Inhaltsverzeichnis
  1. KI Werkzeug keine Abkürzung: Wie das GWS Compliance Paket entstanden ist 2 - 3
  2. Schulung - Compliance Paket 4 - 5
  3. Microsoft macht Passkeys zur Standard-Anmeldemethode 6 - 7
  4. Jetzt verfügbar: Das GWS Compliance-Paket 8 - 9

KI Werkzeug keine Abkürzung: Wie das GWS Compliance Paket entstanden ist

Künstliche Intelligenz verändert die Softwareentwicklung. Wer heute behauptet, dass sich komplexe Anwendungen nicht schneller entwickeln lassen als noch vor wenigen Jahren, verkennt die Möglichkeiten moderner KI-gestützter Entwicklung.

Aber ebenso irreführend ist die Vorstellung, eine KI könne auf Knopfdruck ein marktreifes Produkt entwickeln.

Die Wahrheit liegt – wie so oft – dazwischen.

Bei der Entwicklung des GWS Compliance Pakets haben wir die Vorteile moderner KI konsequent genutzt. Sie hat uns dabei unterstützt, Code zu erzeugen, Lösungsansätze vorzuschlagen, Dokumentationen vorzustrukturieren und Entwicklungsprozesse zu beschleunigen. Das hat die Produktivität deutlich erhöht und uns ermöglicht, schneller von der Idee zur funktionierenden Lösung zu gelangen.

Doch die eigentliche Entwicklungsleistung bestand nicht darin, eine KI arbeiten zu lassen – sondern darin, sie richtig einzusetzen.

Hinter jedem generierten Code standen Menschen, die:

  • Anforderungen analysiert und priorisiert haben,
  • einen belastbaren Architektur- und Entwicklungsprozess definierten,
  • Ergebnisse geprüft und validiert haben,
  • Fehler identifizierten und behoben,
  • Dokumentationen erstellt und ergänzt,
  • Sicherheits- und Datenschutzanforderungen bewertet,
  • Compliance-Vorgaben umgesetzt und
  • die Qualität des Gesamtsystems sichergestellt haben.

Gerade im Compliance-Umfeld reicht funktionierender Code allein nicht aus. Entscheidend ist, dass Prozesse nachvollziehbar, dokumentiert und revisionssicher umgesetzt werden. Datenschutz, Informationssicherheit und regulatorische Anforderungen lassen sich nicht einfach generieren – sie müssen verstanden, bewertet und verantwortet werden.

KI kennt weder die unternehmensspezifischen Risiken noch trägt sie Verantwortung für Entscheidungen. Sie kann Vorschläge machen, aber sie entscheidet nicht über Sicherheitskonzepte, Datenschutzmaßnahmen oder die fachliche Korrektheit einer Lösung.

Das GWS Compliance Paket ist deshalb ein gutes Beispiel dafür, wie moderne Entwicklung heute aussehen kann: KI übernimmt zeitintensive Routinearbeiten und unterstützt Entwickler bei der Umsetzung. Den entscheidenden Unterschied machen jedoch die Menschen, die den Rahmen schaffen, den Prozess steuern und die Ergebnisse kritisch hinterfragen.

Ich bin überzeugt, dass genau darin die Zukunft der Softwareentwicklung liegt. Nicht "KI ersetzt Entwickler", sondern Entwickler, die KI sinnvoll einsetzen, werden deutlich leistungsfähiger.

Innovation entsteht nicht durch Automatisierung allein. Sie entsteht dort, wo Technologie auf Erfahrung, Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein trifft.

Genau diesen Weg sind wir bei der Entwicklung des GWS Compliance Pakets gegangen – und genau deshalb ist daraus mehr geworden als nur ein weiteres Softwareprojekt.

#Compliance


Schulung - Compliance Paket

Erfolgreich starten mit dem GWS Compliance-Paket - In diesem interaktiven Microsoft Teams-Workshop lernen Sie das GWS Compliance-Paket praxisnah kennen und setzen es direkt für Ihr Unternehmen ein. Nach einer kurzen Einführung in die Plattform (WordPress oder OpenAuditClassic) erhalten Sie einen Überblick über die verfügbaren Compliance-Module. Anschließend stehen Ihre individuellen Anforderungen im Mittelpunkt: Gemeinsam konfigurieren und nutzen wir die von Ihnen eingesetzten Module anhand Ihrer eigenen Anwendungsfälle. Ziel ist es, dass Sie nach dem Workshop Ihr Compliance-Paket sicher bedienen und erste Prozesse unmittelbar in Ihrem Unternehmen umsetzen können. Remote #Schulung.

Seminarinhalte
(Auswahl)
und Ziele
Einführung: Plattform (WordPress oder OpenAuditClassic)
Navigation und Grundlagen.
Compliance-Paket im Überblick: Module und Einsatzmöglichkeiten
Zusammenspiel der Funktionen.
Praxis-Workshop : Einrichtung und Nutzung der lizenzierten Module
Umsetzung eigener Unternehmensszenarien.
Fragen & Best Practices:Tipps für den produktiven Einsatz
Offene Fragerunde.
Zielgruppe | Max. TlnSystemkoordinierende, Organisations- und IT-Verantwortliche | 4.
VoraussetzungenBeauftragtes Compliance-Paket und gültige Subscription
Paket ist installiert und betriebsbereit (selbst oder beauftragt)
IT/Orga-Wissen über das eigene Unternehmen.
ZeitrahmenDauer : ca. 6h, 09:00 bis 15:00 Uhr.
Pausen:  von 10:30-10:40, Mittagspause 12:30-13:00.
Bemerkungenausschließlich Remote, keine Präsenzschulung.
Folgende Leistungen sind vom Kunden zu erbringen bzw. vorzubereitenRemoteschulung (Schulung oder Workshop via Fernwartung).
Fernwartung via Managed vpn betriebsbereit.
administrativer Zugriff auf Server mit dem compliance Paket.
(Für Teams: Notebook oder PC mit Headset/Mikrofon).
Bereithalten von echten Unternehmens-Daten und Szenarien, damit im Workshop mit der Digitalisierung begonnen wird.
Preisinformation1.320 € zzgl. MwSt
Festpreis unabhängig von der Teilnehmerzahl und Dauer der Schulung, der Leistungen wie Vorbereitung, Unterlagen, Prüfung enthält.
Mustervorlage für Angebot Compliance Paket+Installation+Schulung: VB-105923

Microsoft macht Passkeys zur Standard-Anmeldemethode

Microsoft treibt die passwortlose Anmeldung weiter konsequent voran: Ab dem 1. September 2026 werden Passkeys schrittweise zur Standard-Anmeldemethode in Microsoft Entra ID. Unternehmen sollten sich frühzeitig auf diese Änderung vorbereiten, denn sie betrifft Millionen von Benutzern, die bisher ihre Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA) per SMS oder Sprachanruf durchführen.

Was ändert sich?

Bislang konnten Anwender zwischen verschiedenen MFA-Methoden wählen, beispielsweise:

  • SMS-TAN
  • Sprachanruf
  • Microsoft Authenticator
  • FIDO2-Sicherheitsschlüssel
  • Passkeys

Ab September 2026 geht Microsoft einen weiteren Schritt Richtung passwortlose Anmeldung. Benutzer, die bisher SMS oder Telefonanruf als zweiten Faktor verwenden, werden automatisch für Passkeys freigeschaltet. Bei ihrer nächsten MFA-Anmeldung werden sie aufgefordert, einen Passkey einzurichten.

Die Einführung erfolgt schrittweise und wird über mehrere Wochen verteilt.

Was sind Passkeys?

Ein Passkey ersetzt das klassische Passwort durch ein kryptografisches Schlüsselpaar. Der private Schlüssel verbleibt sicher auf dem Gerät des Benutzers, während der öffentliche Schlüssel bei Microsoft gespeichert wird.

Die Anmeldung erfolgt anschließend beispielsweise über:

  • Windows Hello
  • Face ID
  • Touch ID
  • Fingerabdrucksensor
  • PIN des Geräts
  • Hardware-Sicherheitsschlüssel (FIDO2)

Dadurch muss weder ein Passwort eingegeben noch eine SMS empfangen werden.

Warum setzt Microsoft auf Passkeys?

Der wichtigste Grund ist die Sicherheit.

SMS und Telefonanrufe gelten inzwischen nur noch als eingeschränkt sicher. Angriffe wie:

  • Phishing
  • SIM-Swapping
  • Social Engineering
  • Man-in-the-Middle-Angriffe

können diese Verfahren unter Umständen umgehen.

Passkeys sind dagegen phishing-resistent. Selbst wenn ein Benutzer auf einer gefälschten Webseite landet, kann der Passkey dort nicht missbraucht werden, da er kryptografisch an die echte Website gebunden ist.

Vorteile für Unternehmen

Der Umstieg bringt nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch Komfort.

Höhere Sicherheit

Passkeys verhindern viele typische Angriffe auf Benutzerkonten und reduzieren das Risiko kompromittierter Zugangsdaten erheblich.

Einfachere Anmeldung

Statt Codes abzutippen genügt meist ein Fingerabdruck oder ein Blick in die Kamera.

Weniger Helpdesk-Aufwand

Passwort-Resets gehören zu den häufigsten Supportfällen in Unternehmen. Mit passwortlosen Verfahren sinkt dieser Aufwand deutlich.

Bessere Benutzererfahrung

Die Anmeldung erfolgt schneller und komfortabler – sowohl am PC als auch auf mobilen Geräten.

Was sollten Administratoren jetzt tun?

Microsoft empfiehlt Unternehmen ausdrücklich, den Wechsel nicht erst mit Beginn der automatischen Einführung anzugehen.

Sinnvolle Vorbereitungsschritte sind:

  • Prüfen, welche MFA-Methoden derzeit genutzt werden.
  • Passkeys und FIDO2-Richtlinien in Entra ID konfigurieren.
  • Pilotgruppen für die Einführung definieren.
  • Benutzer frühzeitig informieren.
  • Dokumentationen und Helpdesk-Prozesse anpassen.
  • Alte SMS- und Telefonverfahren langfristig zurückdrängen.

Wer bereits Windows Hello for Business oder FIDO2-Schlüssel nutzt, hat einen Großteil der Vorbereitung bereits erledigt.

Fazit

Mit der Umstellung macht Microsoft deutlich, wohin die Reise geht: Passwortlose und phishing-resistente Authentifizierung wird zum neuen Standard.

Für Unternehmen ist dies eine gute Gelegenheit, ihre Identitätssicherheit zu modernisieren und gleichzeitig den Anmeldekomfort für Mitarbeiter zu verbessern. Wer frühzeitig auf Passkeys umstellt, vermeidet spätere Umstellungshektik und profitiert sofort von einem deutlich höheren Sicherheitsniveau.

Die klassische Kombination aus Passwort und SMS-TAN dürfte damit in den kommenden Jahren endgültig aus den meisten Unternehmensumgebungen verschwinden.


Jetzt verfügbar: Das GWS Compliance-Paket

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