hat das Bundeskabinett den Entwurf für das NIS2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz (NIS2UmsuCG) beschlossen. Damit ist ein zentraler Schritt zur nationalen Umsetzung der EU #NIS2 Richtlinie erfolgt.
Mit dem Beschluss beginnt nun das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren. Der Entwurf wird dem Bundesrat zugeleitet und soll im Herbst im Bundestag beraten werden. Ziel ist es, die Anforderungen der EU-Richtlinie zügig und umfassend in deutsches Recht zu übertragen.
Was bedeutet das?
Das Gesetz erweitert den Kreis der betroffenen Unternehmen erheblich. Schätzungsweise rund 30.000 Einrichtungen in Deutschland – darunter Betreiber kritischer Infrastrukturen, Digitalunternehmen, Dienstleister, Banken, Versicherungen und viele mehr – werden künftig verpflichtet sein, höhere Standards im Bereich Cybersicherheit umzusetzen.
Neben technischen Maßnahmen wie Risikobewertungen, Sicherheitskonzepten und Vorfallmanagement wird auch die Geschäftsleitung stärker in die Verantwortung genommen. Sie muss für die Einhaltung der Vorgaben sorgen und haftet bei Pflichtverletzungen. Verstöße können mit Bußgeldern in Millionenhöhe geahndet werden.
Ausblick
Mit dem Kabinettsbeschluss ist der Startschuss gefallen. Im weiteren Gesetzgebungsverfahren werden nun Details diskutiert, etwa zu Übergangsfristen, Aufsichtsstrukturen oder branchenspezifischen Anforderungen. Unternehmen sollten die Entwicklung aufmerksam verfolgen und bereits jetzt prüfen, inwiefern sie betroffen sind – und wie gut sie auf die kommenden Pflichten vorbereitet sind.
Mit unserem BSI-Paket sind Sie optimal dafür aufgestellt:
https://tech-nachrichten.de/it-sicherheits-check
https://tech-nachrichten.de/schulung-notfallkonzept-risiko
Für Fragen nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf.
10 Jahre Windows 10 – Abschied mit Applaus
Oktober 2015: Microsoft veröffentlicht Windows 10. #Win10 – ein Betriebssystem, das vieles besser machen sollte. Und das hat es auch. Zehn Jahre später, im Oktober 2025, endet der offizielle Support. Ein guter Moment, um zurückzublicken und „Danke“ zu sagen.
🕰️ Rückblick: Was Windows 10 besonders gemacht hat

Nach dem eher durchwachsenen Windows 8 war Windows 10 ein Neuanfang. Microsoft kombinierte Bewährtes mit modernen Ansätzen und traf damit den Nerv der Zeit.
Zu den Highlights zählten:
- Die Rückkehr des Startmenüs – vertraut und funktional.
- Kostenlose Upgrades für viele Nutzer – ein Novum.
- Kontinuierliche Updates statt klassischer Versionssprünge.
- Stabile Performance auf einer Vielzahl von Geräten.
- Einheitliche Plattform für Desktop, Tablet, Konsole und sogar VR/AR.
Für viele war Windows 10 das perfekte Alltagsbetriebssystem – unauffällig im besten Sinne.
🧭 Ein Jahrzehnt digitaler Begleiter
Windows 10 hat in diesen zehn Jahren unglaublich viel mitgemacht:
- Es war das Rückgrat unzähliger Homeoffice-Arbeitsplätze in der Pandemie.
- Es unterstützte Schüler und Studierende im Fernunterricht.
- Es war Plattform für Gaming, Kreativität und Produktivität.
- Es hat mit Tools wie PowerShell, Windows Terminal und dem Subsystem for Linux (WSL) auch Profis und Entwickler begeistert.
Für viele war Windows 10 der verlässliche Partner in der digitalen Welt.
⏳ Das Ende naht: Was nun?
Ab dem 14. Oktober 2025 wird Microsoft den offiziellen Support für Windows 10 einstellen. Das bedeutet #endoflife:
- Keine Sicherheitsupdates mehr für Privatanwender.
- Kein technischer Support von Microsoft.
- Erweiterter Support für Unternehmen nur gegen Aufpreis (ESU-Programm).
Was solltest du tun?
- Prüfen, ob dein PC für Windows 11 geeignet ist.
- Wichtiges sichern und eventuell eine Neuinstallation planen.
- Alternativen wie LTS-Versionen oder andere Systeme in Betracht ziehen, falls kein Upgrade möglich ist.
🥂 Danke, Windows 10 – und herzlichen Glückwunsch!
Windows 10 war kein lauter Star, sondern ein ruhiger Begleiter. Es hat sich in unsere Workflows integriert, uns durch Umbrüche begleitet und war verlässlich, wenn es darauf ankam.
Darum sagen wir: Danke für zehn Jahre Windows 10. Für Innovation ohne Überforderung. Für Stabilität mit Weitblick. Für ein Jahrzehnt, in dem Technik einfach funktionierte.
Jetzt ist die Zeit gekommen, das Kapitel zu schließen – mit einem Lächeln und einem Augenzwinkern in Richtung Zukunft.
💬 Deine Erinnerungen?
Was war dein schönster (oder schlimmster) Moment mit Windows 10? Schreib es gerne in die Kommentare – wir feiern das System, das uns alle ein bisschen digitaler gemacht hat.
Sysprep erzeugt keine eindeutigen vm IDs
Wenn man Sysprep beim Klonen von Windows-VMs verwendet, kann es passieren, dass alle geklonten Systeme die gleiche IdentifyingNumber aus Win32_ComputerSystemProduct erhalten – insbesondere bei virtuellen Maschinen (VMs).
🧩 Warum ist das so?
IdentifyingNumber stammt aus SMBIOS
- Die Eigenschaft
Win32_ComputerSystemProduct.IdentifyingNumberwird vom SMBIOS geliefert. - Bei physischen PCs enthält sie z. B. die Seriennummer des Mainboards.
- Bei VMs (z. B. Hyper-V, VMware, VirtualBox) wird dieser Wert vom Hypervisor simuliert oder fix vorgegeben.
Sysprep verändert SMBIOS-Werte nicht
- Sysprep entfernt Benutzerinformationen, SIDs, Netzwerkkonfigurationen etc.
- Aber es verändert keine Hardwareinformationen wie:
IdentifyingNumberUUID(ausWin32_ComputerSystemProduct.UUID)SerialNumber(ausWin32_BIOS)
- Diese Werte bleiben nach dem Sysprep-Klonen identisch, wenn der Hypervisor sie nicht automatisch generiert oder du sie manuell ersetzt.
⚠️ Warum ist das ein Problem?
Asset-Management
Tools wie SCCM, GLPI, OCS Inventory oder Lizenzsysteme nutzen IdentifyingNumber zur Erkennung von Geräten.
➡️ Wenn alle VMs die gleiche ID haben → Geräteüberschreibung.
Lizenzierung
Software, die per Hardware-ID lizenziert wird (z. B. manche PHP-Verschlüsselungen, SQL-Server-Bindungen), wird beim Klonen ungültig oder doppelt registriert.
🛠 Lösung: Eindeutige SMBIOS-IDs zuweisen
Für Hyper-V:
powershellKopierenBearbeitenSet-VMFirmware -VMName "VM-Name" -SystemSerialNumber "DEINE-EINDEUTIGE-ID"
Für VMware Workstation/ESXi:
- In
.vmx-Datei: iniKopierenBearbeitenuuid.bios = "56 4d 12 34 56 78 90 ab-cd ef 12 34 56 78 90 ab" serialNumber = "VM-1234567890"
Für VirtualBox:
cmdKopierenBearbeitenVBoxManage setextradata "VM Name" "VBoxInternal/Devices/pcbios/0/Config/SerialNumber" "UNIQUE-ID"
⚠️ Diese Werte müssen vor dem ersten Boot nach dem Klonen gesetzt werden.
✅ Empfohlener Klon-Prozess für VMs mit Sysprep
- Sysprep ausführen (generalize + shutdown)
- VM nicht sofort starten, sondern:
- eine neue UUID, Seriennummer, MAC-Adresse etc. konfigurieren
- Erst danach VM starten und initialisieren lassen
🔒 Alternative: Bessere Hardware-IDs nutzen
Wenn du eine eindeutige Systemkennung brauchst, verwende eine dieser Optionen:
| WMI Property | Vorteil |
|---|---|
Win32_ComputerSystemProduct.UUID | Etwas robuster, aber oft auch identisch |
Win32_BIOS.SerialNumber | Manchmal vom Host überschrieben (z. B. "VMware-56...") |
Get-CimInstance Win32_BaseBoard + SerialNumber | BIOS-Board-spezifisch, aber bei VMs oft leer |
| MAC-Adresse der NIC | Unterscheidbar, falls per DHCP/Hypervisor generiert |
Oder:
Erzeuge bei Erststart eine eindeutige Kennung (z. B. GUID in Datei/Registry) → das ist verlässlich, selbst bei gleichen Hardware-IDs.
🧾 Fazit
| Punkt | Aussage |
|---|---|
IdentifyingNumber wird nicht von Sysprep zurückgesetzt | ✅ korrekt |
| Klone ohne Anpassung erzeugen Duplikate | ⚠️ problematisch für Inventar, Lizenzierung, Monitoring |
| Lösung | Seriennummer/UUID per Hypervisor setzen vor dem Start der geklonten VM |
| Alternativ | Eigene GUID beim First Boot generieren und persistieren |
Einstellung der EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellte bislang unter https://ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (sog. OS-Plattform) zur Verfügung. Dieser Dienst basierte auf Art. 14 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 524/2013 über die Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten (ODR-Verordnung) und diente der außergerichtlichen Klärung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern im Zusammenhang mit Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen.
Zum 20. Juli 2025 wurde die OS-Plattform endgültig eingestellt. Infolge dessen ist der entsprechende Link nicht mehr funktionsfähig und eine Nutzung der Plattform zur Streitbeilegung nicht mehr möglich.
Was bedeutet das für Webseitenbetreiber?
Mit der Einstellung der Plattform entfällt die bisherige Verpflichtung, gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO auf die OS-Plattform zu verlinken. Auch der Hinweis gemäß § 36 VSBG zur Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren sollte überprüft und – sofern er auf die OS-Plattform Bezug nahm – angepasst oder entfernt werden.
Muster für Impressum und AGB:
Nicht mehr verwenden:
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden.
Aktualisierter Hinweis:
Die Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) der Europäischen Kommission wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt. Eine Teilnahme an einem entsprechenden Online-Schlichtungsverfahren ist daher nicht mehr möglich.
Vergleich der KI-Platzhirsche
Vergleich: M365 Copilot, ChatGPT Enterprise (inkl. Sora / DALL-E), Google Gemini (Free)

Wer #KI nutzbringend einsetzen möchte, kommt an den drei Platzhirschen nicht vorbei. Aus Datenschutzgründen eignet sich (wegen Tochtergesellschaft in Deutschland) die Microsoft Umgebung als primärer KI-Partner. Im Rahmen der Microsoft 365 Business Premium Pläne sind schon limitierte KI-Ergebnisse zu erzielen, der M365 Copilot-Plan hebt diese Limits auf und bringt schnellere und bessere Antworten. Hier der Vergleich der typischen Einsatz-Szenarien. ChatGPT Enterprise bietet ebenso verbesserten Datenschutz und ist immer eine Version den M365 Plänen voraus. Vor allem über SORA lassen sich hervorragende, meist fehlerfreie Bilder und Videoclips erzeugen. Letzte lassen sich mehrfach erweitern, so dass das 10 Sekunden Limit dadurch aufgehoben wird.
Die kostenlose #Google Gemini Version ist im Vergleich, weil sie quasi fast jeder auf dem Handy im Einsatz hat als Ablösung des Assistenten. Für geschäftlichen Einsatz ist sie aber aus Datenschutzgründen nur bedingt geeignet. Man muss also wesentlich vorsichtiger sein, was man damit macht. Im Gegensatz zu ChatGPT Enterprise und M365 Copilot werden die Daten bei Google zum trainieren verwendet. Die Ergebnisse sind, abgesehen von den Limits auf Augenhöhe mit den beiden Anderen.
| Funktion / Tool | Microsoft 365 Copilot (Business Premium / E3 + M365 Copilot Plan) | ChatGPT Enterprise (mit DALL-E / Sora) | Google Gemini (kostenlos) |
|---|---|---|---|
| Generative Bilder | Ja, über Microsoft Designer / Bing Copilot | Sehr gut, DALL-E 3 (hohe Qualität, kreativ) | Begrenzt, je nach Experiment, nicht stabil |
| Generative Videos | Ja, über Clipchamp (Storyboard / KI-Assistenz) | Sehr gut mit Sora (Video-KI, realistische Clips) | Nicht verfügbar |
| Recherchen in OneDrive / SharePoint / Outlook (Mails) | Ja, nahtlos integriert in M365-Daten | Nein, kein Zugriff | Nein |
| Zusammenfassungen von Word, Excel, PowerPoint etc. | Optimal, direkt integriert in Office-Apps | Sehr gut, nach Upload / Copy-Paste | Begrenzt, keine Uploads |
| Zusammenfassungen von PDFs, Webseiten, langen Texten | Begrenzt außerhalb M365 (fokussiert auf Office) | Sehr gut, flexibel in Formaten / Webseiten | Begrenzt, keine Dateiuploads |
| Internet-Recherche / aktuelle Infos | Bing Chat integriert, arbeitsfokussiert | Sehr gut mit Bing Browsing | Eingeschränkt |
| Datenschutz / DSGVO | Microsoft Compliance / EU Data Boundary | Enterprise-Grade, keine Trainingsnutzung | Kein Schutz, Consumer-Level |
| Office, Teams, Outlook-Integration | Perfekt, tief integriert | Nicht integriert, aber kompatibel via Uploads | Nicht integriert |
| Preis | Ca. 30-40 € Aufpreis / Nutzer / Monat | Enterprise-Vertrag, Preis variabel | Kostenlos, eingeschränkt |
Zusammenfassung nach Anwendungsfällen (Finale Version)
1. Generative Bilder / Videos
| Use Case | Beste Lösung |
|---|---|
| Bilder | ChatGPT Enterprise (DALL-E 3) für höchste Qualität |
| Videos (realistisch, kreativ) | ChatGPT Enterprise (Sora) für KI-generierte Clips |
| Office-Videos (Einfach, Präsentation) | M365 Copilot (Clipchamp) |
Microsoft 365 bleibt eher pragmatisch und business-orientiert (Clipchamp für Produktivität),
ChatGPT Enterprise mit DALL-E und Sora bietet State-of-the-Art für Kreativität und visuelle Inhalte.
2. Recherche in OneDrive / SharePoint / Outlook
| Beste Lösung | |
|---|---|
| Microsoft 365 Copilot |
3. Zusammenfassungen von M365-Dateien (Word etc.)
| Beste Lösung | |
|---|---|
| Microsoft 365 Copilot |
4. Zusammenfassungen von PDFs, Webseiten, freien Quellen
| Beste Lösung | |
|---|---|
| ChatGPT Enterprise |
Zusammenfassung: Beste Tools je nach Zweck
| Anwendungsfall | Empfohlenes Tool |
|---|---|
| Bildgenerierung (kreativ, hochwertig) | ChatGPT Enterprise (DALL-E 3) |
| Videogenerierung (KI-Clips, Animationen) | ChatGPT Enterprise (Sora) |
| Videos für Business (Präsentation, Office) | Microsoft 365 Copilot (Clipchamp) |
| Recherche M365-Daten (Mails, SharePoint) | Microsoft 365 Copilot |
| Zusammenfassung Word / PowerPoint / Excel | Microsoft 365 Copilot |
| Zusammenfassung PDFs, Webseiten, beliebige Inhalte | ChatGPT Enterprise |
Endgültiges Fazit:
| Ziel | Empfohlene Plattform |
|---|---|
| Business / Office / Enterprise-Daten | Microsoft 365 Copilot |
| Kreativität / Design / Bild / Video / offene Recherche | ChatGPT Enterprise (DALL-E / Sora) |
Das Almex TC-605 kommt ab Januar 2026

Mit dem Start ins neue Jahr 2026 beginnt auch eine neue Ära in der mobilen Datenerfassung: Das neue Almex TC-605 wird ab Januar offiziell das beliebte TC-601b ersetzen. Und das mit spannenden Verbesserungen, die speziell auf die Bedürfnisse im täglichen Einsatz zugeschnitten sind.
Mehr Leistung für mehr Produktivität
Das TC-605 ist mit einem starken 6 GB RAM und 128 GB Flash-Speicher und Android 13 (später updatebar bis 18) ausgestattet – ideal für anspruchsvolle Anwendungen, große Datenmengen und schnelle Reaktionszeiten. Ob komplexe Applikationen, hohe Parallelität oder intensive Nutzung: Das neue Modell meistert jede Herausforderung souverän.
Optimiertes Scanning: Laser mit 0° Winkel
Ein echtes Highlight des neuen Geräts ist der Laser-Scanner, der mit einem 0° Winkel in die obere Stirnseite des Gehäuses integriert ist. Diese ergonomische Platzierung verbessert das Handling beim Scannen erheblich und reduziert die Belastung bei häufigem Einsatz – perfekt für den mobilen Arbeitsalltag.
Starker Vertriebspartner: Ratiodata Kundenshop
Der Vertrieb des TC-605 erfolgt wie gewohnt über unseren zuverlässigen Partner Ratiodata, exklusiv über den Kundenshop. Damit sichern Sie sich nicht nur bewährte Qualität, sondern auch erstklassigen Service und Support.
Was bedeutet das für Nutzer des TC-601b?
Mit dem Umstieg auf das TC-605 profitieren Sie von moderner Technologie, ohne auf bewährte Prozesse verzichten zu müssen. Bestehende Workflows lassen sich in der Regel nahtlos übernehmen – und das bei deutlich gesteigerter Performance und Zukunftssicherheit.
Jetzt informieren und frühzeitig umstellen
Da das TC-601b ab Januar 2026 ausläuft, empfehlen wir eine frühzeitige Umstellung. Unser Vertriebsteam und die Ansprechpartner bei der Ratiodata unterstützen Sie gerne bei der Auswahl und Umstellung auf das neue Gerät.
Fazit:
Das Almex TC-605 überzeugt durch technische Exzellenz, durchdachtes Design und starke Partnerschaften – und ist damit die perfekte Wahl für alle, die heute schon an morgen denken.
Cyber-Angriff und die rote Box

In Zeiten zunehmender Digitalisierung und stetig wachsender Vernetzung sind Unternehmen mehr denn je auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen. Gleichzeitig steigt auch das Risiko durch Cyber-Angriffe. Doch was passiert im Ernstfall? Was, wenn Firewalls, Antivirensysteme und Monitoring-Tools versagen? Dann zählt jede Sekunde – und genau darum geht es in diesem Artikel.
Die rote Box: Symbol für digitale Notfälle
Das Bild zeigt eine auffällig rot lackierte Netzwerkbox mit einer deutlichen Botschaft:
„IM FALL EINER CYBER-ATTACKE – SCHEIBE EINSCHLAGEN UND ALLE STECKER ZIEHEN!“
Was auf den ersten Blick an einen Feuerlöscher erinnert, ist tatsächlich eine Maßnahme zur physischen Notfallabschaltung der Netzwerkverbindung. In der Box befinden sich mehrere Switches, verbunden mit Dutzenden gelber Netzwerkkabel. Diese führen zu Servern, Arbeitsstationen oder Netzwerkkomponenten eines Unternehmens.
Sinn und Zweck dieser „Notfallstation“
In einem schwerwiegenden Cyber-Angriff – etwa bei einem aktiven Ransomware-Befall oder einem gezielten Eindringen in das Firmennetzwerk – kann der einzige Weg zur Schadensbegrenzung darin bestehen, das System sofort und vollständig vom Internet sowie vom internen Netzwerk zu trennen. Eine solche Maßnahme kann:
- die weitere Verbreitung von Schadsoftware verhindern,
- Datenabflüsse stoppen,
- Angriffsspuren sichern,
- und Zeit für die forensische Analyse schaffen.
Die klare Botschaft an der Scheibe dient dabei als letzte Sicherheitsinstanz: eine Low-Tech-Methode gegen ein High-Tech-Problem.
Notfallpläne als Teil der IT-Sicherheitsstrategie
Diese Art von Schrank ist keine Spielerei – sie zeigt vielmehr, wie wichtig gut durchdachte Notfallprozesse nach #BSI-Grundschutz in der IT-Sicherheit sind. Unternehmen sollten neben Firewalls und Antivirus-Systemen auch über folgende Fragen nachdenken:
- Gibt es einen dokumentierten Notfallplan bei Cyber-Angriffen?
- Wissen Mitarbeitende, wer im Ernstfall welche Entscheidung trifft?
- Wie schnell kann der Netzwerkzugang physisch getrennt werden?
- Wird regelmäßig geübt, was im Notfall zu tun ist?
Fazit: Analoge Absicherung in einer digitalen Welt
Während sich Cyberkriminelle ständig weiterentwickeln, bleibt ein Grundsatz bestehen: Im Zweifelsfall kann ein gezogener Stecker mehr bewirken als jede Softwarelösung. Die abgebildete rote Notfallbox ist ein plakatives Beispiel für einen pragmatischen, aber effektiven Ansatz zur Krisenabwehr.
Digitale Sicherheit endet nicht im Code – sie beginnt mit Vorbereitung, Prozessen und der Bereitschaft, im Notfall beherzt zu handeln.
33 Jahre GWS – Digitale Exzellenz aus Münster

2025 feiert die GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH ihr 33-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für die gesamte IT-Branche von Bedeutung ist. Als Redaktion von tech-nachrichten.de möchten wir herzlich gratulieren und einen Blick auf die beeindruckende Entwicklung dieses Hidden Champions werfen.
🚀 Vom ERP-Pionier zum Digitalisierungspartner
Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 hat sich die GWS von einem regionalen Anbieter zu einem bundesweit führenden Digitalisierungspartner für den Handel entwickelt. Mit Lösungen wie der gevis ERP-Suite, modernen Cloud-Architekturen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Kundenorientierung setzt das Unternehmen Maßstäbe.
💬 Stimmen aus der Geschäftsführung
„Unsere Zusammenarbeit kennt keine Abteilungs-, Standort- oder Gruppengrenzen. Umso mehr können wir auch Erfolge zusammen feiern“, betont Thomas Latajka, Geschäftsführer der GWS.
Auch Udo Lorenz, ebenfalls Geschäftsführer, blickt mit Stolz auf die Entwicklung des Unternehmens:
„33 Jahre GWS stehen für Verlässlichkeit, Innovationskraft und ein starkes Team. Wir gestalten Zukunft – gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitenden.“
🌱 Zukunftsorientiert und verantwortungsvoll
Die GWS denkt weiter – mit flexiblen Arbeitsmodellen, Remote-Consulting und einem klaren Bekenntnis zu ökologischer Verantwortung. Die Teilnahme an Initiativen wie ÖKOPROFIT 2025 unterstreicht das Engagement für eine nachhaltige Zukunft
🎉 Ein Hoch auf 33 Jahre digitale Kompetenz
Im Namen der Redaktion sagen wir: Herzlichen Glückwunsch, liebe GWS! Auf viele weitere Jahre voller Innovation, Teamgeist und technologischer Exzellenz.
Neuer NIS2-Referentenentwurf Juni 2025
Im jüngsten Entwurf zur Umsetzung der EU-NIS2-Richtlinie ist festgelegt, dass bei der Einstufung von Organisationen als „wichtig“ oder „besonders wichtig“ lediglich deren Haupttätigkeiten maßgeblich sind. Randbereiche oder unwesentliche Nebengeschäfte sollen bei dieser Bewertung außer Acht gelassen werden. Dies soll verhindern, dass Institutionen wegen marginaler Tätigkeitsfelder unter umfangreiche Sicherheitsauflagen fallen.
In vielen anderen, vergleichbaren Szenarien (wie beim Datenschutz) findet man in der Rechtsprechung die Bemessung von "unwesentlich" mit einem Prozentsatz von 1% angesetzt. Neu ist also bei der Prüfung auf "Betroffenheit": Liegen die Umsätze in #NIS2 relevanten Produktkategorien im Vergleich zum Gesamt-Umsatz unter 1%, wäre man (wenn das Gesetz so umgesetzt wird) nicht mehr betroffen und die Meldepflicht entfällt auch.
Dennoch gelten in vielen Szenarien (z.B. für Versicherungen und Kreditvergabe) die Erfüllung des BSI Grundschutz als Mindestkriterien und alle Unternehmen, ob betroffen oder nicht, sollten diese erfüllen.
Mitspracherechte der Wirtschaft reduziert
Im Vergleich zu früheren Fassungen wurde die formale Einbindung von Unternehmen, Branchenverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen bei der Festlegung sicherheitsrelevanter Dienstleistungen und Systeme gestrichen. Auch bei der Definition dessen, was künftig als bedeutender Sicherheitsvorfall gilt, entfällt eine verpflichtende Beteiligung dieser Gruppen. Diese Änderungen könnten zu einem geringeren Einfluss externer Fachkreise auf die zukünftige Ausgestaltung der Cybersicherheitsarchitektur führen.
Neuer Maßstab für Sicherheitsvorfälle
Der Entwurf beschreibt sicherheitsrelevante Zwischenfälle nun umfassender. Als „erheblich“ gelten solche Vorfälle, die den Geschäftsbetrieb stark beeinträchtigen, hohe wirtschaftliche Verluste verursachen oder zu gravierenden Schäden für Dritte führen – sei es materiell oder immateriell. Unternehmen mit besonders kritischer Infrastruktur müssen solche Ereignisse melden und betroffene Kundinnen und Kunden aktiv informieren.
Stärkere Rolle des BSI im Energiesektor
Im Bereich der Energieversorgung wird das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) künftig enger mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Sicherheitsanforderungen im Energiesektor besser zu koordinieren und einheitlich durchzusetzen. Dies verschafft dem BSI in diesem Bereich eine erweiterte Zuständigkeit.
IT-Grundschutz wird zur Pflicht für Bundesbehörden
Der bisher nur für Teile der Bundesverwaltung empfohlene IT-Grundschutz des BSI erhält nun gesetzlichen Status für alle Einrichtungen des Bundes. Diese Maßnahme soll das Sicherheitsniveau innerhalb der staatlichen IT-Infrastruktur nachhaltig erhöhen.
Trotz einiger inhaltlicher Anpassungen bleibt Kritik bestehen – etwa hinsichtlich der Beteiligung von Fachkreisen und der weiterhin als ungenau empfundenen Formulierungen in zentralen Abschnitten des Entwurfs.
Datensicherung prüfen nach BSI-Standards
Zahlreiche Studien – unter anderem von Kroll Ontrack – zeigen, dass über ein Drittel aller Unternehmen bereits Probleme beim Auslesen von Datensicherungen hatten. In mehr als 10 % der Fälle gingen dabei sogar Daten verloren. Diese Risiken sind real: Allein Kroll Ontrack erhält jährlich rund 300 Anfragen zur Datenrettung. Um solchen Szenarien vorzubeugen, empfehlen führende Institutionen wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie Wirtschaftsprüfer und IT-Sicherheitsorganisationen, regelmäßig sogenannte „Brandschutzübungen“ in Form von Proberücksicherungen und Konsistenzprüfungen durchzuführen.
Eine Datensicherung gilt nur dann als gesetzeskonform, wenn regelmäßig Rücksicherungen auf einer isolierten Testumgebung vorgenommen und deren Ergebnisse dokumentiert werden. Andernfalls drohen im Schadensfall Haftungsrisiken – Versicherungen können im Ernstfall Leistungen verweigern.
Die eigenständige Durchführung solcher Tests ist zwar grundsätzlich möglich, erfordert aber erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen. Zudem gelten selbst erstellte Testate nicht als revisionssicher.
🛢️ Azure Datensicherungsprüfung: Sicher. Transparent.
Mit Care Package
Die Anzahl der enthaltenen Datensicherungsprüfungen hängt von Ihrem Managed | Care Package ab:
- Premium Plus: 4 Prüfungen pro Jahr inklusive
- Premium: 2 Rücksicherungen pro Jahr inklusive
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Ohne Care Package
Haben Sie kein Managed | Care Package gebucht, können Sie die Rücksicherungen auch einzeln über unseren SCT-Vertrieb bestellen:
- wahlweise 1x, 2x, 3x oder 4x pro Jahr
So läuft die Datensicherungsprüfung ab
Wir übertragen Ihre aktuelle Sicherungskopie der gevis-SQL-Datenbank (bei Doppelbuchung auch der s.dok Archiv-SQL-Datenbank) in unsere geschützte Azure-Prüfumgebung. Dort führen wir folgende Schritte durch:
- Einrichtung der benötigten Azure-Ressourcen
- Durchführung der Rücksicherung für das beauftragte System
- Überprüfung der von Ihnen gebuchten Datenbanken (gevis ERP oder s.dok)
- Ausstellung einer Bescheinigung über das Ergebnis
Vertragslaufzeit
- Laufzeit: 12 Monate
- Automatische Verlängerung um weitere 12 Monate, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.
Ressource
DLTEC-P-AZU-RESTORE Managed | Cloud VM-Backup
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Zertifiziertes Prüfprotokoll für jede Rücksicherung.
- Rechtssicherheit gemäß gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen.
- Zeit- und Kostenersparnis im Vergleich zur Eigenprüfung.
- Flexibilität: Sie bestimmen, welche Datenbanken geprüft werden.
☁️ Sicherung von Microsoft Online-Diensten (M365)
Bei den Onlinediensten von Microsoft 365 werden keine Daten gesichert. Bei Exchange online verfügen Sie nur über 30 Tage Papierkorb. Um alle Onedrive für Business, Sharepoint gemeinsam genutzten Ressourcen, Exchange online Postfächer und Share Folders, Teams Daten und Dokumente zu sichern, empfehlen wir Ihnen das Produkt "ConnectWise Full Cloud Backup". Damit werden auch diese wichtigen Datenquellen gesichert. Für die Mailboxen empfiehlt sich, im Rahmen der M365 Business Premium Pläne die Mail-Archive zu aktivieren.
Artikel A0002613 ConnectWise Full Cloud Backup
Artikel A0003248 Managed | Anteil ConnectWise
🗄️>☁️ On-Premises mit veeam - Zusatzsicherung in der Cloud
Sie betreiben Ihre Server On-Premises, führen eigenverantwortlich die Bandsicherung durch und möchten geschäftskritische Daten zusätzlich in der Azure Cloud sichern, um im Notfall diese VMs aus der Cloud heraus in Betrieb nehmen zu können. Mit "Managed | Cloud VM-Backup" bieten wir Ihnen dafür die Möglichkeit.
Artikel A0000690 Managed | Cloud VM-Backup
Fordern Sie Ihr Angebot unter Angabe des oder der gewünschten Artikel (kursiv dargestellt) bei unserem SCT-Vertrieb an. Gerne auch über ein Jira-Ticket.
Sysko-Portal ... über uns
Sysko-Portal: Digitale Drehscheibe für Systemkoordinierende

In einer zunehmend digitalisierten IT-Landschaft ist es entscheidend, dass Systemkoordinatoren (Syskos) nicht nur über technisches Know-how verfügen, sondern auch über aktuelle Informationen, Werkzeuge und Schulungsangebote. Genau hier setzt das Sysko-Portal an – erreichbar unter tech-nachrichten.de – und bietet eine zentrale Plattform für Wissen, Weiterbildung und Austausch.
Das Sysko-Portal ist ein spezialisiertes Informations- und Schulungsportal für Systemkoordinatoren, das von der GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH betrieben wird. Es wurde ursprünglich 2004 als internes Werkzeug zur Seminarplanung und Zertifizierung entwickelt und hat sich seither zu einer umfassenden Plattform für IT-Fachkräfte entwickelt.
Inhalte und Funktionen im Überblick
Das Portal bietet eine Vielzahl an Funktionen, die speziell auf die Bedürfnisse von Systemkoordinatoren zugeschnitten sind:
- Schulungen & Zertifizierungen: Pflichtschulungen wie die „Sysko-Basis“-Schulung vermitteln praxisnahes Wissen zu IT-Infrastruktur, Sicherheitsrichtlinien, gevis ERP, Microsoft 365, Azure, Netzwerktechnik und mehr. Die Schulungen beinhalten auch Prüfungen zur Zertifizierung.
- Technische Artikel & News: Aktuelle Beiträge zu IT-Sicherheit, gesetzlichen Anforderungen (z. B. NIS-2, BSI-Grundschutz), neuen Technologien und Best Practices helfen Syskos, auf dem neuesten Stand zu bleiben.
- Dokumentation & Downloads: Teilnehmer erhalten Zugriff auf Schulungsunterlagen, Checklisten, Prüfungszertifikate und technische Leitfäden – alles zentral abrufbar.
- Feedback & Community: Über integrierte Formulare können Schulungsteilnehmer direkt Rückmeldungen geben, was zur kontinuierlichen Verbesserung der Inhalte beiträgt.
- Blog & RSS-Feed: Der Blog informiert regelmäßig über neue Entwicklungen, Tools und Veranstaltungen – auch als RSS-Feed abonnierbar.
Technische Umsetzung und Datenschutz
Das Portal wird ständig aktualisiert, um den Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit gerecht zu werden. Es nutzt ausschließlich 1st-Party-Cookies, verzichtet auf externe Trackingdienste. Die Inhalte werden ausschließlich über den eigenen Webserver ausgeliefert, was zusätzliche Sicherheit bietet.
Warum lohnt sich die Nutzung?
Für Systemkoordinatoren ist das Sysko-Portal mehr als nur eine Website – es ist ein zentrales Werkzeug zur:
- Wissensvermittlung: durch strukturierte Schulungen und verständliche Dokumentation.
- Zertifizierung: mit Prüfungen und Teilnahmebescheinigungen.
- Selbstorganisation: durch Zugriff auf vergangene Schulungen, Unterlagen und Feedback.
- Netzwerkbildung: durch Austausch mit anderen Syskos und Experten.
Fazit
Das Sysko-Portal ist ein Paradebeispiel für eine praxisnahe, datenschutzkonforme und technisch fundierte Plattform, die Systemkoordinatoren in ihrer täglichen Arbeit unterstützt. Es vereint Schulung, Information und Community in einem digitalen Ökosystem – und ist damit ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die IT-Verantwortung tragen.
WinRAR unter Beschuss: Kritische Sicherheitslücken
WinRAR, eines der weltweit am häufigsten genutzten Packprogramme, steht erneut im Fokus der IT-Sicherheitswelt. Aktuelle Berichte decken schwerwiegende Schwachstellen auf, die nicht nur die Integrität von Systemen gefährden, sondern auch grundlegende Fragen zur Nutzung von Shareware-Software aufwerfen.
🔓 Aktuelle Sicherheitslücken in WinRAR
Im Juni 2025 wurde eine kritische Sicherheitslücke in WinRAR entdeckt, die es Angreifern ermöglicht, Schadcode aus der Ferne auszuführen. Die Schwachstelle betrifft insbesondere die Windows-Version des Programms. Ein speziell präpariertes Archiv kann WinRAR dazu verleiten, beim Extrahieren einen vom Angreifer vorgegebenen Pfad zu nutzen, wodurch beliebiger Code ausgeführt werden kann. Die Entwickler haben bereits mit der Veröffentlichung der Beta-Version 7.12 auf diese Bedrohung reagiert und die Lücke geschlossen.
Zusätzlich wurde eine weitere Schwachstelle (CVE-2025-31334) identifiziert, die es ermöglicht, den Windows-Sicherheitsmechanismus „Mark of the Web“ (MotW) zu umgehen. Dieser Mechanismus kennzeichnet Dateien aus dem Internet als potenziell gefährlich. Durch die Lücke können Angreifer diese Kennzeichnung umgehen und so Schadcode unbemerkt ausführen. Ein Update auf Version 7.11 behebt dieses Problem.
💰 WinRARs Shareware-Modell: Zwischen Testphase und Dauernutzung
WinRAR wird als Shareware vertrieben, was bedeutet, dass Nutzer das Programm 40 Tage lang kostenlos testen dürfen. Nach Ablauf dieser Frist wird eine Lizenz erforderlich, um die Software weiterhin legal zu nutzen. In der Praxis funktioniert WinRAR jedoch auch nach der Testphase ohne Einschränkungen weiter, lediglich regelmäßige Hinweise erinnern an den Kauf einer Lizenz.
Eine Einzelplatzlizenz für WinRAR kostet derzeit 35,64 Euro. Für Unternehmen und Mehrfachlizenzen gibt es gestaffelte Preise.
🆓 7-Zip: Die quelloffene Alternative
Angesichts der Sicherheitsbedenken und des Lizenzmodells von WinRAR lohnt sich ein Blick auf 7-Zip, eine kostenlose und quelloffene Alternative. 7-Zip unterstützt eine Vielzahl von Archivformaten, darunter ZIP, RAR, GZIP, TAR und das eigene 7z-Format. Besonders hervorzuheben ist die hohe Komprimierungsrate und die Möglichkeit, Archive mit AES-256-Bit-Verschlüsselung zu sichern.
Als Open-Source-Software unter der LGPL-Lizenz ist 7-Zip nicht nur kostenlos, sondern ermöglicht auch Transparenz und Sicherheit durch offenen Quellcode. Die Software ist für Windows verfügbar und bietet sowohl eine grafische Benutzeroberfläche als auch eine Kommandozeilen-Version.
✅ Fazit: Sicherheit und Transparenz bevorzugt
Die jüngsten Sicherheitslücken in WinRAR unterstreichen die Bedeutung regelmäßiger Updates und eines kritischen Blicks auf die verwendete Software. Während WinRAR durch seine Shareware-Politik und wiederkehrende Sicherheitsprobleme in die Kritik gerät, bietet 7-Zip eine sichere, transparente und kostenfreie Alternative für die Archivierung und Komprimierung von Dateien.
Für Nutzer, die Wert auf Sicherheit, Transparenz und Kostenfreiheit legen, empfiehlt sich der Umstieg auf 7-Zip.
E-Mail-Grußformeln und Anreden
In der digitalen Geschäftswelt ist die E-Mail nach wie vor eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Doch obwohl sich Arbeitsweisen, Unternehmenskulturen und Kommunikationskanäle rasant verändert haben, hängen viele noch an veralteten Grußformeln und Anreden. Höchste Zeit, diese zu modernisieren – für mehr Nähe, Klarheit und Effizienz.
Warum moderne Grußformeln und Anreden wichtig sind
Veraltete E-Mail-Formeln wirken heute oft steif, distanziert oder unpersönlich – gerade in dynamischen Teams, Start-ups oder hybriden Arbeitsumgebungen. Wer zeitgemäß schreibt, signalisiert:
- Wertschätzung und Augenhöhe, ohne Förmlichkeit zu verlieren.
- Anpassungsfähigkeit an moderne Unternehmenskulturen.
- Klarheit und Authentizität in der Kommunikation.
Klassische Anreden im Wandel
Die Anrede ist der erste Eindruck – und damit besonders wichtig. Hier ein Überblick über moderne Alternativen:
| Klassisch | Modern und zeitgemäß |
|---|---|
| Sehr geehrte Damen und Herren | Guten Tag, |
| Sehr geehrter Herr Müller | Hallo Herr Müller / Guten Tag Herr Müller |
| Liebe Frau Schmidt (geschäftlich) | Hallo Frau Schmidt |
| Hi zusammen (Team) | Hallo zusammen / Guten Morgen Team |
Tipp: Je besser man die Zielgruppe kennt, desto persönlicher darf es sein. Bei neuen Kontakten oder konservativen Branchen ist „Guten Tag“ ein guter Mittelweg.
Zeitgemäße Grußformeln – jenseits von „Mit freundlichen Grüßen“
„Mit freundlichen Grüßen“ ist korrekt, aber oft zu distanziert. Hier einige Alternativen, die je nach Tonfall moderner und trotzdem professionell wirken:
| Standard | Modern und sympathisch |
|---|---|
| Mit freundlichen Grüßen | Viele Grüße |
| Hochachtungsvoll | Freundliche Grüße |
| MfG (bitte vermeiden!) | Herzliche Grüße / Beste Grüße |
| — (ganz weglassen) | Dankende Grüße / Schöne Woche |
Dos & Don’ts:
- DO: Grußformeln variieren – je nach Kontext und Empfänger.
- DON’T: Emojis in formellen E-Mails verwenden (außer intern mit klarem Teamverständnis).
Interne Kommunikation: Locker, aber klar
Gerade im internen Austausch per E-Mail oder Kollaborationstools wie Outlook, Teams oder Slack darf die Kommunikation informeller sein – solange sie respektvoll bleibt.
Beispiele:
- Anrede: „Hi Lisa“ oder einfach „Lisa,“ reicht oft aus.
- Gruß: „Viele Grüße“ oder „Danke dir!“ am Ende.
- Sprachstil: Klar, direkt und aktiv formulieren („Ich schicke dir den Bericht bis Mittwoch“ statt „Der Bericht wird Ihnen voraussichtlich…“).
Fazit: Weniger Floskeln, mehr Persönlichkeit
Moderne E-Mail-Kommunikation bedeutet nicht, förmlich zu sein – sondern situativ angemessen, respektvoll und authentisch zu schreiben. Wer veraltete Grußformeln ersetzt, zeigt Gespür für zeitgemäße Kommunikation und stärkt so Beziehung und Wirkung – intern wie extern.
Tipp zum Schluss: Überlegen Sie beim Schreiben jeder E-Mail: Wie würde ich diese Person in einem kurzen Gespräch begrüßen und verabschieden? Oft ergibt sich daraus die passende Tonalität ganz von selbst.
ICS Kalender Download aus Eingabe
Diese Web-App erstellt aus Ihren Formulareingaben einen ICS Download, der beim Öffnen mit Outlook pro Tag einen Kalendereintrag für Remote Schulungen erzeugt. Dem Eintrag kann dann ein Teams-Link hinzugefügt werden und andere Teilnehmende eingeladen. Wenn die ICS Erstellung aus einer Schulungsseite heraus aufgerufen wird, sind Schulungsdetails/Links ergänzt.
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