in Ihrem Artikel heben sie hervor, dass bezüglich Office 2024 LTSC „Auch die Nutzungsmöglichkeit auf einem On-Prem-Terminalserver wurde gestrichen.“ Wie ist dies gemeint und gibt es eine Quelle, die diese Aussage belegt? Ich selbst habe dazu nichts „Offizielles“ von Microsoft gefunden.
Microsoft hat das zunächst in einem Tech-Blog-Artikel bekannt gegeben. Nachdem bereits LTSC 2021 nicht in Azure Virtual Desktop-Umgebungen verwendet werden darf, schließen die aktualisierten Produktnutzungsbedingungen eine Remotenutzung aus.
Vermutlich werden die aktualisierten Nutzungsbedingungen erst zum offiziellen Release aller Kanäle zur Verfügung stehen, also nicht vor Mitte Oktober 2024.
In dem Fall lesen Sie das bitte in den „product Use rights“ – gültig auch für Deutschland ist jeweils die englischsprachige Fassung – in Ihrem Volumenlizenzportal nach (je nach Rahmenvertrag/Vertragsart auszuwählen.
Im Beispiel die PURs aus einem Select Plus Vertrag für LTSC 2019:
ich denke Sie sollten Ihre Aussage zur Streichung der Nutzung auf Terminalservern entfernen. Die Terms zeigen (nun) deutlich, dass die Remote-Nutzung (auf Servern) erlaubt ist.
Ich bin jetzt kein Experte für Microsoft Lizenzierung, aber wenn ich das Commercial Licensing brief vom September 2024 richtig lese ist die Nutzung von Office 2024 LTSC über VDI und RDS erlaubt. Ebenfalls finde ich in den Product Use Rights keine Erwähnung eines Verbots der Nutzung auf VDI oder RDP Umgebungen.
steht aber auch nicht drin, dass man es in diesen Umgebungen nutzen darf, wenn kein Shared Licensing mehr möglich ist. So wurde das im Microsoft Artikel angekündigt. Ich habe aber noch keine PUR für LTSC 2024 gefunden auf dem Microsoft Server. Warten wir mal ab, was in den Dokumenten steht, wenn sie verfügbar sind.
Nr. 15
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Patrick Bärenfänger Di. 01. Okt. 2024 17:07vor 2 Jahren
Mittlerweile sind die Microsoft Foren voll von negativen Kommentaren zur neuen Webapp. Einen Weg, das alte, gute Interface aufzurufen, gibt es noch. Nimmt man Microsoft Edge und schaltet das blau/grüne Chat Icon in den Einstellungen/Darstellung ein, öffnet sich in der Seitenleiste das gute UI, das den Sprachdialog beherrscht. Leider kann man es nicht auf Bildschirmgröße maximieren, denn hier wurde der Link schon gegen die Schrott URL ausgetauscht!
Nr. 16
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Patrick Bärenfänger So. 20. Okt. 2024 16:03vor 2 Jahren
Für Office LTSC 2024 Standard und Proplus sind nun die Product Use Rights und der Licensing Guide erschienen.
Darin ergibt sich folgende Änderung im Vergleich zum Blog-Post von Microsoft zum RTM Datum:
Remote Use: Software Assurance Roaming Rights
Remote Rights permitted including via Virtual Desktop Infrastructure (VDI) or Remote Desktop Services (RDS)
Wer Office LTSC 2024 auf einem RDS/Terminalserver einsetzen möchte, braucht eine Software Assurance, weil die Roaming rights nur mit der Software-Assurance gegeben sind. Kauft man eine Volumenlizenz z. B. als CSP Lizenz ohne SA, gilt nur das Nutzungsrecht auf dem Device.
Das Downgraderecht auf eine ältere Version (Office 2019 Volumenlizenz) bleibt im Rahmen der Edition erhalten, gilt für CSP also auch ohne Software Assurance.
Du kannst die gleiche Version von Office LTSC, auf einem on-prem RDS Server nutzen, wenn das Gerät von dem zugegriffen wird ein Firmengerät ist und du der primäre (>50%) Nutzer des Geräts bist. Dies ist nicht an SA gebunden.
Die Roaming Rights der SA gelten nur für Third Party Devices und sind für den üblichen Fall, dass der Mitarbeiter der Firma von seinem Firmennotebook oder PC auf ein Office in on-prem Citrix/RDS irrelevant.
Die „Prozessorlisten“ sind bei Server und Windows 11 24H2 gleich, da derselbe Code für beide Plattformen verwendet wird. Im Server liegt dann eben der Server-Code oben drauf, der bei Win11 fehlt. Da die Windows 11 Workstation Edition auch Server-Prozessoren in der Liste hatte, kein Unterschied. (Also wenn ein XEON Prozessor auf einer Windows 11 Workstation Edition nicht läuft, dann auch nicht auf einem Server 2025. Das man einen Server 2025 auf einem Core i5 7Gen installieren wird, ist eher unwahrscheinlich, dürfte aber auch derzeit nur mit zero limit funktionieren, wenn es eine Server-Edition davon gibt…
Die anderen Voraussetzungen gelten ebenso (Secure Boot, Uefi etc.)
Nr. 20
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Patrick Bärenfänger Fr. 13. Sep. 2024 10:55vor 2 Jahren
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in Ihrem Artikel heben sie hervor, dass bezüglich Office 2024 LTSC „Auch die Nutzungsmöglichkeit auf einem On-Prem-Terminalserver wurde gestrichen.“ Wie ist dies gemeint und gibt es eine Quelle, die diese Aussage belegt? Ich selbst habe dazu nichts „Offizielles“ von Microsoft gefunden.
Microsoft hat das zunächst in einem Tech-Blog-Artikel bekannt gegeben. Nachdem bereits LTSC 2021 nicht in Azure Virtual Desktop-Umgebungen verwendet werden darf, schließen die aktualisierten Produktnutzungsbedingungen eine Remotenutzung aus.
Vermutlich werden die aktualisierten Nutzungsbedingungen erst zum offiziellen Release aller Kanäle zur Verfügung stehen, also nicht vor Mitte Oktober 2024.
In dem Fall lesen Sie das bitte in den „product Use rights“ – gültig auch für Deutschland ist jeweils die englischsprachige Fassung – in Ihrem Volumenlizenzportal nach (je nach Rahmenvertrag/Vertragsart auszuwählen.
Im Beispiel die PURs aus einem Select Plus Vertrag für LTSC 2019:
https://www.microsoft.com/licensing/terms/productoffering/OfficeDesktopApplicationsWindows/SS
Hallo Herr Bärenfänger,
ich denke Sie sollten Ihre Aussage zur Streichung der Nutzung auf Terminalservern entfernen. Die Terms zeigen (nun) deutlich, dass die Remote-Nutzung (auf Servern) erlaubt ist.
Siehe
https://www.microsoft.com/licensing/terms/de-DE/productoffering/OfficeDesktopApplicationsWindows/MCA
Ich bin jetzt kein Experte für Microsoft Lizenzierung, aber wenn ich das Commercial Licensing brief vom September 2024 richtig lese ist die Nutzung von Office 2024 LTSC über VDI und RDS erlaubt. Ebenfalls finde ich in den Product Use Rights keine Erwähnung eines Verbots der Nutzung auf VDI oder RDP Umgebungen.
https://www.microsoft.com/licensing/docs/documents/download/Licensing_Microsoft_Office_Software.pdf
steht aber auch nicht drin, dass man es in diesen Umgebungen nutzen darf, wenn kein Shared Licensing mehr möglich ist. So wurde das im Microsoft Artikel angekündigt. Ich habe aber noch keine PUR für LTSC 2024 gefunden auf dem Microsoft Server. Warten wir mal ab, was in den Dokumenten steht, wenn sie verfügbar sind.
Mittlerweile sind die Microsoft Foren voll von negativen Kommentaren zur neuen Webapp. Einen Weg, das alte, gute Interface aufzurufen, gibt es noch. Nimmt man Microsoft Edge und schaltet das blau/grüne Chat Icon in den Einstellungen/Darstellung ein, öffnet sich in der Seitenleiste das gute UI, das den Sprachdialog beherrscht. Leider kann man es nicht auf Bildschirmgröße maximieren, denn hier wurde der Link schon gegen die Schrott URL ausgetauscht!
Für Office LTSC 2024 Standard und Proplus sind nun die Product Use Rights und der Licensing Guide erschienen.
Darin ergibt sich folgende Änderung im Vergleich zum Blog-Post von Microsoft zum RTM Datum:
Remote Use: Software Assurance Roaming Rights
Remote Rights permitted including via Virtual Desktop Infrastructure (VDI) or Remote Desktop Services (RDS)
Wer Office LTSC 2024 auf einem RDS/Terminalserver einsetzen möchte, braucht eine Software Assurance, weil die Roaming rights nur mit der Software-Assurance gegeben sind. Kauft man eine Volumenlizenz z. B. als CSP Lizenz ohne SA, gilt nur das Nutzungsrecht auf dem Device.
Das Downgraderecht auf eine ältere Version (Office 2019 Volumenlizenz) bleibt im Rahmen der Edition erhalten, gilt für CSP also auch ohne Software Assurance.
Quelle: https://www.microsoft.com/licensing/docs/documents/download/Licensing_Microsoft_Office_Software.pdf
Du kannst die gleiche Version von Office LTSC, auf einem on-prem RDS Server nutzen, wenn das Gerät von dem zugegriffen wird ein Firmengerät ist und du der primäre (>50%) Nutzer des Geräts bist. Dies ist nicht an SA gebunden.
Die Roaming Rights der SA gelten nur für Third Party Devices und sind für den üblichen Fall, dass der Mitarbeiter der Firma von seinem Firmennotebook oder PC auf ein Office in on-prem Citrix/RDS irrelevant.
Hugo, Danke für die Ausführungen. Im Zweifelsfall ist es immer ratsam über den LAR bei Microsoft Licensing Szenarien nachzufragen.
Die „Prozessorlisten“ sind bei Server und Windows 11 24H2 gleich, da derselbe Code für beide Plattformen verwendet wird. Im Server liegt dann eben der Server-Code oben drauf, der bei Win11 fehlt. Da die Windows 11 Workstation Edition auch Server-Prozessoren in der Liste hatte, kein Unterschied. (Also wenn ein XEON Prozessor auf einer Windows 11 Workstation Edition nicht läuft, dann auch nicht auf einem Server 2025. Das man einen Server 2025 auf einem Core i5 7Gen installieren wird, ist eher unwahrscheinlich, dürfte aber auch derzeit nur mit zero limit funktionieren, wenn es eine Server-Edition davon gibt…
Die anderen Voraussetzungen gelten ebenso (Secure Boot, Uefi etc.)