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4 Beiträge · 17.10.2026

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Kategorie: Dynamics · Sortierung: date

Inhaltsverzeichnis

Kategorie: Dynamics · Sortierung: date
  1. Dynamics 365 BC Lizenzierung in der Praxis
  2. Matrix der gevis Versionen und Windows Plattformen
  3. Microsoft Dynamics BC und Office
  4. Microsoft #Dynamics #NAV wird zu Microsoft Dynamics 365 BC

Dynamics 365 BC Lizenzierung in der Praxis

Dynamics · 02.12.2019

Unsere Warenwirtschaft #gevis ERP | BC basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central (ehemals Dynamics #NAV, Navision). Microsoft lizensiert dabei (genau wie wir es bereits von Office 365 und Exchange online kennen) nach dem "Named User" Prinzip.

Funktionsweise

Grundlage für die Messung und Kontrolle bleibt das Benutzer-Objekt im Active Directory. Dessen eindeutige ID (SID) wird beim zufügen eines Benutzers in gevis ERP | BC die Grundlage für die BC-Lizenz. Deaktiviert man in der Benutzer-Tabelle ein Objekt, wird diese Lizenz nicht mehr gezählt.
Man kann aber nur Benutzer in die Tabelle einfügen oder deaktivierte Benutzer wieder aktivieren, solange deren Anzahl kleiner oder gleich der in der Lizenzdatei ausgewiesenen #Lizenzen ist.

In der Praxis

Die Anzahl der benötigten Lizenzen richtet sich nach der Anzahl der natürlichen Personen/Mitarbeiter, die Zugriff auf die Warenwirtschaft haben (Aktivierte Benutzer in der gevis ERP | BC Benutzerliste unter: Zugriffsrechte und Benutzer/Benutzer).

Thekenplätze / Schichtarbeit

Ebenfalls aus der Praxis bekannt sind sogenannte Theken-Plätze, wo ein technischer Windows User für die Anmeldung genutzt wurde und mehrere Mitarbeiter an einem PC wechselweise gevis bedienen. Die nach den GOB notwendige Zuordnung Mitarbeiter zum Beleg erfolgte über den Verkäufercode. Dieses Szenario ist nach dem aktuellen Lizenzmodell nicht mehr möglich. Das gilt auch für Arbeiten im Schichtbetrieb, das auf "concurrent Sessions" lizensiert war.

Für Thekenplätze ist die mit dem Lizenzmodell konforme Möglichkeit: Jeder Mitarbeiter, der einen Thekenplatz benutzt, meldet sich mit seinem Windows Benutzerkonto dort an. Sind mehrere Mitarbeiter angemeldet, kann z. B. auf Windows 10 PCs die "Benutzer wechseln" Funktion benutzt werden. Damit muss sich jeder Theken-Mitarbeiter nur einmal pro Tag an der Theke anmelden und die folgenden Benutzer-Wechsel funktionieren (Benutzer wechseln, die anderen Benutzer bleiben im Hintergrund in gevis angemeldet).
In RDP- und Citrix-Umgebungen müssen stattdessen mehrere RDP/Citrix Sitzungen (eine pro Benutzer) geöffnet sein.

Das folgende „In der Praxis – Beispiel“ – ist auch aus dem neuen Lizenzmodell ableitbar und denkbar (Anmerkung: Theken-Mitarbeiter dürfen ausschließlich gevis nutzen (kein Outlook) und es muss eine Dienstanweisung die ausschließlich dienstliche Nutzung vorschreiben):

Ein Theken-Arbeitplatz wird von 5 Mitarbeitern benutzt (5 gevis named user Lizenzen erforderlich). Morgens meldet sich (der erste Mitarbeiter an der Theke mit seinem Benutzer an). Die anderen Vier nutzen ihren Verkäufercode, um die Zuordnung im Beleg nach GOB vorzunehmen. Das bedeutet, das an- und Abmelden an den Theken entfällt zwar, es müssen aber alle natürlichen Personen, die gevis nutzen, in Tabelle 91 angelegt und somit lizensiert sein. Technische Accounts (AD-Benutzer wie " theke1") sind nicht zulässig und werden bei Lizenzkontrollen geahndet.

Organisatorische Disziplin erforderlich

Damit am Ende des Tages nicht alle Sitzungen geöffnet bleiben, sind die Benutzer zur Disziplin aufgefordert: Am Ende des Tages die Terminalsitzung bzw. den am PC angemeldeten Benutzer ABMELDEN. Funktioniert das nicht, können Admins zumindest für die RDP/Citrix-Sitzungen per Richtlinie defninieren, dass diese nach mehrstündiger Leerlaufzeit automatisch abgemeldet werden. Eine Richtlinie zur automatischen Abmeldung am lokalen Domänen-PC ist mir nicht bekannt. Hier gilt die Forderung: PCs (außer Notfall-Arbeitsplätze) werden abends heruntergefahren. Dabei werden die Anmeldungen automatisch abgemeldet.

Matrix der gevis Versionen und Windows Plattformen

Dynamics · 28.02.2019

Da häufiger die Frage gestellt wird, ob Ihre gevis ERP bzw. #gevis ERP | NAV Version unter dem Windows Betriebssystem X.X betrieben werden kann, stellt die hier verlinkte #Matrix die im Kundeneinsatz betriebenen Plattformen gegenüber und beschreibt gängige Mindestvoraussetzungen zum Einsatz. Die dargestellten Werte sind eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt des Beitrags.
Eine „Freigabe“ von Betriebssystemplattformen hat es nie und wird es nicht geben, weil der juristische Begriff „Freigabe“ Aussagen fordert, die wir als ISV so nicht treffen können. Die Matrix ist daher als eine Zusammenstellung von Erfahrungen zu bewerten. Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr, es gilt ein Haftungsausschluss für materielle und immaterielle Schäden gegenüber der GWS. Stand: 22. Februar 2019.
Der eingesetzte Microsoft SQL-Server darf maximal Version 2017 haben, 2014 ist für die Classic Version empfohlen.
Matrix Plattformen und gevis Clients:

*) nur
Standard, die Datacenter Edition wird nicht unterstützt.
Gilt auch für Batchserver und NSTs und für alle Server, wo der NAV-Client
installiert ist.

Microsoft Dynamics BC und Office

Dynamics · 12.02.2019

Der Nachfolger des Produkts "Microsoft #Dynamics NAV 2018", das die Plattform für #gevis ERP | BC bildet, ist "Microsoft Dynamics Business Central".

Bereits jetzt gibt Microsoft bekannt, welche #Office Versionen im Zusammenspiel mit BC unterstützt werden (gemeint ist, wo die volle Funktionalität und die wenigsten Nebenwirkungen vorhanden sind):

  • Microsoft Office 2016 (Kaufversionen - auf Terminalservern ausschließlich Volumen-Lizenzen aus eOpen und Select Verträgen
  • Microsoft Office 365 (Mietversionen, auf Terminalservern ausschließlich im Proplus oder in den E-Plänen einsetzbar)

Eine Freigabe für Office 2019 (Kaufversion) steht noch aus. Da das Produkt aber im Kern identisch mit dem jeweils aktuellen Office 365 ist, wird die Freigabe aller Voraussicht nicht all zu lange auf sich warten lassen.

Quelle: Whitepaper Microsoft Voraussetzungen für Dynamics BC

Microsoft #Dynamics #NAV wird zu Microsoft Dynamics 365 BC

Dynamics · 02.01.2019

Derzeit werden Neu-Installationen und Migrationen auf den RTC auf die Plattform "Microsoft Dynamics NAV 2018" durchgeführt. Im Laufe des Jahres 2019 plant Microsoft einige Veränderungen. Die Nachfolge Version heisst dann: Microsoft Dynamics NAV BC (steht für Business Central).

In der Architektur wird Microsoft den "Fat Client" abschaffen. Alle Zugriffe auf das System erfolgen dann über den Browser (derzeit schon als "Web Client" bekannt). Die Drei-Schichten-Architektur wird bleiben, ebenso die Möglichkeit, das Produkt auf eigenen Servern (on premise) einzusetzen. Hierzu wird es weiterhin den Microsoft SQL-Server als Backend und die NST und Batch-Server auf der Mittleren Ebene (Service-Schicht) geben. Auch der Internet Information Server (oder eine Farm davon) wird als Webserver für den Webclient fungieren. Auf der Client-Seite kann man dann mit Microsoft Internet Explorer oder Google Chrome für Enterprise die besten Ergebnisse erzielen. Firefox würde auch funktionieren, ist aber nicht empfehlenswert.