Inhaltsverzeichnis
- Achtung - Hardware-Bestelltermine zum Jahresende 2
- MDE - Neue Generation in Evaluierungsphase 3 - 4
- lenovo übernimmt die PC-Sparte von Fujitsu 5
- Locky und die Word-Makros stark im Rennen 6
- Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) 7
- Antivirus Produkte (hier Kaspersky) 8 - 9
- Oracle patcht Java gleich 2x innerhalb von 5 Tagen 10
- Erpressungs-Trojaner nehmen nun auch die PDF-Datei als Einstieg 11 - 12
- WannaCry-Verschlüsselungs-Trojaner bei der Arbeit 13
- Java planmäßiges Sicherheitsupdate 14
Achtung - Hardware-Bestelltermine zum Jahresende
Wenn Sie noch Bedarf an #Hardware und Peripherie haben, bestellen Sie bitte bis spätestens 15. Dezember 2017.
Ihre Ansprechpartner sind:
Erhard Hautermann, Tel (0251 / 7000 -3057)
Karl Düsing, Tel (0251 / 7000 - 3042) (Post ID:406)
MDE - Neue Generation in Evaluierungsphase
ALMEX, der Nachfolger von Höft und Wessels gibt das neue, android-basierte "Allegro TI" #MDE Gerät auf den Markt. Es ist stoß- und schlagfest (rugged device), hat eine USB-C Schnelladebuchse, Dockingmöglichkeit auf der Rückseite, ein 5,2 Zoll Full-HD SuperAMOLED Touch Display.
Das Highlight sind neben der brillianten Bildschirmablesbarkeit ein DUAL Barcode-Scanner, der sowohl per Laserscanner Strichcodes (1D), als auch QR-Matrixcodes (2D) lesen kann. Die Daten werden dann an die Tastaturschnittstelle vom android Betriebssystem übergeben. Die Barcode-Leseeinheit hat zusätzlich eine integrierte Beleuchtung per LED-Licht, so dass auch in dunklen Lager-Ecken Scans erkannt werden können.
In ersten Tests konnte ich eine Akkulaufzeit von über 8 Stunden messen, durch die Schnelladefunktion ist das Gerät aber auch schnell wieder voll geladen.
Zusätzlich stehen ein MicroSD-Steckplatz und ein SIM-Slot zur Verfügung (im Testgerät sogar Dual SIM). Eine 13 MP-Kamera rundet das Bild ab. Neben aktuellster WLAN ac Technologie (dual band) stehen Bluetooth 4.1 und ein NFC Lesegerät zur Verfügung.
Auf der Raiffeisen-IT-Konferenz konnten sich die Kunden ein erstes Bild von der neuen Hardware machen.
Nun folgen weitere wichtige Tests:
* Übergibt der Scanner die Daten in eine RDP-Sitzung? (wichtig für MDE online)
* Werden die Barcode-Scandaten in ein Browser-Formular übergeben (dann könnte auch der RTC Web-Client auf dem Gerät genutzt werden.
Wenn diese Punkte erfüllt sind, stehen einer MDE online Nutzung keine größeren Hinternisse mehr entgegen. Für die Entwicklung einer android app, die eine komplette Offline-Nutzung erlaubt (ohne WLAN-Infrastruktur) ist der Aufwand auf jeden Fall recht hoch, da diese Software dann komplett neu entwickelt werden müsste.
Die Online Variante (in Verbindung mit der Inventur-Web-App aus dem w.shop) ist auf jeden Fall zukunftsträchtiger.
Ausblick: Weitere Testergebnisse hier im BLOG. Neue WLAN-Access Points zum interessanten Preis mit hervorragender Roaming-Funktion und großer Reichweite in Vorbereitung. (Post ID:404)
lenovo übernimmt die PC-Sparte von Fujitsu
Das gilt für Notebooks und Desktop-Endgeräte (Esprimo-PCs, Monitore, Peripherie). Das bedeutet, dass mittelfristig diese Geräte unter neuem Label "lenovo" erscheinen werden. Bis dahin werden vorhandene Geräte von lenovo unter den Typbezeichnungen weiter vertrieben (Wir kennen das aus der Übernahme der PC-Sparte von IBM).
Fujitsu konzentriert sich damit auf das Server-Geschäft. Server werden damit weiterhin unter dem Markennamen "Fujitsu" von der Fujitsu Technology Solutions GmbH produziert und vertrieben. (Post ID:400)
Locky und die Word-Makros stark im Rennen
Die Gefahr, von einem Verschlüsselungs-Trojaner heimgesucht zu werden, ist ständig präsent. Folgende Maßnahmen sollten in jedem Fall in jedem Betrieb vorhanden sein:
* (Managed | Firewall) Firewall der nächsten Generation mit "Advanced Thread Protection", HTTPS-Verkehrs-Analyse, Virenschutz und SPAMfilter für HTTP/HTTPS und E-Mail
* (Managed | Antivirus) Virenschutz auf allen Geräten topaktuell halten und ständig kontrollieren und überwachen
* (Managed | Backup) Vollsicherung aller Daten täglich auf ein passives Offlinemedium (Band) und externe Lagerung mind. 10 Bänder und Monitoring/Kontrolle täglich
* (Managed | Cloud Backup) Zusatzdatensicherungen von wichtigen Dokumenten in der Deutschland-Cloud oder auf einem zugriffsgesicherten NAS-System in anderem Gebäude - wichtig ist es, mehrere Generationen zu sichern, da nicht unbedingt sofort bemerkt wird, dass Daten verschlüsselt sind.
* weitere technische Maßnahmen, um das Ein/Ausschleusen von Daten zu verhindern
* Organisatorische Maßnahmen, Sensibilisieren der Mitarbeiter, Organisationsanweisungen und Verhaltensmaßregeln
Die GWS bietet die Administration der meisten o.g. Produkte mit den
Managed | Lösungen für eine monatliche Gebühr für Sie an. Nehmen Sie bitte gern für Fragen und weitere Informationen Kontakt mit unserem Team Technical Solutions auf. (Post ID:395)
Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)
am 25. Mai 2018 wird diese EU-Verordnung in nationales Recht umgesetzt. Sie findet sich im Bundesdatenschutzgesetz der dann aktuellen Fassung wieder und regelt einige Veränderungen in den Bereichen:
Verarbeitungstätigkeiten, Sanktionen, Verarbeitung personenbezogener Daten für Werbung, Datenübermittlung in Drittländer, Auskunftsrecht der betroffenen Personen (Artikel 15 DS-GVO), Informationspflichten bei Dritt- und Direkterhebung und das Recht auf Löschung / "Recht auf Vergessenwerden".
Im Zuge der Rechtswirksamkeit im Mai nächsten Jahres muss sich Ihr Datenschutz-Beauftragter mit den Änderungen befassen bzw. nachgeschult werden, um die Ausübung seiner Tätigkeit auf dem aktuellen Stand der Anforderungen zu halten.
Die von der GWS angebotenen IT-Sicherheitschecks werden ab Mitte 2018 die Veränderungen ebenfalls im Audit berücksichtigungen. Den IT-Sicherheitscheck können Sie unter folgendem Link beauftragen:
IT-Sicherheitscheck
Den Entwurf zum aktualisierten BDSG finden Sie hier:
BDSG 2018 Entwurf (Post ID:393)
Antivirus Produkte (hier Kaspersky)
und aktuelle Spionagevorwürfe im Überblick. Am Ende ein Fazit, auf das sich jeder selbst ein Urteil bilden möge.
Kaspersky gegen Microsoft - Fall 1 (Juni-August 2017)
Windows #Defender - Microsoft wehrt sich gegen Kaspersky-Vorwürfe
21.06.2017 - Kaspersky klagt gegen Microsoft wegen versuchter Vormachtstellung mit dem Defender
http://winfuture.de/news,98191.html
Windows Defender - Kaspersky lässt Vorwürfe fallen
10.08.2017 - die Zugeständnisse von Microsoft reichen #Kaspersky aus
https://www.teltarif.de/windows-10-microsoft-kaspersky-sicherheit/news/69618.html
Fall 2 - Anfang Mai 2017: Das FBI meint, Kaspersky arbeite mit dem russischen Geheimdienste zusammen und habe Backdoors in seinen Produkten.
Während man vermutet, dass Microsoft eine Backdoor für den US-Geheimdienst NSA in seinen Produkten hat (dies sei über den Millennium Act vorgeschrieben), hat Kaspersky offensichtlich keine NSA-Tür, da die russische Firma nicht unter amerikanisches Recht fällt.
Kaspersky geht gegen Spionage-Vorwürfe in die Offensive
28. 05 2017 [?] dass Kaspersky seine Technologien im Rahmen von Verträgen mit Behörden offen legt [?], um diese Vorwürfe auszuräumen.
Https://www.borncity.com/blog/2017/05/28/kaspersky-geht-gegen-spionage-vorwrfe-in-die-offensive/
Kaspersky weist Vorwürfe der Kooperation mit dem FSB zurück
19.07.17 Eugene Kaspersky [?] hat inzwischen angeboten, vor dem amerikanischen Kongress auszusagen und den Quelltext [?] offenzulegen.
Http://www.security-insider.de/kaspersky-weist-vorwuerfe-der-kooperation-mit-dem-fsb-zurueck-a-625365/
FBI warnt vor Einsatz von Kaspersky-Software in US-Unternehmen
18.08.2017 Kaspersky weist die Vorwürfe zurück. Es sei extrem enttäuschend, dass die US-Behörde gegen ein ?die Gesetze befolgendes und ethisches? Unternehmen vorgehe [..]. Der Konzern glaubt, dass verärgerte Mitarbeiter diese Geschichten erzählten.
Http://t3n.de/news/fbi-warnung-kaspersky-848541/
Kaspersky will US-Behörden Quellcode offenlegen
17.07.2017 Die Vorwürfe seien haltlose Verschwörungstheorien, der "digitale McCarthyismus? Der USA helfe niemandem
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaspersky-will-US-Behoerden-Quellcode-offenlegen-3761474.html
Fazit: Objektiv betrachtet dürfte man KEINEM Antivirus-Software-Hersteller vertrauen, denn lokale Interessen der Produzentenländer gibt es bei Allen. (Bitdefender und ESET NOD: Rumänien; F-Secure: Finnland; Panda: Spanien; Trend Micro, Symantec und Microsoft Defender: USA). Selbst Firmen mit Sitz in Deutschland (G-Data) lassen große Teile ihrer Software und die Virus-Signaturen im Ausland produzieren. Die derzeitige Posse ist ein Rosenkrieg der Behörden. Während Kaspersky und Microsoft ihre Streitigkeiten mit Erscheinen des Fall Creators Update im September beseitigt haben, schwelt der Konflikt der Anschuldigungen und Zurückweisungen zwischen amerikanischen und russischen Behörden. Wenn Kaspersky jedoch anbietet, den Quellcode zur Untersuchung zu stellen, sollte meiner Meinung mal eine unabhängige Instanz dies tun, um Zweifel auszuräumen.
Aus technischer Sicht (weil sich das Produkt am Besten mit der gevis ERP | BC Sytemumgebung verträgt, komfortabel zu administrieren ist und mit ATD eine der Besten Erkennungsraten hat, halten wir unsere Empfehlung für Kaspersky weiterhin aufrecht und sehen keine nennenswerten Alternativen für ein anderes Produkt. (Post ID:388)
Oracle patcht Java gleich 2x innerhalb von 5 Tagen
wer die Java Runtime noch für einzelne Internet-Inhalte im Browser oder für lokale JAVA Runtime Programme benötigt, sollte den aktuellen Build 8.0.144 in 32 Bit installiert haben. Dieser funktioniert ohnehin nur noch im Internet Explorer 11. (Post ID:381)
Erpressungs-Trojaner nehmen nun auch die PDF-Datei als Einstieg
Damit bieten sämtliche Reader (z.B. Adobe Acrobat Reader oder Foxit PDF Reader oder PDF Exchange Viewer) ein erhöhtes Gefährdungs-Potential. Diese Reader führen innerhalb der PDF Javascript aus und lassen es zu, z.B. eine Word-Datei in das PDF einzubetten. Das ist weder sinnvoll, noch PDF Standard, funktioniert aber im Reader von Adobe.
Hierzu muss immer noch ein Benutzer eine Sicherheitswarnung bestätigen und in der Lage sein, in Word Makros zu nutzen. Dies stellt aber in der freien Wildbahn, wenn der Anhang beim Adressaten Interesse weckt, kein Hindernis dar. Klick, Klick und JAFF (so heisst der aktuelle Wurm) verschlüsselt alle Dateien im Zugriff des Benutzers.
Sicher ist (das hat etwas mit dem Konzept dieses Betrachters zu tun, nur PDF-Inhalte darzustellen und keine eingebetteten Programme auszuführen) wer #SumatraPDF - den quelloffenen schlanken PDF-Betrachter - einsetzt. Öffnet man eine PDF-Datei damit, werden die eingebetteten Objekte nicht angezeigt oder auch nicht ausgeführt. Leider muss man auf den Komfort, Formulare online auszufüllen, dann verzichten. Benötigt man diese Funktion, kann man aber hierfür das ebenfalls quelloffene MUPDF einsetzen. Damit lassen sich Formulare ausfüllen und abspeichern. Eine Code-Ausführung wird ebenso verhindert. Im ganzen nicht so komfortabel, aber deutlich sicherer und schlanker als die Software von Adobe. :X
Die GWS Managed | Firewall prüft, ob es sich inhaltlich um eine PDF-Datei handelt und ob bekannte Viren enthalten sind, nicht aber, ob darin Word-Objekte eingebettet sind. Auf Anfrage kann jede PDF-Datei der "Advanced Thread-Detection" unterzogen werden. Da der Prüfprozess die Zustellung der E-Mails aber um rund 30 Minuten verzögert und viele Kunden PDF-Anhänge in Echtzeit empfangen möchten, ist diese Möglichkeit weitgehend nicht aktiviert. (Post ID:353)
WannaCry-Verschlüsselungs-Trojaner bei der Arbeit
Er legt rund 200.000 Systeme in knapp 100 Ländern lahm. Auch wenn die initiale Infektion durch Klick eines Anwenders auch diesen Trojaner gestartet hat, reicht für den ganzen Rest des jeweiligen Firmen-Netzwerk die Tatsache aus, dass aktuelle Microsoft-Patches nicht installiert sind.
Diejenigen, die Windows XP verwenden, sind dem Trojaner schutzlos ausgeliefert, da erst am 13. Mai 2017 noch ein Notfall-Patch hierfür ausgeliefert wurde. Windows XP wird ansonsten seit 2014 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt, ebenso Server 2003 seit 2015.
Bitte sorgen Sie stets dafür, am 2. Dienstag jeden Monat zeitnah alle Windows Systeme und Software wie Microsoft Office, Adobe Flash, Acrobat Reader, Java auf dem jeweils aktuellsten Stand zu haben.
Es liegt nahe, dass WannaCry nur ein erster Versuch der Angriffswelle war. Mit weiteren Groß-Attacken ist daher jederzeit zu rechnen.
(Letzte Revision: 13.05.2017 11:08:47) (Post ID:349)
Java planmäßiges Sicherheitsupdate
und Microsoft zieht Office build 7969 zurück: Oracle hat heute das Update 131 für Java Version 8 veröffentlicht. Darin sind wieder zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen. Nachdem nun auch Firefox die Browser-Untersützung für Java entfernt hat, lassen sich Java Webanwendungen nur noch mit dem Internet Explorer öffnen. Außerdem muss Java in 32 Bit installiert sein, ansonsten verweigern viele Apps den Dienst.
Nachdem Microsoft vorgestern im Current/RTM Branch den Build 7969 von Office 365 (Click2Run) veröffentlicht hat, sind alle angeschlossenen Systeme etwa einen Tag später wieder auf Build 7820.2038 zurückgesetzt. Derzeit wird in diesem Update-Zweig der letztgenannte Build als aktuell angezeigt. Vermutlich ist Microsoft oder zahlreichen Anwendern mindestens ein Problem aufgefallen und die Veröffentlichung wurde zurückgerufen.
Auf den Microsoft Servern liegt allerdings für die Admin-Downloads noch Build 7969 als Current vor. Bitte die Netzwerk-Installationsfreigabe mal ein paar Tage nicht auf den neuen Build aktualisieren lassen. Dazu muss der Server-Aktualisierungs-Task ein paar Tage gestoppt werden. (Post ID:345)