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mRemote NG weiterhin nur Beta
Kurz notiert: Es tut sich wieder was im mRemote NG Projekt, allerdings nichts Positives. mRemote ist eine Oberfläche, von der man VNC, SSH und RDP-Verbindungen aufrufen kann.
Bei mRemote NG gibt es jetzt wieder Beta-Versionen, die zwar kein veraltetes CEF enthalten, sondern erfordern, dass man die Webview2 Runtime zusätzlich installiert. Außerdem wird verlangt, dass man die .net Desktop Runtime installiert, die ebenfalls Dienste und Ressourcen im Hintergrund verbraucht, auch wenn die Programme, die sie benötigen, nicht laufen. Die letzte Release-Version ist von 2019. Man bezeichnet solche Projekte dann als #endoflife
Für RDP-Verbindungen ist der Remote Desktop Connection Manager von Microsoft sicherer und kompakter und zeigt Voransichten an - ist damit das empfohlene Werkzeug. Für das zentrale Verwalten von Rechnern und IGEL per VNC lassen sich .VNC Testdateien erstellen und in einem Ordner sammeln, um Geräte mit einem Mausklick fernzusteuern.
Fazit: Eine Werkzeug Software sollte nicht hunderte von MB anderer Software und Frameworks/Dienste im Hintergrund benötigen, um zu laufen. Daher bleibt mRemoteNG als nicht empfohlen markiert.
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Windows 11 24H2 Installationsquellen fehlerhaft
Bis Oktober 2025 müssen Sie alle Windows 10 Systeme auf Windows 11 umstellen. In den meisten Fällen funktioniert das für #Win11 über ein #Inplace #Upgrade.
Die benötigten Installationsdatenträger (ISO für USB-Stick oder zum Kopieren/Entpacken und Setup inplace ausführen auf dem Zielsystem) können Sie über das Media Creation Toolkit bei Microsoft herunterladen.
Wenn Sie diesen Datenträger (mit integrierten Updates von Oktober 2024 oder November 2024) heruntergeladen haben und damit ein Inplace Upgrade ausführen, funktionieren danach keine Windows Updates mehr auf den Zielsystemen.
Microsoft hat den Fehler identifiziert und die Datenträger mit integrierten Updates ab Dezember 2024 sind ohne diesen Fehler.
Wenn Sie bereits Systeme mit den fehlerhaften Datenträgern installiert haben, müssen Sie leider das Inplace-Upgrade auf diesen Systemen mit einem Datenträger mit Updates von Dezember 2024 oder neuer (Januar 2025) wiederholen. Das Inplace-Upgrade dauert etwa eine Stunde, währenddessen der Rechner nicht genutzt werden kann + Finetuning/Nacharbeit etwa 5 Minuten meist.
Sharepoint Online Platzberechnung
Häufiger kommt die Frage auf, wie sich der angezeigte Speicherplatz auf dem Sharepoint zusammensetzt. Microsoft hat dazu eine recht komplizierte Formel, die wir versuchen, möglichst gut verdaubar zusammenzufassen.
- Mit jedem Microsoft Tenant steht grundsätzlich nach Anlegen 1 TB Speicherplatz auf dem Sharepoint zur Verfügung.
- Dazu kommen + 10 GB pro erworbene Microsoft 365 Business Premium Lizenz (oder auch M365 E3, bei On-Premises Umgebungen auch Business Standard Pläne.
- Der Haken dabei: Onedrive für Business und Sharepoint teilen sich einen Speicherpool, d.h. egal ob mit den Onedrives oder der Sharepoint Platz ausgenutzt wird, ist der Platz dann erschöpft. Reduziert man den User-Onedrive jeweils auf 500 GB, passiert das langsamer.
- werden mehr als der errechnete 1 TB + 10 GB / User auf dem Sharepoint benötigt, muss pro GB (Gigabyte, nicht Terabyte) "Office365 Extra File Service" dazu gebucht werden. also 600 Einheiten für 600 GB zusätzlich an monatlichen Kosten.
Rechenbeispiel:
100 User mit Busines Premium Plänen: Sharepoint hat 1 TB + 100x 10 GB = 2 TB
Der Sharepoint ist mit 500 GB gefüllt. noch leer Nun nutzt ein User sein Onedrive Terabyte voll aus. Auf dem Sharepoint stehen somit nur noch 500 GB zur Verfügung.Damit der Sharepoint nicht so schnell volläuft, kann man den One-Drive Storage der User künstlich limitieren - z. B. auf 500 GB.
Bei großen Datenmengen auf dem Fileserver ist es daher aus Kostengründen meist günstiger und daher empfehlenswert, stattdessen auf dem DC2 (Fileserver in Azure) einen Storage-Account mit Standard-HDD Geschwindigkeit in passender Größe zu buchen.
Vorteile Fileserver: Sie können einfach über Gruppenrichtlinien einen Laufwerksbuchstaben zuweisen, die Berechtigungssteuerung erfolgt wie gewohnt über Filesystem Berechtigungen, die Files sind in der täglichen Azure Datensicherung des Servers enthalten.
Nachteile Fileserver: Sie können nicht mit mehreren Leuten gemeinsam an einer Word/Exceldatei arbeiten, Die Dateien können nicht als Teams-Freigabe mit Externen geteilt werden.
Nachteile bei Ablage auf dem Sharepoint: Dateien haben nur einen 30 Tage Papierkorb. Sie benötigen Skykick oder einen anderen Onlinedienste, um eine Datensicherung zu erhalten.
Fazit:
In den meisten Fällen ist es günstiger, einen Storage Account "Standard HDD" am Azure Fileserver für die Dateiablage zu benutzen und nur für Teams und gezielte gemeinsame Arbeit an Dateien oder für sichere Dateifreigaben und Kollaboration mit Externen zu nutzen. Meist reicht der dafür kalkulierte Sharepoint Platz auch aus.
HP Universal-Druckertreiber kritisch

viele von Ihnen verwenden Drucker von #HP und damit auch den Universal #Druckertreiber (meist PCL6, 64 Bit). In der Softwareliste taucht dieser als „64 Bit HP CIO Components Installer“ auf.
#Wichtig – bereits am 18. November 2024 veröffentlichte HP eine aktualisierte Version des Treibers, erst am 29. Januar 2025 wurde der Artikel dazu publik gemacht.
Konkret weisen alle älteren Versionen als v7.3.0.25919 eine im CVS mit 9.8 bewertete kritische #Sicherheitslücke auf, die es Angreifern ermöglicht, Programmcode über Systeme, wo der Treiber installiert ist, zu installieren und auszuführen. Details hier.
Bringen Sie – falls noch nicht geschehen – bitte Ihren Universal-Druckertreiber von HP, sofern im Einsatz, auf den aktuellen Stand.
[linkbutton link="https://support.hp.com/de-de/drivers/hp-universal-print-driver-series-for-windows/model/3271558" label="HP Universaldruckertreiber Downloadseite"]Patchday Lücke mit 9.8 und BSI-Warnung
#Wichtig - beim #Microsoft Januar 2025 #Patchday wurde eine besonders kritische Sicherheitslücke, CVE-2025-21298, geschlossen, die alle Windows und Windows Server-Versionen betrifft (damit auch Windows Server 2012 R2, der seit Oktober 2023 nur noch Sicherheitsupdates im ESU-Plan bekommt. Die Lücke ist so kritisch, dass selbst das Bundesamt eine Warnung veröffentlicht hat.
Windows OLE Sicherheitslücke:
Schweregrad: Kritisch (CVEv3 Score 9.8)
Eine gefährliche Schwachstelle wurde in Windows OLE entdeckt. Hacker können diese Lücke ausnutzen, indem sie eine speziell gestaltete E-Mail an ein Ziel senden. Sobald diese E-Mail mit einer anfälligen Version von Microsoft Outlook geöffnet oder in der Vorschau angezeigt wird, kann der Angreifer den Code auf dem Zielsystem ausführen.
Empfehlung: Um sich zu schützen, sollten Sie Microsoft Outlook so konfigurieren, dass E-Mails nur im reinen Textformat gelesen werden.
Da die Lücke bereits aktiv ausgenutzt wird, installieren Sie bitte möglichst schnell die Januar-Patches oder/und konfigurieren alle Outlook-Versionen auf "Nur-Text-Lesen". Dies kann in den Outlook-Einstellungen oder bei verwalteten Geräten als Gruppenrichtlinie in Intune verteilt werden.
Übrigens: Auch das Versenden von E-Mails im "Nur-Text-Format" macht prinzipiell den E-Mail-Verkehr sicherer. (ist man selbst infiziert, wird man nicht zur Schadcode-Schleuder). Da die meisten Unternehmen aber Logos und formatierte Texte in E-Mails verwenden, ist das Nur-Text-Versenden keine Alternative mehr. Stellt der Empfänger den Maileingang auf "Nur-Text", werden die grafischen Formatierungen dort nicht dargestellt, die Sicherheit wird aber erhöht.
