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OpenAudit unterstützt jetzt das Importformat der App App List
Gute Nachrichten für OpenAudit-Nutzer: Mit dem neuesten Update unterstützt OpenAudit ab sofort das Exportformat der Android-App App List. Damit reagiert das Projekt auf das Ende von AppDragon 2.0, das bisher als bevorzugte Quelle für den Import von installierten Apps diente.
Warum war die Änderung notwendig?
Viele Anwender nutzten bislang AppDragon 2.0, um eine Liste der auf ihrem Android-Gerät installierten Anwendungen zu exportieren und anschließend in OpenAudit zu importieren. Die App ist jedoch inzwischen nicht mehr über den Google Play Store verfügbar und wird nicht mehr gepflegt.
Um weiterhin eine einfache Möglichkeit zum Import von App-Listen anzubieten, wurde OpenAudit um die Unterstützung des Exportformats der App App List erweitert. Die App ermöglicht das Erstellen einer Sicherung der installierten Anwendungen und kann diese unter anderem im JSON-Format exportieren.
Einfacher Umstieg
Der Wechsel ist unkompliziert:
- App List aus dem Google Play Store installieren.
- Eine Liste der installierten Apps exportieren.
- Die exportierte Datei in OpenAudit importieren.
- Die installierten Anwendungen wie gewohnt analysieren und dokumentieren.
Dadurch bleibt der bisherige Workflow nahezu unverändert – lediglich die Export-App wurde ausgetauscht.
Mehr Zukunftssicherheit
Mit der Unterstützung eines aktuell gepflegten Exportformats wird OpenAudit unabhängiger von nicht mehr verfügbaren Drittanbieter-Apps. Nutzer profitieren von einer langfristig nutzbaren Importfunktion und können auch künftig ihre installierten Anwendungen schnell für Audits oder Dokumentationszwecke übernehmen.
Fazit
Die Unterstützung des App List-Formats ist ein wichtiger Schritt für OpenAudit. Nachdem AppDragon 2.0 nicht mehr verfügbar ist, erhalten Anwender eine moderne und weiterhin verfügbare Alternative für den Export ihrer installierten Android-Apps. Der Import in OpenAudit funktioniert damit weiterhin einfach, schnell und zuverlässig.
Wer OpenAudit bereits nutzt, sollte künftig für den Export seiner App-Liste auf App List setzen.
ImageGlass 10 Beta: Rückkehr der echten Portable-Version
Mit der Veröffentlichung der ersten Betaversion von ImageGlass 10 bekommt der beliebte Open-Source-Bildbetrachter eine neue Chance. Besonders interessant ist dabei ein Detail, das viele Nutzer lange vermisst haben: Es scheint wieder eine echte portable Version zu geben.
Gerade für Nutzer ohne Administratorrechte oder für den Einsatz auf USB-Sticks ist das ein großer Vorteil. Eine portable Anwendung lässt sich einfach entpacken und starten, ohne etwas im System zu installieren. Genau dieses Konzept hatte ImageGlass früher stark gemacht.
Bei ImageGlass 9 ging dieses Prinzip leider verloren. Die Version wollte beim Start zwingend die .NET Desktop Runtime installieren. Das funktioniert in vielen Umgebungen – etwa auf Firmenrechnern mit eingeschränkten Rechten – schlicht nicht. Gleichzeitig widerspricht es auch dem Gedanken einer wirklich portablen Anwendung. Für viele Nutzer war IG9 deshalb keine Option mehr.
Die aktuelle Betaversion von ImageGlass 10 deutet nun an, dass die Entwickler diesen Punkt wieder korrigieren. Wenn die portable Variante tatsächlich dauerhaft ohne zusätzliche Runtime-Installation auskommt und sauber mit normalen Benutzerrechten läuft, könnte ImageGlass wieder deutlich interessanter werden.
Trotzdem gilt im Moment noch: Wer einen stabilen, schnellen und schlanken Bildbetrachter sucht, fährt weiterhin gut mit einer Alternative. Von nomacs – Image Lounge gibt es inzwischen wieder eine aktuelle Release-Version und das Projekt wird aktiv weiterentwickelt.
Nomacs überzeugt vor allem durch seine Geschwindigkeit, die geringe Systemlast und eine erstaunlich umfangreiche Ausstattung. Neben der reinen Bildanzeige bringt der Viewer auch zahlreiche Bildbearbeitungsfunktionen, Plugins und Anpassungsmöglichkeiten mit.
Solange sich also noch zeigen muss, wohin sich ImageGlass 10 entwickelt, bleibt nomacs aus meiner Sicht weiterhin die Empfehlung unter den Open-Source-Bildbetrachtern.
openAudit Classic: Eindeutige Inventarisierung und modernisierte Icons
Mit der Version 2026.01.05 bringt openAudit Classic (bekannt von tech-nachrichten.de) eine wichtige Verbesserung für die Geräteerkennung und das Frontend.
Die UUID-Logik wurde angepasst: Ab sofort enthält die UUID nur noch bei virtuellen Maschinen (VMs) die MAC-Adresse. Hintergrund sind geklonte VMs, bei denen die MAC ein sinnvolles Unterscheidungsmerkmal darstellt. Clients und physische Server (PServer) hingegen nutzen keine MAC-Adresse mehr in der UUID.
Das Ergebnis: keine doppelten Inventareinträge mehr – etwa Notebooks, die zuvor zweimal auftauchten (einmal über WLAN, einmal über LAN).
Zusätzlich wurde das UI modernisiert: Die bisherigen Font Awesome Icons wurden vollständig durch Unicode-Icons ersetzt und per CSS eingebunden. Das reduziert Abhängigkeiten und vereinfacht die Pflege des Frontends.
Fazit:
Die Version 2026.01.05 sorgt für saubere Inventardaten, vermeidet Duplikate und bringt eine schlankere, robustere Oberfläche – ein klares Plus für Administratoren und Audits.
Fluentflame RSS-Reader für Windows
Der Fluentflame Reader ist ein moderner RSS-Reader für Windows, der als Fork des bekannten Fluent Reader entstanden ist. Ziel des Projekts ist es, die Stärken des Originals zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse durch eine aktive Community-Entwicklung zu setzen. Für Nutzer, die Wert auf ein aufgeräumtes Design, Performance und Funktionsvielfalt legen, ist Fluentflame eine interessante Alternative im RSS-Umfeld.
Ursprung und Motivation
Der ursprüngliche Fluent Reader erfreute sich lange Zeit großer Beliebtheit, insbesondere wegen seines klaren Designs und der lokalen Feed-Verwaltung ohne Zwang zu Cloud-Accounts. Mit Fluentflame wurde dieser Ansatz aufgegriffen und weitergeführt. Der Fork verfolgt das Ziel, kontinuierliche Verbesserungen, Bugfixes und neue Funktionen schneller umzusetzen und dabei offen für Community-Beiträge zu bleiben.
Technisch basiert Fluentflame weiterhin auf Electron, React und Redux und orientiert sich konsequent am Fluent Design System, wodurch sich der Reader unter Windows optisch sehr gut ins System einfügt.
Zentrale Funktionen
Fluentflame Reader bietet alle Funktionen, die man von einem leistungsfähigen RSS-Client erwartet:
- Verwaltung von RSS- und Atom-Feeds
- Lokale Nutzung ohne Pflicht-Account
- Synchronisation mit Diensten wie Inoreader, Feedbin oder The Old Reader
- Import und Export von Feeds über OPML
- Ordner- und Gruppenstruktur für Feeds
- Volltextsuche sowie Filter- und Regelmechanismen
- Unterschiedliche Layout- und Ansichtsmodi
- Dark Mode und anpassbare Oberfläche
Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus lokaler Kontrolle und optionaler Cloud-Anbindung, wodurch Fluentflame sowohl für Datenschutz-bewusste Nutzer als auch für Power-User geeignet ist.
Benutzeroberfläche und Bedienung
Die Oberfläche ist klar strukturiert, schnell und reduziert auf das Wesentliche. Artikel lassen sich angenehm lesen, markieren, durchsuchen und filtern. Dank Fluent-UI wirkt der Reader modern, ohne verspielt zu sein, und fügt sich nahtlos in aktuelle Windows-Versionen ein.
Auch bei großen Feed-Sammlungen bleibt die Anwendung reaktionsschnell, was Fluentflame besonders für Nutzer interessant macht, die täglich viele Nachrichtenquellen verfolgen.
Download und Installation unter Windows
Die empfohlenen Downloads befinden sich direkt im GitHub-Repository unter dem Bereich „Tags“. Dort stellt das Projekt zu den jeweiligen Versionen vorgefertigte Builds bereit, die sich unter Windows unkompliziert nutzen lassen.
Der Weg ist einfach:
- https://github.com/FluentFlame/fluentflame-reader/tags
- GitHub-Repository von Fluentflame öffnen
- Zum Bereich Tags wechseln
- Dort den passenden Download-Ordner / Release-Build auswählen
- die Zip Datei, z. B. fluentflame-reader-win-x64-2.0.0.zip herunterladen. Sie ist portable. Alternativ mit innosetup ein Setup drumrum bauen.
So erhält man stets die Version, die zu einem bestimmten Entwicklungsstand gehört, inklusive der zugehörigen Änderungen.
Fazit
Der Fluentflame Reader ist ein überzeugender RSS-Reader für Windows, der das bewährte Konzept des Fluent Reader aufgreift und konsequent weiterdenkt. Moderne Optik, leistungsfähige Funktionen und eine aktive Weiterentwicklung machen ihn zu einer sehr guten Wahl für alle, die ihre Nachrichten lieber selbst kuratieren als von Algorithmen vorsortieren zu lassen.
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