Warum Office kaufen teurer ist, Supportende im November

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verstrichen seit Mo 1. Nov 2021, 00:00:00

Am 01. November 2021 funktionieren alte Office-Versionen nicht mehr mit Clouddiensten. Wer dann noch Office-Versionen älter als Version 2013 einsetzt, kann die Dienste nicht mehr (aus Exchange Online) oder eingeschränkt (aus Teams, Sharepoint online und anderen Diensten heraus) nutzen.

Selbst wer Office 2013 als Kaufversion in Betrieb hat, muss auf allen Systemen das Service Pack 1 installieren. Für Office 2013SP1 gibt es noch bis 2022 Sicherheitsupdates. Das Servicepack muss aber „von Hand“ installiert werden.

Zusammen mit der auf 5 Jahre verkürzten Supportzeit und der Tatsache, dass ab Kaufdatum keine Funktionsverbesserungen und Anpassungen an neue Standards erfolgen und der Lizensierung pro Gerät ist die Kaufvariante bereits jetzt im Nachteil gegenüber Microsoft 365 Mietmodellen. Dazu kommt der große Aufwand, Office überall neu zu installlieren und alte Varianten zu entfernen zyklisch alle 5 Jahre.

Wenn im Oktober Office 2021 LTSC als Kaufversion erscheint (es wird die Editionen Home & Business, Standard und Professional Plus geben – letztgenannte zwei nur im Volumenlizenzvertrag), bleiben die Einschränkungen bei verkürzter Lebensdauer.

Zu den betroffenen Office Kaufprodukten gehören auch Microsoft Visio und Microsoft Project

Nachteile Kaufmodell Office 20XX

  • keinerlei Funktionsupdates und Fehlerkorrekturen während der gesamten Laufzeit
  • Lizensierung ist an das Gerät gebunden und darf zwar, kann (außer bei Volumenlizenzen) aber nur mit technischem Aufwand an ein anderes Gerät übertragen werden
  • Support-Ende nach 5 Jahren
  • Bei Volumenlizenzen auch mit Software-Assurance nur alle drei Jahre eine neue Version (falls es 2025 auch wieder Kaufversionen geben wird), ansonsten muss sie neu erworben werden
  • Neuinstallation nach der Laufzeit erforderlich
  • Der komplette Kaufpreis ist am Anfang fällig und muss dann über die AfA über die 5 Jahre abgeschrieben werden

Vorteile Mietmodell Microsoft 365

  • Lizensierung nach Benutzer statt Gerät. Ein Benutzer (natürliche Person) darf die Office Apps auf bis zu 15 Geräten (5 PC 5 mobile 5 Tablets) nutzen
  • In vielen Plänen ist ein Exchange Online Postfach enthalten und Sicherheit über das Security Paket auch für Onlinedienste
  • verbesserte Installation und Rollout mit Office Deployment Toolkit
  • monatliche Funktionsupdates, Verbesserungen und Anpassungen an neue IETF Standards
  • monatliche Sicherheitsupdates
  • automatisierbare Aktualisierung und Updates währen der gesamten Laufzeit
  • Sofortabschreibung der Kosten im Mietmodell
  • Support während der gesamten Laufzeit
  • Eingesetzte Versionen sind und bleiben kompatibel mit Online-Diensten

Mehr Hintergründe: Microsoft Tech Community

https://techcommunity.microsoft.com/t5/microsoft-365-blog/new-minimum-outlook-for-windows-version-requirements-for/ba-p/2684142

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Über den Autor:

Patrick Bärenfänger ist TÜV-zertifizierter IT-Security Manager und -Auditor und seit über 30 Jahren in der IT-Branche. Seine Schwerpunkte sind die Ausbildung/Zertifizierung von Systemkoordinatoren, Lizenz-Audits und IT-Systemprüfungen nach BSI-Grundschutz-Katalogen und IDW PS 330 und die Intrastruktur-Analyse und -Optimierung.

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