Inhaltsverzeichnis
  1. Browser-Performance messen: Warum das so wichtig ist 2 - 3
  2. SaaS - immer Azure IaaS-Server erforderlich 4 - 5
  3. 33 Jahre GWS – Digitale Exzellenz aus Münster 6

Browser-Performance messen: Warum das so wichtig ist

Einleitung

Die Performance moderner Webanwendungen hängt maßgeblich von der Leistungsfähigkeit des verwendeten Browsers und der darunterliegenden Hardware ab. Besonders im Kontext geschäftskritischer Systeme wie gevis ERP | BC ist eine reibungslose und schnelle Browser-Performance entscheidend für Produktivität und Anwenderzufriedenheit.
Um die Leistungsfähigkeit objektiv zu bewerten, empfiehlt auch das Microsoft Dynamics BC Team (Kopenhagen) den Einsatz des Benchmark-Tools Speedometer 3.1.

Was ist Speedometer 3.1?

Speedometer ist ein standardisiertes Benchmark-Tool, das in Form einer Web-App direkt im Browser ausgeführt wird. Es simuliert typische Benutzerinteraktionen – wie das Hinzufügen, Bearbeiten und Löschen von Elementen – und misst dabei die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems.
Das Ergebnis wird in Punkten (Score) angegeben und gibt einen direkten Hinweis auf die Leistungsfähigkeit des Browsers und der darunterliegenden Hardware.

Anwendungsbereiche im Unternehmenskontext

Die Messung ist nicht nur für klassische Arbeitsplatz-PCs interessant, sondern insbesondere auch für virtualisierte Umgebungen wie:

  • Terminalserver
  • Citrix-Umgebungen
  • Azure Virtual Desktop (AVD)

Gerade in diesen Szenarien, wo mehrere Nutzer gleichzeitig Ressourcen beanspruchen, hilft Speedometer, Engpässe zu erkennen und die Hardware-Anforderungen realistisch einzuschätzen.

Beispielmessung mit aktueller Hardware

Eine beispielhafte Messung wurde mit folgendem System durchgeführt:

  • Prozessor: Intel Core i7-13700H, 2400 MHz
  • Kerne: 14 physische Kerne, 20 logische Prozessoren
  • Arbeitsspeicher: 48 GB RAM

Die Ergebnisse (hier mit einem guten Score von 29,7 Punkten) zeigen, dass auch in leistungsstarken Umgebungen Unterschiede auftreten können – insbesondere, wenn parallele Anwendungen aktiv sind.

Empfehlung: Mindest-Score für gevis ERP | BC

Für eine zuverlässige Nutzung von Webanwendungen wie gevis ERP | BC wird ein Mindest-Score von 15 Punkten oder höher empfohlen.
Dieser Wert stellt sicher, dass die eingesetzte Hardware eine ausreichend hohe Performance für den produktiven Einsatz bietet. Unternehmen können diesen Schwellenwert als Benchmark für ihre eigene IT-Infrastruktur nutzen.

Wichtiger Hinweis zur Testumgebung

Damit die Messung nicht verfälscht wird, sollte während des Benchmarks auf parallele rechenintensive Anwendungen verzichtet werden.
Besonders Microsoft Teams-Sitzungen (Video- oder Audio-Konferenzen) können die Systemleistung stark beeinträchtigen und zu niedrigeren Scores führen. Daher gilt:

  • Vor der Messung Teams-Sitzungen (die Anwendung Teams kann weiter gestartet sein) beenden
  • Hintergrundprozesse minimieren
  • Test unter vergleichbaren Bedingungen wiederholen

Fazit

Mit Speedometer 3.1 steht Unternehmen ein einfaches, aber aussagekräftiges Werkzeug zur Verfügung, um die Browser-Performance auf verschiedenen Plattformen zu bewerten.
Ein Score von mindestens 15 Punkten sollte als Basisanforderung verstanden werden, um gevis ERP | BC sowie andere browserbasierte Anwendungen zuverlässig und performant nutzen zu können.

Durch regelmäßige Tests lassen sich mögliche Engpässe frühzeitig erkennen – sei es im lokalen Client oder in einer virtualisierten Umgebung – und entsprechende Maßnahmen wie Hardware-Upgrades oder Anpassungen an der IT-Infrastruktur rechtzeitig einplanen.


SaaS - immer Azure IaaS-Server erforderlich

SaaS ist kein Selbstläufer – die Realität im Hintergrund

Viele Unternehmen erwarten bei der Umstellung von Warenwirtschaft (gevis), Dokumentenarchiv (s.dok/ECM) oder Business Intelligence (BI1) auf SaaS-Lösungen, dass damit die gesamte Serverlandschaft überflüssig wird. Doch das ist ein Trugschluss.
In der Praxis zeigt sich: Auch nach einer SaaS-Umstellung benötigen Unternehmen immer zusätzliche Server in einer IaaS-Umgebung, um wichtige Software, Datei- und Druckserver, Infrastrukturkomponenten oder Spezialanwendungen zentral zu verwalten und effektiv weiter zu betreiben.

Das Risiko veralteter Betriebssysteme

Ein häufig unterschätztes Risiko: Betriebssysteme ohne aktuelle Sicherheitsupdates.

  • Cyberangriffe nutzen gezielt bekannte Schwachstellen in nicht mehr gepflegten Windows- oder Linux-Versionen.
  • Compliance-Verstöße entstehen, wenn Unternehmen gesetzliche oder regulatorische Anforderungen nicht erfüllen.
  • Kostenexplosionen drohen durch Notfallmaßnahmen, Datenverlust oder Betriebsunterbrechungen.

Statt in neue On-Premises-Server zu investieren, die weder hochverfügbar noch kosteneffizient sind, bietet sich die Migration nach Azure IaaS als erster Schritt an.

Schritt 1: Migration nach Azure IaaS

  • Hohe Verfügbarkeit durch die Microsoft-Cloud-Infrastruktur
  • Automatisierte Sicherheitsupdates und modernes Patch-Management
  • Flexible Skalierung: Server können je nach Bedarf hoch- oder heruntergefahren werden
  • Wegfall teurer Lizenzverlängerungen für lokale Systeme

Damit schaffen Unternehmen eine stabile, sichere Basis, um SaaS-Lösungen sinnvoll zu integrieren. Unser Cloud-Readiness Check prüft dabei, ob die Voraussetzungen dafür ausreichen bzw. was getan werden muss.

Schritt 2: Umstellung auf gevis SaaS & veo

Nach der erfolgreichen Migration können zentrale Anwendungen wie gevis und s.dok als SaaS genutzt werden. Das reduziert den Serverbedarf deutlich:

  • Einige Systeme entfallen komplett
  • Andere werden nur noch sporadisch benötigt, etwa für den Zugriff auf Beleg-Historien oder aufbewahrungspflichtige Daten

Damit bleiben die Betriebskosten gering, und gleichzeitig wird die gesetzliche Aufbewahrungspflicht erfüllt.

Fazit: IaaS bleibt – auch im SaaS-Zeitalter

Die Vorstellung einer vollständig serverfreien IT-Landschaft ist Illusion. Selbst nach der Umstellung auf SaaS benötigen Unternehmen eine Minimalumgebung in IaaS, z. B. für:

  • Datei- und Druckdienste
  • Fachanwendungen außerhalb von SaaS
  • Recherchen in aufbewahrungspflichtigen Bestandsdaten (10 Jahre und mehr)

Wer heute plant, gevis, s.dok oder BI1 in die Cloud zu heben, sollte deshalb immer Azure IaaS als Fundament berücksichtigen. Nur so entsteht eine sichere, hochverfügbare und zukunftsfähige IT-Infrastruktur.

👉 Fazit in einem Satz: SaaS reduziert Server, ersetzt sie aber nicht vollständig – Azure IaaS ist der Schlüssel für Sicherheit und Effizienz.


33 Jahre GWS – Digitale Exzellenz aus Münster

2025 feiert die GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH ihr 33-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für die gesamte IT-Branche von Bedeutung ist. Als Redaktion von tech-nachrichten.de möchten wir herzlich gratulieren und einen Blick auf die beeindruckende Entwicklung dieses Hidden Champions werfen.

🚀 Vom ERP-Pionier zum Digitalisierungspartner

Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 hat sich die GWS von einem regionalen Anbieter zu einem bundesweit führenden Digitalisierungspartner für den Handel entwickelt. Mit Lösungen wie der gevis ERP-Suite, modernen Cloud-Architekturen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Kundenorientierung setzt das Unternehmen Maßstäbe.

💬 Stimmen aus der Geschäftsführung

„Unsere Zusammenarbeit kennt keine Abteilungs-, Standort- oder Gruppengrenzen. Umso mehr können wir auch Erfolge zusammen feiern“, betont Thomas Latajka, Geschäftsführer der GWS.

Auch Udo Lorenz, ebenfalls Geschäftsführer, blickt mit Stolz auf die Entwicklung des Unternehmens:
„33 Jahre GWS stehen für Verlässlichkeit, Innovationskraft und ein starkes Team. Wir gestalten Zukunft – gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitenden.“

🌱 Zukunftsorientiert und verantwortungsvoll

Die GWS denkt weiter – mit flexiblen Arbeitsmodellen, Remote-Consulting und einem klaren Bekenntnis zu ökologischer Verantwortung. Die Teilnahme an Initiativen wie ÖKOPROFIT 2025 unterstreicht das Engagement für eine nachhaltige Zukunft 

🎉 Ein Hoch auf 33 Jahre digitale Kompetenz

Im Namen der Redaktion sagen wir: Herzlichen Glückwunsch, liebe GWS! Auf viele weitere Jahre voller Innovation, Teamgeist und technologischer Exzellenz.