Inhaltsverzeichnis
  1. Prüfung Notfallplan Risikoanalyse 2
  2. Mindestversion Ferrari Officemaster Fax: 6.2.3 3
  3. Windows Updates durch die GWS 4
  4. Open-Audit Classic GPL - Plattform aktualisiert 5
  5. E-Mail-Transportverschlüsselung unter Mailservern 6 - 7
  6. Microsoft #Dynamics #NAV wird zu Microsoft Dynamics 365 BC 8

Prüfung Notfallplan Risikoanalyse

Sie haben einen Notfallplan mit Risiko-Analyse erstellt. Im Testat "IT-Sicherheits-Check" wurde dazu auch der Status Ihres Unternehmens auf BSI Grundschutz und PS 330 ermittelt. Diese #Prüfung hilft Ihnen, Ihre erlernten Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Wenn Sie mehr als 50 % erreichen, gilt sie als bestanden. Die benötigte Zeit wird protokolliert. Nach dem Abschicken stellt der Webserver Ihnen ein Prüfungszertifikat aus.

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Mindestversion Ferrari Officemaster Fax: 6.2.3

Microsoft Exchange Online synchronisiert nur noch über TLS 1.2: Ab Novenber 2018 wird die Microsoft Office365 Cloud die Eingangs-Connectoren zwingend auf TLS Version 1.2 umstellen. Der Exchange BCS-Connector, der für die UMS-Dienste im Messaging Server für die Office365 Cloud zuständig ist, beliefert Rückmeldungen und eingehende Nachrichten (Voicemails, Fax- und SMS-Nachrichten) per SMTP i.d.R. direkt über das Internet zur Office365 Cloud. Standardmäßig wird dabei keine Übertragungsverschlüsselung verwendet. 

Da ab November für eingehende Mails in die Office365 Cloud eine TLS-Verschlüsselung der Version 1.2 vorgeschrieben ist, muss die TLS-Verschlüsselung für den BCS-Connector eingeschaltet werden. TLS 1.2 wird erst ab OfficeMaster 6.2.3 abwärtskompatibel unterstützt. Bisher unterstützte der Connector nur TLS Version 1.0. 


Windows Updates durch die GWS

Eine der monatlichen Sysko-Aufgaben ist das Installieren und Testen der Windows Updates auf allen Servern (physikalische und virtuelle Instanzen). In der Syskoschulung haben Sie gelernt, was für diese Aufgabe zu tun ist. Da die Server neu gestartet werden müssen, lässt sich diese Aufgabe immer nur ausserhalb der Geschäftszeiten durchführen. Neue Gesetzesgrundlagen machen es uns nun möglich, diese Aufgabe komplett für Sie zu übernehmen. 
Mit unserer Dienstleistung "Managed | Server" können Sie die Aufgabe der Windows Updates von Ihrer Liste streichen. Für jeden Server, für den Sie die "Managed" Gebühr zahlen, prüfen wir 1x pro Monat vor der Installation Ihre Datensicherung, installieren die notwendigen Sicherheits-Patches führen einen Neustart im Wartungsfenster durch und prüfen anhand definierter Checkpunkte, ob die Updates fehlerfrei implementiert wurden. Sie erhalten einen Report über die durchgeführten Aufgaben, den Sie Ihrem Prüfer vorlegen können. 

Neben dem Managed Server können Sie auch weitere Aufgaben und Verpflichtungen an uns delegieren. Hierzu zählen: 

* Antivirus - das Prüfen und Aktualisieren Ihrer Kaspersky Installation und ihrer Komponenten, Alarmierung und Reports 
* Office365 - von der automatisierten Verteilung der Office Updates und Aktualisierungen bis hin zur Exchange online Administration 
* Monitoring - Überwachung von Geschäftsprozessen und Hardwaresensoren, Alarmierung und proaktive Aktio0nen 
* Firewall - Next-Generation Firewall aktualisieren und kontrollieren, Gefahrenquellen absichern, VPN-Filialanbindung 

Mehr Details haben wir für Sie auf unserer "Microsite" zusammengestellt: 

Managed | Services


Open-Audit Classic GPL - Plattform aktualisiert

Die Betriebsplattform des Intranet Inventarisierungs-Servers #OpenAudit Classic wurde nun auf die aktuellen Produkte angepasst. So sind nun auf Apache 2.4, PHP 7.3 und MySQL MariaDB 10 enthalten.
Mit dem Open Source Projekt XAMPP, dass die Basis bildet, sind nun die aktuellen Produkte mit allen bis jetzt bekannten Sicherheits-Patches im Einsatz.

Da die Datenbank von Version 5 (Oracle Community Edition) auf Version 10 (MariaDB GPL Projekt) aktualisert wurde, ist eine Neu-Installation von Open-Audit auf dem Server sinnvoll. Dazu vorher die pc-list-file.txt Datei sichern (sie enthält alle zu scannenden IP-Adressen in Ihren Netzwerken).
Dann Open-Audit über die Systemsteuerung auf dem Server deinstallieren.
Zur Bereinigung bitte auch den Ordner c:/programme (x86)/xampplite mit Inhalt entfernen.

Nun das Setup openaudit-cl-install.exe ausführen und fertigstellen.
Wenn bereits eine Aufgabe vorhanden ist, müsste diese wieder funktonieren, ansonsten kann sie erneut importiert und angepasst werden.

Die Installation enthält auch eine aktuelle #Wordpress Instanz mit einigen quelloffenen Designs und Plugins, die für einen Wordpress-Start hilfreich sind. Wordpress kann dann im Intranet als Webserver/Blog/Schwarzes Brett für die Mitarbeiter eingesetzt werden. Hierzu müssen keine weiteren Server intalliert werden, sondern es wird die Infrastruktur von Open-Audit mitbenutzt.


E-Mail-Transportverschlüsselung unter Mailservern

Szenario - a) Versand:
1) #Exchange Server im eigenen Netzwerk
2) #Firewall (w.safe bzw. Barracuda) im eigenen Netzwerk als Mail-Relay - VPN zur GWS
3) Provider (z.B. GWS) als Poststation im Internet
4) -- Transport der Post über das Internet --
5) Annahme der Post durch den Mailserver der Gegenseite

Szenario - b) Empfang:Gleiche Schritte rückwärts Grundsätzlich besteht die Forderung der Datenschutz-Grundverordnung (#DSGVO), dass der E-Mail-Transportweg (nicht die E-Mail selbst) über das Internet, somit auch das Bereitstellen von Websites TLS-#verschlüsselt erfolgen soll. Damit ist das lokale Netzwerk zunächst nicht betroffen. Ähnlich wie bei Intranet-Webservern und dem Zugang zu Routern und anderen Geräten gilt: Wenn keine Möglichkeit zu HTTPS oder TLS-Verschlüsselung vorhanden ist, erfolgt der Zugang unverschlüsselt.
:J Outlook verbindet sich mit dem eigenen Exchange aber bereits seit geraumer Zeit X400 und HTTPS-Verbindung zum Exchange - verschlüsselt. :N Outlook und die alte w.safe Firewall im eigenen Netzwerk als Mail-Relay - nicht verschlüsseltes POP3 und SMTP im LAN. Sobald personenbezogene Daten über das Internet Transportiert werden, ist ein verschlüsselter Transport erforderlich:
:J Exchange übergibt die Post an die Barracuda Firewall im LAN - der Weg zum GWS-Mailserver erfolgt durch ein verschlüsseltes VPN
:J ist Ihre Domain bei der GWS, übernimmt der zentrale Mailcluster bei uns
:N Dieser versucht zunächst per TLS-Verschlüsselung, die Post an den Empfänger-Mailserver zu übermitteln. Unterstützt dieser kein TLS, wird die Post unverschlüsselt transportiert Wenn Sie eine Drittanbieter-Firewall als SMTP-Smarthost verwenden oder die E-Mails über einen Provider abwickeln, prüfen Sie bitte, ob zumindest die Verbindung dorthin (SMTP, POP3,IMAP) in beide Richtungen nur per TLS erreichbar ist.

Fazit: Es kann nicht garantiert werden, dass E-Mail-Versand und E-Mail-Empfang auf komplett verschlüsselten Wegen erfolgen, da die Mailserver im Internet TLS-Verschlüsselung unterstützen können, aber nicht müssen. Obwohl viele große Provider die Post mittlerweile untereinander auf sicheren Wegen untereinander austauschen gibt es weltweit noch Millionen von Mailservern, die das nicht unterstützen. Teile des Transportwegs von E-Mails können UNVERSCHLÜSSELT sein. Daher wird man, wenn man Datenschutz konform arbeiten möchte, alle E-Mail-Inhalte mit personenbezogenen Daten auf eigenen Wegen verschlüsseln müssen. * Mit Bordmitteln bietet sich hier beispielsweise an, die relevanten Dateien in ein verschlüsseltes 7-Zip-Archiv als Anhang an den Empfänger zu übermitteln. Damit ist der Anhang (Inhalt) verschlüsselt, auch wenn man damit rechnen muss, dass der Transportweg streckenweise unverschlüsselt ist. Die E-Mail selbst darf keine DS-GVO reletante Daten enthalten.

Eine andere (kostenpflichtige) Methode ist die Verschlüsselung der kompletten E-Mail. Dieses Feature lässt sich beispielsweise bei einem Office 365 Abonnement buchen oder aber als Mailverschlüsselung für den Exchange Server mieten.


Microsoft #Dynamics #NAV wird zu Microsoft Dynamics 365 BC

Derzeit werden Neu-Installationen und Migrationen auf den RTC auf die Plattform "Microsoft Dynamics NAV 2018" durchgeführt. Im Laufe des Jahres 2019 plant Microsoft einige Veränderungen. Die Nachfolge Version heisst dann: Microsoft Dynamics NAV BC (steht für Business Central).

In der Architektur wird Microsoft den "Fat Client" abschaffen. Alle Zugriffe auf das System erfolgen dann über den Browser (derzeit schon als "Web Client" bekannt). Die Drei-Schichten-Architektur wird bleiben, ebenso die Möglichkeit, das Produkt auf eigenen Servern (on premise) einzusetzen. Hierzu wird es weiterhin den Microsoft SQL-Server als Backend und die NST und Batch-Server auf der Mittleren Ebene (Service-Schicht) geben. Auch der Internet Information Server (oder eine Farm davon) wird als Webserver für den Webclient fungieren. Auf der Client-Seite kann man dann mit Microsoft Internet Explorer oder Google Chrome für Enterprise die besten Ergebnisse erzielen. Firefox würde auch funktionieren, ist aber nicht empfehlenswert.