Inhaltsverzeichnis
  1. 10 Jahre Windows 10 – Abschied mit Applaus 2 - 3
  2. Sysprep erzeugt keine eindeutigen vm IDs 4 - 5
  3. Einstellung der EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung 6
  4. Vergleich der KI-Platzhirsche 7 - 8
  5. Das Almex TC-605 kommt ab Januar 2026 9 - 10
  6. Cyber-Angriff und die rote Box 11 - 12
  7. 33 Jahre GWS – Digitale Exzellenz aus Münster 13
  8. Neuer NIS2-Referentenentwurf Juni 2025 14 - 15
  9. Datensicherung prüfen nach BSI-Standards 16 - 18
  10. Sysko-Portal ... über uns 19 - 20

10 Jahre Windows 10 – Abschied mit Applaus

Oktober 2015: Microsoft veröffentlicht Windows 10. #Win10 – ein Betriebssystem, das vieles besser machen sollte. Und das hat es auch. Zehn Jahre später, im Oktober 2025, endet der offizielle Support. Ein guter Moment, um zurückzublicken und „Danke“ zu sagen.

🕰️ Rückblick: Was Windows 10 besonders gemacht hat

Nach dem eher durchwachsenen Windows 8 war Windows 10 ein Neuanfang. Microsoft kombinierte Bewährtes mit modernen Ansätzen und traf damit den Nerv der Zeit.

Zu den Highlights zählten:

  • Die Rückkehr des Startmenüs – vertraut und funktional.
  • Kostenlose Upgrades für viele Nutzer – ein Novum.
  • Kontinuierliche Updates statt klassischer Versionssprünge.
  • Stabile Performance auf einer Vielzahl von Geräten.
  • Einheitliche Plattform für Desktop, Tablet, Konsole und sogar VR/AR.

Für viele war Windows 10 das perfekte Alltagsbetriebssystem – unauffällig im besten Sinne.

🧭 Ein Jahrzehnt digitaler Begleiter

Windows 10 hat in diesen zehn Jahren unglaublich viel mitgemacht:

  • Es war das Rückgrat unzähliger Homeoffice-Arbeitsplätze in der Pandemie.
  • Es unterstützte Schüler und Studierende im Fernunterricht.
  • Es war Plattform für Gaming, Kreativität und Produktivität.
  • Es hat mit Tools wie PowerShell, Windows Terminal und dem Subsystem for Linux (WSL) auch Profis und Entwickler begeistert.

Für viele war Windows 10 der verlässliche Partner in der digitalen Welt.

⏳ Das Ende naht: Was nun?

Ab dem 14. Oktober 2025 wird Microsoft den offiziellen Support für Windows 10 einstellen. Das bedeutet #endoflife:

  • Keine Sicherheitsupdates mehr für Privatanwender.
  • Kein technischer Support von Microsoft.
  • Erweiterter Support für Unternehmen nur gegen Aufpreis (ESU-Programm).

Was solltest du tun?

  • Prüfen, ob dein PC für Windows 11 geeignet ist.
  • Wichtiges sichern und eventuell eine Neuinstallation planen.
  • Alternativen wie LTS-Versionen oder andere Systeme in Betracht ziehen, falls kein Upgrade möglich ist.

🥂 Danke, Windows 10 – und herzlichen Glückwunsch!

Windows 10 war kein lauter Star, sondern ein ruhiger Begleiter. Es hat sich in unsere Workflows integriert, uns durch Umbrüche begleitet und war verlässlich, wenn es darauf ankam.

Darum sagen wir: Danke für zehn Jahre Windows 10. Für Innovation ohne Überforderung. Für Stabilität mit Weitblick. Für ein Jahrzehnt, in dem Technik einfach funktionierte.

Jetzt ist die Zeit gekommen, das Kapitel zu schließen – mit einem Lächeln und einem Augenzwinkern in Richtung Zukunft.

💬 Deine Erinnerungen?

Was war dein schönster (oder schlimmster) Moment mit Windows 10? Schreib es gerne in die Kommentare – wir feiern das System, das uns alle ein bisschen digitaler gemacht hat.


Sysprep erzeugt keine eindeutigen vm IDs

Wenn man Sysprep beim Klonen von Windows-VMs verwendet, kann es passieren, dass alle geklonten Systeme die gleiche IdentifyingNumber aus Win32_ComputerSystemProduct erhalten – insbesondere bei virtuellen Maschinen (VMs).

🧩 Warum ist das so?

IdentifyingNumber stammt aus SMBIOS

  • Die Eigenschaft Win32_ComputerSystemProduct.IdentifyingNumber wird vom SMBIOS geliefert.
  • Bei physischen PCs enthält sie z. B. die Seriennummer des Mainboards.
  • Bei VMs (z. B. Hyper-V, VMware, VirtualBox) wird dieser Wert vom Hypervisor simuliert oder fix vorgegeben.

Sysprep verändert SMBIOS-Werte nicht

  • Sysprep entfernt Benutzerinformationen, SIDs, Netzwerkkonfigurationen etc.
  • Aber es verändert keine Hardwareinformationen wie:
    • IdentifyingNumber
    • UUID (aus Win32_ComputerSystemProduct.UUID)
    • SerialNumber (aus Win32_BIOS)
  • Diese Werte bleiben nach dem Sysprep-Klonen identisch, wenn der Hypervisor sie nicht automatisch generiert oder du sie manuell ersetzt.

⚠️ Warum ist das ein Problem?

Asset-Management

Tools wie SCCM, GLPI, OCS Inventory oder Lizenzsysteme nutzen IdentifyingNumber zur Erkennung von Geräten.
➡️ Wenn alle VMs die gleiche ID haben → Geräteüberschreibung.

Lizenzierung

Software, die per Hardware-ID lizenziert wird (z. B. manche PHP-Verschlüsselungen, SQL-Server-Bindungen), wird beim Klonen ungültig oder doppelt registriert.

🛠 Lösung: Eindeutige SMBIOS-IDs zuweisen

Für Hyper-V:

powershellKopierenBearbeitenSet-VMFirmware -VMName "VM-Name" -SystemSerialNumber "DEINE-EINDEUTIGE-ID"

Für VMware Workstation/ESXi:

  • In .vmx-Datei: iniKopierenBearbeitenuuid.bios = "56 4d 12 34 56 78 90 ab-cd ef 12 34 56 78 90 ab" serialNumber = "VM-1234567890"

Für VirtualBox:

cmdKopierenBearbeitenVBoxManage setextradata "VM Name" "VBoxInternal/Devices/pcbios/0/Config/SerialNumber" "UNIQUE-ID"

⚠️ Diese Werte müssen vor dem ersten Boot nach dem Klonen gesetzt werden.

✅ Empfohlener Klon-Prozess für VMs mit Sysprep

  1. Sysprep ausführen (generalize + shutdown)
  2. VM nicht sofort starten, sondern:
    • eine neue UUID, Seriennummer, MAC-Adresse etc. konfigurieren
  3. Erst danach VM starten und initialisieren lassen

🔒 Alternative: Bessere Hardware-IDs nutzen

Wenn du eine eindeutige Systemkennung brauchst, verwende eine dieser Optionen:

WMI PropertyVorteil
Win32_ComputerSystemProduct.UUIDEtwas robuster, aber oft auch identisch
Win32_BIOS.SerialNumberManchmal vom Host überschrieben (z. B. "VMware-56...")
Get-CimInstance Win32_BaseBoard + SerialNumberBIOS-Board-spezifisch, aber bei VMs oft leer
MAC-Adresse der NICUnterscheidbar, falls per DHCP/Hypervisor generiert

Oder:
Erzeuge bei Erststart eine eindeutige Kennung (z. B. GUID in Datei/Registry) → das ist verlässlich, selbst bei gleichen Hardware-IDs.

🧾 Fazit

PunktAussage
IdentifyingNumber wird nicht von Sysprep zurückgesetzt✅ korrekt
Klone ohne Anpassung erzeugen Duplikate⚠️ problematisch für Inventar, Lizenzierung, Monitoring
LösungSeriennummer/UUID per Hypervisor setzen vor dem Start der geklonten VM
AlternativEigene GUID beim First Boot generieren und persistieren

Einstellung der EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellte bislang unter https://ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (sog. OS-Plattform) zur Verfügung. Dieser Dienst basierte auf Art. 14 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 524/2013 über die Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten (ODR-Verordnung) und diente der außergerichtlichen Klärung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern im Zusammenhang mit Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen.

Zum 20. Juli 2025 wurde die OS-Plattform endgültig eingestellt. Infolge dessen ist der entsprechende Link nicht mehr funktionsfähig und eine Nutzung der Plattform zur Streitbeilegung nicht mehr möglich.

Was bedeutet das für Webseitenbetreiber?

Mit der Einstellung der Plattform entfällt die bisherige Verpflichtung, gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO auf die OS-Plattform zu verlinken. Auch der Hinweis gemäß § 36 VSBG zur Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren sollte überprüft und – sofern er auf die OS-Plattform Bezug nahm – angepasst oder entfernt werden.

Muster für Impressum und AGB:

Nicht mehr verwenden:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden.

Aktualisierter Hinweis:

Die Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) der Europäischen Kommission wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt. Eine Teilnahme an einem entsprechenden Online-Schlichtungsverfahren ist daher nicht mehr möglich.


Vergleich der KI-Platzhirsche

Vergleich: M365 Copilot, ChatGPT Enterprise (inkl. Sora / DALL-E), Google Gemini (Free)

Wer #KI nutzbringend einsetzen möchte, kommt an den drei Platzhirschen nicht vorbei. Aus Datenschutzgründen eignet sich (wegen Tochtergesellschaft in Deutschland) die Microsoft Umgebung als primärer KI-Partner. Im Rahmen der Microsoft 365 Business Premium Pläne sind schon limitierte KI-Ergebnisse zu erzielen, der M365 Copilot-Plan hebt diese Limits auf und bringt schnellere und bessere Antworten. Hier der Vergleich der typischen Einsatz-Szenarien. ChatGPT Enterprise bietet ebenso verbesserten Datenschutz und ist immer eine Version den M365 Plänen voraus. Vor allem über SORA lassen sich hervorragende, meist fehlerfreie Bilder und Videoclips erzeugen. Letzte lassen sich mehrfach erweitern, so dass das 10 Sekunden Limit dadurch aufgehoben wird.

Die kostenlose #Google Gemini Version ist im Vergleich, weil sie quasi fast jeder auf dem Handy im Einsatz hat als Ablösung des Assistenten. Für geschäftlichen Einsatz ist sie aber aus Datenschutzgründen nur bedingt geeignet. Man muss also wesentlich vorsichtiger sein, was man damit macht. Im Gegensatz zu ChatGPT Enterprise und M365 Copilot werden die Daten bei Google zum trainieren verwendet. Die Ergebnisse sind, abgesehen von den Limits auf Augenhöhe mit den beiden Anderen.

Funktion / ToolMicrosoft 365 Copilot (Business Premium / E3 + M365 Copilot Plan)ChatGPT Enterprise (mit DALL-E / Sora)Google Gemini (kostenlos)
Generative BilderJa, über Microsoft Designer / Bing CopilotSehr gut, DALL-E 3 (hohe Qualität, kreativ)Begrenzt, je nach Experiment, nicht stabil
Generative VideosJa, über Clipchamp (Storyboard / KI-Assistenz)Sehr gut mit Sora (Video-KI, realistische Clips)Nicht verfügbar
Recherchen in OneDrive / SharePoint / Outlook (Mails)Ja, nahtlos integriert in M365-DatenNein, kein ZugriffNein
Zusammenfassungen von Word, Excel, PowerPoint etc.Optimal, direkt integriert in Office-AppsSehr gut, nach Upload / Copy-PasteBegrenzt, keine Uploads
Zusammenfassungen von PDFs, Webseiten, langen TextenBegrenzt außerhalb M365 (fokussiert auf Office)Sehr gut, flexibel in Formaten / WebseitenBegrenzt, keine Dateiuploads
Internet-Recherche / aktuelle InfosBing Chat integriert, arbeitsfokussiertSehr gut mit Bing BrowsingEingeschränkt
Datenschutz / DSGVOMicrosoft Compliance / EU Data BoundaryEnterprise-Grade, keine TrainingsnutzungKein Schutz, Consumer-Level
Office, Teams, Outlook-IntegrationPerfekt, tief integriertNicht integriert, aber kompatibel via UploadsNicht integriert
PreisCa. 30-40 € Aufpreis / Nutzer / MonatEnterprise-Vertrag, Preis variabelKostenlos, eingeschränkt

Zusammenfassung nach Anwendungsfällen (Finale Version)

1. Generative Bilder / Videos

Use CaseBeste Lösung
BilderChatGPT Enterprise (DALL-E 3) für höchste Qualität
Videos (realistisch, kreativ)ChatGPT Enterprise (Sora) für KI-generierte Clips
Office-Videos (Einfach, Präsentation)M365 Copilot (Clipchamp)

Microsoft 365 bleibt eher pragmatisch und business-orientiert (Clipchamp für Produktivität),
ChatGPT Enterprise mit DALL-E und Sora bietet State-of-the-Art für Kreativität und visuelle Inhalte.

2. Recherche in OneDrive / SharePoint / Outlook

Beste Lösung
Microsoft 365 Copilot

3. Zusammenfassungen von M365-Dateien (Word etc.)

Beste Lösung
Microsoft 365 Copilot

4. Zusammenfassungen von PDFs, Webseiten, freien Quellen

Beste Lösung
ChatGPT Enterprise

Zusammenfassung: Beste Tools je nach Zweck

AnwendungsfallEmpfohlenes Tool
Bildgenerierung (kreativ, hochwertig)ChatGPT Enterprise (DALL-E 3)
Videogenerierung (KI-Clips, Animationen)ChatGPT Enterprise (Sora)
Videos für Business (Präsentation, Office)Microsoft 365 Copilot (Clipchamp)
Recherche M365-Daten (Mails, SharePoint)Microsoft 365 Copilot
Zusammenfassung Word / PowerPoint / ExcelMicrosoft 365 Copilot
Zusammenfassung PDFs, Webseiten, beliebige InhalteChatGPT Enterprise

Endgültiges Fazit:

ZielEmpfohlene Plattform
Business / Office / Enterprise-DatenMicrosoft 365 Copilot
Kreativität / Design / Bild / Video / offene RechercheChatGPT Enterprise (DALL-E / Sora)

Das Almex TC-605 kommt ab Januar 2026

Mit dem Start ins neue Jahr 2026 beginnt auch eine neue Ära in der mobilen Datenerfassung: Das neue Almex TC-605 wird ab Januar offiziell das beliebte TC-601b ersetzen. Und das mit spannenden Verbesserungen, die speziell auf die Bedürfnisse im täglichen Einsatz zugeschnitten sind.

Mehr Leistung für mehr Produktivität

Das TC-605 ist mit einem starken 6 GB RAM und 128 GB Flash-Speicher und Android 13 (später updatebar bis 18) ausgestattet – ideal für anspruchsvolle Anwendungen, große Datenmengen und schnelle Reaktionszeiten. Ob komplexe Applikationen, hohe Parallelität oder intensive Nutzung: Das neue Modell meistert jede Herausforderung souverän.

Optimiertes Scanning: Laser mit 0° Winkel

Ein echtes Highlight des neuen Geräts ist der Laser-Scanner, der mit einem 0° Winkel in die obere Stirnseite des Gehäuses integriert ist. Diese ergonomische Platzierung verbessert das Handling beim Scannen erheblich und reduziert die Belastung bei häufigem Einsatz – perfekt für den mobilen Arbeitsalltag.

Starker Vertriebspartner: Ratiodata Kundenshop

Der Vertrieb des TC-605 erfolgt wie gewohnt über unseren zuverlässigen Partner Ratiodata, exklusiv über den Kundenshop. Damit sichern Sie sich nicht nur bewährte Qualität, sondern auch erstklassigen Service und Support.

Was bedeutet das für Nutzer des TC-601b?

Mit dem Umstieg auf das TC-605 profitieren Sie von moderner Technologie, ohne auf bewährte Prozesse verzichten zu müssen. Bestehende Workflows lassen sich in der Regel nahtlos übernehmen – und das bei deutlich gesteigerter Performance und Zukunftssicherheit.

Jetzt informieren und frühzeitig umstellen

Da das TC-601b ab Januar 2026 ausläuft, empfehlen wir eine frühzeitige Umstellung. Unser Vertriebsteam und die Ansprechpartner bei der Ratiodata unterstützen Sie gerne bei der Auswahl und Umstellung auf das neue Gerät.

Fazit:
Das Almex TC-605 überzeugt durch technische Exzellenz, durchdachtes Design und starke Partnerschaften – und ist damit die perfekte Wahl für alle, die heute schon an morgen denken.


Cyber-Angriff und die rote Box

In Zeiten zunehmender Digitalisierung und stetig wachsender Vernetzung sind Unternehmen mehr denn je auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen. Gleichzeitig steigt auch das Risiko durch Cyber-Angriffe. Doch was passiert im Ernstfall? Was, wenn Firewalls, Antivirensysteme und Monitoring-Tools versagen? Dann zählt jede Sekunde – und genau darum geht es in diesem Artikel.

Die rote Box: Symbol für digitale Notfälle

Das Bild zeigt eine auffällig rot lackierte Netzwerkbox mit einer deutlichen Botschaft:

„IM FALL EINER CYBER-ATTACKE – SCHEIBE EINSCHLAGEN UND ALLE STECKER ZIEHEN!“

Was auf den ersten Blick an einen Feuerlöscher erinnert, ist tatsächlich eine Maßnahme zur physischen Notfallabschaltung der Netzwerkverbindung. In der Box befinden sich mehrere Switches, verbunden mit Dutzenden gelber Netzwerkkabel. Diese führen zu Servern, Arbeitsstationen oder Netzwerkkomponenten eines Unternehmens.

Sinn und Zweck dieser „Notfallstation“

In einem schwerwiegenden Cyber-Angriff – etwa bei einem aktiven Ransomware-Befall oder einem gezielten Eindringen in das Firmennetzwerk – kann der einzige Weg zur Schadensbegrenzung darin bestehen, das System sofort und vollständig vom Internet sowie vom internen Netzwerk zu trennen. Eine solche Maßnahme kann:

  • die weitere Verbreitung von Schadsoftware verhindern,
  • Datenabflüsse stoppen,
  • Angriffsspuren sichern,
  • und Zeit für die forensische Analyse schaffen.

Die klare Botschaft an der Scheibe dient dabei als letzte Sicherheitsinstanz: eine Low-Tech-Methode gegen ein High-Tech-Problem.

Notfallpläne als Teil der IT-Sicherheitsstrategie

Diese Art von Schrank ist keine Spielerei – sie zeigt vielmehr, wie wichtig gut durchdachte Notfallprozesse nach #BSI-Grundschutz in der IT-Sicherheit sind. Unternehmen sollten neben Firewalls und Antivirus-Systemen auch über folgende Fragen nachdenken:

  • Gibt es einen dokumentierten Notfallplan bei Cyber-Angriffen?
  • Wissen Mitarbeitende, wer im Ernstfall welche Entscheidung trifft?
  • Wie schnell kann der Netzwerkzugang physisch getrennt werden?
  • Wird regelmäßig geübt, was im Notfall zu tun ist?

Fazit: Analoge Absicherung in einer digitalen Welt

Während sich Cyberkriminelle ständig weiterentwickeln, bleibt ein Grundsatz bestehen: Im Zweifelsfall kann ein gezogener Stecker mehr bewirken als jede Softwarelösung. Die abgebildete rote Notfallbox ist ein plakatives Beispiel für einen pragmatischen, aber effektiven Ansatz zur Krisenabwehr.

Digitale Sicherheit endet nicht im Code – sie beginnt mit Vorbereitung, Prozessen und der Bereitschaft, im Notfall beherzt zu handeln.


33 Jahre GWS – Digitale Exzellenz aus Münster

2025 feiert die GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH ihr 33-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für die gesamte IT-Branche von Bedeutung ist. Als Redaktion von tech-nachrichten.de möchten wir herzlich gratulieren und einen Blick auf die beeindruckende Entwicklung dieses Hidden Champions werfen.

🚀 Vom ERP-Pionier zum Digitalisierungspartner

Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 hat sich die GWS von einem regionalen Anbieter zu einem bundesweit führenden Digitalisierungspartner für den Handel entwickelt. Mit Lösungen wie der gevis ERP-Suite, modernen Cloud-Architekturen und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Kundenorientierung setzt das Unternehmen Maßstäbe.

💬 Stimmen aus der Geschäftsführung

„Unsere Zusammenarbeit kennt keine Abteilungs-, Standort- oder Gruppengrenzen. Umso mehr können wir auch Erfolge zusammen feiern“, betont Thomas Latajka, Geschäftsführer der GWS.

Auch Udo Lorenz, ebenfalls Geschäftsführer, blickt mit Stolz auf die Entwicklung des Unternehmens:
„33 Jahre GWS stehen für Verlässlichkeit, Innovationskraft und ein starkes Team. Wir gestalten Zukunft – gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitenden.“

🌱 Zukunftsorientiert und verantwortungsvoll

Die GWS denkt weiter – mit flexiblen Arbeitsmodellen, Remote-Consulting und einem klaren Bekenntnis zu ökologischer Verantwortung. Die Teilnahme an Initiativen wie ÖKOPROFIT 2025 unterstreicht das Engagement für eine nachhaltige Zukunft 

🎉 Ein Hoch auf 33 Jahre digitale Kompetenz

Im Namen der Redaktion sagen wir: Herzlichen Glückwunsch, liebe GWS! Auf viele weitere Jahre voller Innovation, Teamgeist und technologischer Exzellenz.


Neuer NIS2-Referentenentwurf Juni 2025

Im jüngsten Entwurf zur Umsetzung der EU-NIS2-Richtlinie ist festgelegt, dass bei der Einstufung von Organisationen als „wichtig“ oder „besonders wichtig“ lediglich deren Haupttätigkeiten maßgeblich sind. Randbereiche oder unwesentliche Nebengeschäfte sollen bei dieser Bewertung außer Acht gelassen werden. Dies soll verhindern, dass Institutionen wegen marginaler Tätigkeitsfelder unter umfangreiche Sicherheitsauflagen fallen.

In vielen anderen, vergleichbaren Szenarien (wie beim Datenschutz) findet man in der Rechtsprechung die Bemessung von "unwesentlich" mit einem Prozentsatz von 1% angesetzt. Neu ist also bei der Prüfung auf "Betroffenheit": Liegen die Umsätze in #NIS2 relevanten Produktkategorien im Vergleich zum Gesamt-Umsatz unter 1%, wäre man (wenn das Gesetz so umgesetzt wird) nicht mehr betroffen und die Meldepflicht entfällt auch.

Dennoch gelten in vielen Szenarien (z.B. für Versicherungen und Kreditvergabe) die Erfüllung des BSI Grundschutz als Mindestkriterien und alle Unternehmen, ob betroffen oder nicht, sollten diese erfüllen.

Mitspracherechte der Wirtschaft reduziert

Im Vergleich zu früheren Fassungen wurde die formale Einbindung von Unternehmen, Branchenverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen bei der Festlegung sicherheitsrelevanter Dienstleistungen und Systeme gestrichen. Auch bei der Definition dessen, was künftig als bedeutender Sicherheitsvorfall gilt, entfällt eine verpflichtende Beteiligung dieser Gruppen. Diese Änderungen könnten zu einem geringeren Einfluss externer Fachkreise auf die zukünftige Ausgestaltung der Cybersicherheitsarchitektur führen.

Neuer Maßstab für Sicherheitsvorfälle

Der Entwurf beschreibt sicherheitsrelevante Zwischenfälle nun umfassender. Als „erheblich“ gelten solche Vorfälle, die den Geschäftsbetrieb stark beeinträchtigen, hohe wirtschaftliche Verluste verursachen oder zu gravierenden Schäden für Dritte führen – sei es materiell oder immateriell. Unternehmen mit besonders kritischer Infrastruktur müssen solche Ereignisse melden und betroffene Kundinnen und Kunden aktiv informieren.

Stärkere Rolle des BSI im Energiesektor

Im Bereich der Energieversorgung wird das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) künftig enger mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Sicherheitsanforderungen im Energiesektor besser zu koordinieren und einheitlich durchzusetzen. Dies verschafft dem BSI in diesem Bereich eine erweiterte Zuständigkeit.

IT-Grundschutz wird zur Pflicht für Bundesbehörden

Der bisher nur für Teile der Bundesverwaltung empfohlene IT-Grundschutz des BSI erhält nun gesetzlichen Status für alle Einrichtungen des Bundes. Diese Maßnahme soll das Sicherheitsniveau innerhalb der staatlichen IT-Infrastruktur nachhaltig erhöhen.

Trotz einiger inhaltlicher Anpassungen bleibt Kritik bestehen – etwa hinsichtlich der Beteiligung von Fachkreisen und der weiterhin als ungenau empfundenen Formulierungen in zentralen Abschnitten des Entwurfs.


Datensicherung prüfen nach BSI-Standards

Zahlreiche Studien – unter anderem von Kroll Ontrack – zeigen, dass über ein Drittel aller Unternehmen bereits Probleme beim Auslesen von Datensicherungen hatten. In mehr als 10 % der Fälle gingen dabei sogar Daten verloren. Diese Risiken sind real: Allein Kroll Ontrack erhält jährlich rund 300 Anfragen zur Datenrettung. Um solchen Szenarien vorzubeugen, empfehlen führende Institutionen wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie Wirtschaftsprüfer und IT-Sicherheitsorganisationen, regelmäßig sogenannte „Brandschutzübungen“ in Form von Proberücksicherungen und Konsistenzprüfungen durchzuführen.
Eine Datensicherung gilt nur dann als gesetzeskonform, wenn regelmäßig Rücksicherungen auf einer isolierten Testumgebung vorgenommen und deren Ergebnisse dokumentiert werden. Andernfalls drohen im Schadensfall Haftungsrisiken – Versicherungen können im Ernstfall Leistungen verweigern.
Die eigenständige Durchführung solcher Tests ist zwar grundsätzlich möglich, erfordert aber erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen. Zudem gelten selbst erstellte Testate nicht als revisionssicher.

🛢️ Azure Datensicherungsprüfung: Sicher. Transparent.

Mit Care Package

Die Anzahl der enthaltenen Datensicherungsprüfungen hängt von Ihrem Managed | Care Package ab:

  • Premium Plus: 4 Prüfungen pro Jahr inklusive
  • Premium: 2 Rücksicherungen pro Jahr inklusive
  • Basic: 1 Rücksicherung pro Jahr inklusive

Ohne Care Package

Haben Sie kein Managed | Care Package gebucht, können Sie die Rücksicherungen auch einzeln über unseren SCT-Vertrieb bestellen:

  • wahlweise 1x, 2x, 3x oder 4x pro Jahr

So läuft die Datensicherungsprüfung ab

Wir übertragen Ihre aktuelle Sicherungskopie der gevis-SQL-Datenbank (bei Doppelbuchung auch der s.dok Archiv-SQL-Datenbank) in unsere geschützte Azure-Prüfumgebung. Dort führen wir folgende Schritte durch:

  1. Einrichtung der benötigten Azure-Ressourcen
  2. Durchführung der Rücksicherung für das beauftragte System
  3. Überprüfung der von Ihnen gebuchten Datenbanken (gevis ERP oder s.dok)
  4. Ausstellung einer Bescheinigung über das Ergebnis

Vertragslaufzeit

  • Laufzeit: 12 Monate
  • Automatische Verlängerung um weitere 12 Monate, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.

Ressource

DLTEC-P-AZU-RESTORE Managed | Cloud VM-Backup

Ihre Vorteile auf einen Blick

- Zertifiziertes Prüfprotokoll für jede Rücksicherung.
- Rechtssicherheit gemäß gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen.
- Zeit- und Kostenersparnis im Vergleich zur Eigenprüfung.
- Flexibilität: Sie bestimmen, welche Datenbanken geprüft werden.

☁️ Sicherung von Microsoft Online-Diensten (M365)

Bei den Onlinediensten von Microsoft 365 werden keine Daten gesichert. Bei Exchange online verfügen Sie nur über 30 Tage Papierkorb. Um alle Onedrive für Business, Sharepoint gemeinsam genutzten Ressourcen, Exchange online Postfächer und Share Folders, Teams Daten und Dokumente zu sichern, empfehlen wir Ihnen das Produkt "ConnectWise Full Cloud Backup". Damit werden auch diese wichtigen Datenquellen gesichert. Für die Mailboxen empfiehlt sich, im Rahmen der M365 Business Premium Pläne die Mail-Archive zu aktivieren.

Artikel A0002613 ConnectWise Full Cloud Backup
Artikel A0003248 Managed | Anteil ConnectWise

🗄️>☁️ On-Premises mit veeam - Zusatzsicherung in der Cloud

Sie betreiben Ihre Server On-Premises, führen eigenverantwortlich die Bandsicherung durch und möchten geschäftskritische Daten zusätzlich in der Azure Cloud sichern, um im Notfall diese VMs aus der Cloud heraus in Betrieb nehmen zu können. Mit "Managed | Cloud VM-Backup" bieten wir Ihnen dafür die Möglichkeit.

Artikel A0000690 Managed | Cloud VM-Backup

Fordern Sie Ihr Angebot unter Angabe des oder der gewünschten Artikel (kursiv dargestellt) bei unserem SCT-Vertrieb an. Gerne auch über ein Jira-Ticket.


Sysko-Portal ... über uns

Sysko-Portal: Digitale Drehscheibe für Systemkoordinierende

In einer zunehmend digitalisierten IT-Landschaft ist es entscheidend, dass Systemkoordinatoren (Syskos) nicht nur über technisches Know-how verfügen, sondern auch über aktuelle Informationen, Werkzeuge und Schulungsangebote. Genau hier setzt das Sysko-Portal an – erreichbar unter tech-nachrichten.de – und bietet eine zentrale Plattform für Wissen, Weiterbildung und Austausch.

Das Sysko-Portal ist ein spezialisiertes Informations- und Schulungsportal für Systemkoordinatoren, das von der GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH betrieben wird. Es wurde ursprünglich 2004 als internes Werkzeug zur Seminarplanung und Zertifizierung entwickelt und hat sich seither zu einer umfassenden Plattform für IT-Fachkräfte entwickelt.

Inhalte und Funktionen im Überblick

Das Portal bietet eine Vielzahl an Funktionen, die speziell auf die Bedürfnisse von Systemkoordinatoren zugeschnitten sind:

  • Schulungen & Zertifizierungen: Pflichtschulungen wie die „Sysko-Basis“-Schulung vermitteln praxisnahes Wissen zu IT-Infrastruktur, Sicherheitsrichtlinien, gevis ERP, Microsoft 365, Azure, Netzwerktechnik und mehr. Die Schulungen beinhalten auch Prüfungen zur Zertifizierung.
  • Technische Artikel & News: Aktuelle Beiträge zu IT-Sicherheit, gesetzlichen Anforderungen (z. B. NIS-2, BSI-Grundschutz), neuen Technologien und Best Practices helfen Syskos, auf dem neuesten Stand zu bleiben.
  • Dokumentation & Downloads: Teilnehmer erhalten Zugriff auf Schulungsunterlagen, Checklisten, Prüfungszertifikate und technische Leitfäden – alles zentral abrufbar.
  • Feedback & Community: Über integrierte Formulare können Schulungsteilnehmer direkt Rückmeldungen geben, was zur kontinuierlichen Verbesserung der Inhalte beiträgt.
  • Blog & RSS-Feed: Der Blog informiert regelmäßig über neue Entwicklungen, Tools und Veranstaltungen – auch als RSS-Feed abonnierbar.

Technische Umsetzung und Datenschutz

Das Portal wird ständig aktualisiert, um den Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit gerecht zu werden. Es nutzt ausschließlich 1st-Party-Cookies, verzichtet auf externe Trackingdienste. Die Inhalte werden ausschließlich über den eigenen Webserver ausgeliefert, was zusätzliche Sicherheit bietet.

Warum lohnt sich die Nutzung?

Für Systemkoordinatoren ist das Sysko-Portal mehr als nur eine Website – es ist ein zentrales Werkzeug zur:

  • Wissensvermittlung: durch strukturierte Schulungen und verständliche Dokumentation.
  • Zertifizierung: mit Prüfungen und Teilnahmebescheinigungen.
  • Selbstorganisation: durch Zugriff auf vergangene Schulungen, Unterlagen und Feedback.
  • Netzwerkbildung: durch Austausch mit anderen Syskos und Experten.

Fazit

Das Sysko-Portal ist ein Paradebeispiel für eine praxisnahe, datenschutzkonforme und technisch fundierte Plattform, die Systemkoordinatoren in ihrer täglichen Arbeit unterstützt. Es vereint Schulung, Information und Community in einem digitalen Ökosystem – und ist damit ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die IT-Verantwortung tragen.