Outlook Popup-Fehler behoben
Im aktuellen (monatlichen) Update-Kanal von Microsoft (Office) 365 hatte sich mit den September-Updates ein Fehler eingeschlichen, der dazu führte, dass Outlook (die Desktop-Win32-Anwendung) bei jedem Start meinte, sie wäre nicht richtig geschlossen worden. Die Frage, ob man vorige Fenster wieder öffnen wollte, nervte bei jedem Start. #Erfreulich: Eine Woche später rollt Microsoft nun eine Problemlösung dazu aus, die im Current (aktuellen) Kanal automatisch verteilt wird. Der dazu notwendige Build ist 16.0.16827.20130. Sollte das Update bei Ihnen (so Sie denn das Problem haben) nicht automatisch verteilt werden, können sie es über das Menü: Datei / Office Konto / Update-Optionen / Jetzt aktualisieren einer beliebigen Office Anwendung anstoßen. Sollte das Problem (näheres ist nicht bekannt) auch in den Kaufversionen auftreten, müssen Sie bis zum nächsten Patchday im Oktober 2023 warten. Eine alte, unsichere Version von Office zu installieren, ist nicht empfehlenswert.
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WebP – Sicherheitslücken zahlreich
Kurz notiert, aber #wichtig - In einer von zahlreichen Softwareprodukten genutzten Grafik-Bibliothek "libwebp" sind kritische Sicherheitslücken festgestellt worden. Auf einer Skala von 10 mit Risiko 10 bewertet. Die Referenz ist: CVE-2023-5129. Eines der betroffenen Produkte ist auch Libreoffice, das einige von Ihnen beispielsweise zum Erstellen von PDF-Formularen benutzen. Aber auch einige kostenlose Grafiklösungen sind betroffen. Grundsätzlich gilt: Aktualisieren Sie Libreoffice auf Version 7.6.2.1 und recherchieren Sie, ob weitere Software, die Sie im Einsatz haben, betroffen sein könnten. Bei Unsicherheit ist es immer eine gute Idee, alle Tools, Werkzeuge und frei Software auf dem aktuellen Stand zu haben. (Noch unvollständige) Liste betroffener Software auf Github
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Dynamics 365 BC Gerätelizenzen
Update 07/2024: #Erfreulich - Die Zuordnung von "Device Lizenzen" ist mittlerweile auch für IaaS- und On-Prem-Umgebungen, bei denen kein Microsoft 365 Tenant im Einsatz sit (Lizenzierung über .FLF Datei) wieder (technisch) möglich. Dazu müssen zunächst alle "Devices" in die Geräteliste eingetragen und mit deren MAC-Adresse verknüpft werden. Administration -> Allgemein -> System -> Geräte In der jeweiligen Gerätekarte ist (gemäß product use rights: Business Central Device licenses provide limited access to a subset of Business Central capabilities) der Gerätetyp auf "Eingeschränkt" zu setzen, da mit "Vollständig" die komplette Funktionalität zur Verfügung steht. Den Active Directory Benutzer nennt man am Besten wie das Gerät, z-B. Kasse23. In Business Central dann die Benutzer-Liste aufrufen, ein neues Objekt erstellen und mit dem AD-Konto verknüpfen. Unter "Lizenztyp" ist "Device only user" auszuwählen bzw. "Einziger Benutzer des Geräts". Zweiter Vorteil: Das oben beschriebene Verfahren mit den Geräte-Karten lässt sich nun auch für die SaaS-Lösung verwenden. Die umständliche Konfiguration der alten BC-Versionen ist damit vom Tisch. Ursprungs-Artikel Mit Version 18 von Dynamics 365 Business Central hat Microsoft für die erforderliche Dynamics 365 Business Central Essentials Lizenz auch die Möglichkeit geschaffen, Geräte zu lizenzieren. Dies gilt aber laut Nutzungsbedingungen nur dann, wenn die Essentials Device Lizenz im Microsoft 365 Portal eingetragen und dem Gerät zugeordnet ist. Mit der Geräte-Lizenz sind dann auch nur sehr eingeschränkte Funktionen aus dem BC-Core möglich - wie Wareneingang im Lager oder Artikelerfassung. Dazu wird im Azure-AD eine Gruppe angelegt, die die natürlichen Personen enthält, die an diesem Gerät arbeiten. Im Browser und…
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FritzBox und Repeater Sicherheitsupdates
Weil einige von Ihnen beispielsweise bei Vodafone West Business (ehemals Unitymedia) Internet-Leitungen im Einsatz haben und der Standard-Grenzrouter (bzw. Kabelmodem) AVM Fritz!box Cable 6490 oder 6691 sind, hier der Hinweis, dass AVM in allen Routern eine kritische Sicherheitslücke geschlossen hat und – auch für sehr alte Geräte das Sicherheitsupdate anbietet. Das gilt auch für Repeater wie Fritz!Box 1750E oder neuer. Updates gibt es im Übrigen nicht nur für Kabelmodems, sondern für alle Fritz-Produkte. Die sicheren Versionen sind entweder: 7.57 oder bei ganz alten Modellen 7.31. Da Sie das Update nur bei frei gekauften und nicht bei vom Provider im Mietverhältnis bereitgestellten Boxen über die Oberfläche installieren können, bzw. es nur dort bei der passenden Einstellung automatisch installiert wird, hier die sicherste Vorgehensweise bei Kabel-Mietboxen: #Wichtig – machen Sie die Boxen für mindestens 5 Minuten stromlos. Stecken Sie den Stromstecker wieder ein und warten ca. 20 Minuten, bis das Update provisioniert und installiert wurde. Wenn Sie die „Stromlos“ Aktion nicht durchführen, kann es mitunter mehrere Wochen dauern, bis Ihr Provider das Update an einem Morgen um 0600 Uhr zwangsweise installiert. Tipp: AVM vodafone Sicherheitsupdate beschleunigen durch Box stromlos für 5 Minuten
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Notepad++ Sicherheitslücke geschlossen
Weil der nützliche Editor doch sehr weit verbreitet ist, ist die folgende Meldung eine Notiz wert: Nachdem bekannt wurde, dass im Notepad++ vier offene Sicherheitslücken klaffen, hat der Chefentwickler das Update 8.5.7 veröffentlicht. Die geschlossenen Sicherheitslücken sind CVE-2023-40031, CVE-2023-40036, CVE-2023-40164 und CVE-2023-40166. Außerdem wurde die uninstall.exe digital signiert. Mit einer der Sicherheitslücken konnte man durch Öffnen eines präparierten Dokuments Angreifern die Ausführung von Programmen und damit die Kontrolle über Systeme erlauben. #Wichtig - aktualisieren Sie bitte dringend alle Ihre Systeme durch Notepad++, Version 8.5.7, um auf der sicheren Seite zu sein.
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