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Sumatrapdf Betrachter und das Drucken
Während ich bei schwarz/weiß Ausdrucken bisher keine Probleme beim Sumatra hatte, kommen farbige Ausdrucke auf HP- und XEROX Farblaserdruckern und Kopierern nicht korrekt an. Zunächst wird hierfür eine riesige Datenmenge erzeugt, die dann zum Drucker geschickt wird. Am Ende kommt ein Ausdruck aus dem Gerät, der nur Magenta und Cyan-Töne beinhaltet und aussieht, als ob der Toner bei einigen Farben am Ende sei. Druckt man das selbe Dokument mit dem in Google Chrome integrierten PDF-Betrachter, funktioniert alles bestens. SumatraPDF ist aber wegen des Verzichts auf Schreibrechte in das Dokument und da keine aktiven Inhalte ausgeführt werden, nach wie vor das sicherte PDF-Anzeigeprogramm. Außerdem ist die Anzeige sehr schnell. Lösungs-Szenario: * auf allen Servern (nicht auf Terminal/Citrix-Servern) : #SumatraPDF zum Ansehen von PDF-Dateien installieren. * auf Citrix/Terminalservern und Arbeitsplätzen: über "Einstellungen für Standard-Apps" oder eine Gruppenrichtlinie die Endung .PDF Google Chrome zuweisen. Mittlerweile ist Google #Chrome auch für 98% aller Internet-Seiten der empfohlene Standard-Browser. Verwenden Sie die Chrome für Business-Version (Standalone Installer), damit Sie auch hier Gruppenrichtlinien einstellen können. (Post ID:408)Tobit Faxware oder David mit Windows 10 1709 nicht kompatibel
Wer Tobit Faxware oder Tobit David ohne Wartungsvertrag (sitecare) im Einsatz hat, wird das Tobit Infocenter (Fax/Mail Client von Tobit) nicht mehr unter Windows 10 Fall Creators Upgrade einsetzen können.
Sowohl die Installation, Deinstallation und der Betrieb sind nicht mehr möglich.
Statt eine Mail oder ein Fax zu öffnen, erscheint nur noch ein weißes Fenster oder Infocenter stürzt komplett ab. Auch die Einstellungen lassen sich nicht mehr setzen.
Bitte achten Sie darauf, Tobit Infocenter VOR dem Aktualisieren von Windows zu deinstallieren.
Mit Freigabe der Server-Version 1709 von Server 2016 durch Microsoft lassen sich auch die Server-Komponenten von Tobit nur noch mit einer neu zu kaufenden aktuellen Version und Wartungsvertrag einsetzen.
Seit Mitte dieses Jahres haben wir daher die Unterstützung für die Tobit Produkte eingestellt. Wer auf aktuellen Betriebssystem-Plattformen weiter Telefaxe verschicken möchte, dem ist die Umstellung auf ein Mail-to-Fax Produkt (Ferrari Officemaster) empfohlen. Der Officemaster kann wahlweise mit dem Bintec-Router (virtuelle CAPI) oder mit einer eigenen Fax-Hardware (Office-Master Gate) bis zu 8 B-Kanäle zum Faxen benutzen. Ihre Telefonanlage sollte daher auch in Zukunft die nötigen ISDN-Nebenstellen bereitstellen. Steht kein ISDN mehr zur Verfügung, kann die Ferrari Software über ein zusätzliches Abonnement eines Dienstleisters auch Telefaxe über IP versenden. Die interne ISDN-Variante ist aber meist wegen Flatrates die kostengünstigste Lösung.
Als dritte Variante kann die Ferrari-Software ab Version 6 direkt (SIP) als VoIP-Faxgerät eingebunden werden. Allerdings kocht hier jeder Hersteller sein eigenes "Süppchen", (T.38, T.711, Stabilität der Anlagensoftware) so dass diese Variante funktionieren kann, aber nicht muss.
In mittlerer Zukunft wird entweder das Faxen aussterben oder aber man einigt sich auf einen einheitlichen Standard für Telefonanlagen und VoIP-Endgeräte zum Faxen.
Fazit: Tobit Faxware durch Ferrari Officemaster ersetzen, Tobit David durch Ferrari und Microsoft Exchange Server (Reihenfolge nach Stabilität sortiert) ISDN-Nebenstelle der Telefonanlage benutzen, Fax-Abo aus der Cloud oder Fax per SIP-Protokoll anbinden.
(Letzte Revision: 04.10.2017 11:10:15) (Post ID:397)
Libreoffice unbeaufsichtigte Installation
Die quelloffenene Office-Variante im Stil von Office 2003 braucht für ihre Programme zum Starten rund 10x so lange wie Komponenten vom Microsoft Office. Das liegt daran, dass als Standard-Installation rund 186 Sprachen für die GUI und ebensoviele für die Wörterbücher mitinstalliert und Teile davon geladen werden. Wer die Installation (und damit den Start) beschleunigen wollte, musste alle nicht benötigte Komponenten und Sprachen einzeln im Installationsskript auflisten. Es funktioniert aber auch anders herum (getestet mit Version 5.4.3.1): Man listet im Parameter ADDLOCAL nur die Komponenten und Sprache(n), die man benötigt. Der REMOVE Parameter bleibt ungefüllt. Beispielskript hier:
msiexec /i libreoffice5_x64.msi /qb- PRODUCTLANGUAGE=1031 LANGUAGE=1031 /norestart
CREATEDESKTOPLINK=0 VC_REDIST=0 REGISTER_NO_MSO_TYPES=1 REGISTER_ALL_MSO_TYPES=0
RebootYesNo=No ISCHECKFORPRODUCTUPDATES=0 QUICKSTART=0 UI_LANGS=de
ADDLOCAL=gm_Root,gm_r_Ure_Hidden,gm_r_Fonts_Ooo_Hidden,gm_r_Files_Images,gm_r_Brand,
gm_p_Base,gm_p_Calc,gm_p_Draw,gm_p_Impress,gm_p_Math,gm_p_Wrt,gm_Prg,gm_Oo_Linguistic,
gm_o_Grfflt,gm_Helppack_r_de,gm_Langpack_r_de,gm_r_ex_Dictionary_De
Die Usereinstellungen müssen dann unter %appdata%/libreofficed/user/4 abgelegt werden. (Post ID:359)
Bildschirm-Recorder, die Dritte
Nun gibt es endlich doch wieder ein GPL-lizensiertes Open Source Projekt, das Bild und Ton einer Bildschirmsitzung aufzeichnet. Format ist MP4 mit AAC-Audio, also ohne Konvertierung Youtube Channel tauglich und in Webseiten mit HTML5 direkt integrierbar. Videos können auf Wunsch direkt hochgeladen werden.
Die Oberfläche des Werkzeugs ist leistungsfähig und dennoch übersichtlich. Es müssen keine zusätzlichen Treiber oder Codecs installiert werden. Ausserdem ist dieses Projekt noch aktiv.
Neben dem Screen-Recording unterstützt das Programm Bildschirmfotos mit Hotkey (ähnlich wie Greenshot) inklusive der Nachbearbeitung (z.B. Verpixeln) .
Nach ersten Tests ist dies nun das beste Werkzeug für Bildschirm-Aufnahmen (Screenshots und Video)
mRemote NG lebt wieder - Clipboard
Das beliebte Werkzeug mRemote zum Verwalten von #RDP Sitzungen, VNC, SSH, HTTP Verbindungen wird nun weiterentwickelt. Auf Github ist der aktuelle Quellcode zu finden und die Portable Version (alternativ auch ein MSI Installer) auf der Website mremoteng.org zu finden. Außer das das Werkzeug im Gegensatz zum Microsoft Remote Desktop Connection Manager, keine Voransichten (Thumbnails) der verbundenen Server liefert, sondern die Server auf TABs abbildet, ist das Werkzeug eine interessante Alternative zum ebenfalls kostenlosen Microsoft Tool.
Nutzung der Zwischenablage zwischen der RDP-Sitzungen
Um die Zwischenablage zu nutzen, muss in der confcons.xml im Programmverzeichnis von mRemote mit einem Text-Editor geöffnet werden und dann global der folgende Begriff ersetzt werden:
RedirectClipboard="false" ersetzen mit RedirectClipboard="true"
Nun lässt sich die Zwischenablage nutzen. Zur Vererbung von Einstellungen müssen diese Einstellungen als Folder Property am Ordner hinterlegt werden. Wenn man bei den einzelnen Servern im Ordner nun unten die Schaltfläche "Vererbung" alles auf "Ja" (oder eine Auswahl trifft, was alles vererbt werden soll (wie zum Beispiel Benutzer, Kennwort, Domäne) erbt dieser Eintrag die Einstellungen (Standardwerte) des übergeordneten Ordners
Screen und Audioaufnahme
Da das Projekt Screen Cast Capture Light Recorder kein DPI-Scaling unterstützt (Aufnahmen von hochauflösenden Displays, wo die Text- und Schriftgröße höher als 100% ist, um etwas zu lesen), habe ich eine andere kostenlose Software entdeckt und getestet:
FFSPLIT 0.6.0.2 berücksichtigt die DPI-Auflösung und die Textgröße und zeichnet unter Verwendung des kostenlosen FFMPEG im MP4-Format mit AAC Audio auf. Dabei ist die Bedienung einfach, es lassen sich Hotkeys definieren und die Software muss weder zusätzliche Einstellungen in der Registry ablegen, noch installiert werden. Das herunterladen der ZIP-Datei und entpacken reicht aus.
Beim ersten Aufruf wird noch FFMPEG aus dem Internet heruntergeladen. Danach startet die Software.
Man kann sogar entscheiden, die Webcam des Notebooks als zweiten Layer z. B. oben rechts in der Ecke einzublenden. Damit ist dann das Gesicht des Vortragenden mit im Bild.
Durch das gängige MP4-Format lassen sich so erstellte Videos auch auf Youtube hochladen (z.B. Anleitungen oder Produkt-Reviews, die man damit erstellt hat). (Post ID:335)
